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Emmer Vergewaltigung bei «Aktenzeichen XY»?

2 min Lesezeit 15.04.2016, 10:02 Uhr

Die Ermittler des Vierfachmordes von Rupperswil tappen weiter im Dunkeln. Um weitere Hinweise zum Fall zu erlangen, schalten sie nun das Fernsehen ein. Der Fall wird im Rahmen der ZDF-Kultsendung «Aktenzeichen XY… ungelöst» verfilmt. Im TV-Beitrag vom 8. Juni werden vor allem Szenen zum Tatmorgen des 21. Dezembers 2015 zu sehen sein, wie «Blick» berichtet.

Zum Fall Rupperswil: Zunächst sah alles nach einem harmlosen Wohnungsbrand in einem Einfamilienhaus aus. Bei den Löscharbeiten wurden im Haus vier Leichen gefunden, die nicht Opfer der Flammen wurden, sondern eines Tötungsdelikts. Die Täter hatten den Brand offenbar gelegt, um Spuren zu verwischen.

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Auch Täter von Emmen auf freiem Fuss

Auch die Luzerner Ermittlungsbehörden stehen vor einem ungelösten Fall. Der Täter des Vergewaltigungsfall von Emmen ist noch immer nicht gefasst. Die brutale Vergewaltigung in Emmen im Juli des vergangenen Jahres löste landesweit Entsetzen aus. Ein Unbekannter riss eine junge Frau (26) auf dem Heimweg spätabends vom Velo und vergewaltigte sie im anliegenden Waldstück. Das Opfer erlitt eine Querschnittslähmung. Der Täter soll ein zwischen 19 und 25 Jahre alter Raucher mit dunklem gekraustem Haar sein.

Könnte man da nicht auch auf die Hilfe des Fernsehens zurückgreifen? «Die Sendung Aktenzeichen XY… macht für den Fall in Emmen im Moment eher keinen Sinn», sagt Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft, auf Anfrage. «Wir sind im Moment an diversen Auswertungen, etwa DNA-Tests und Telefonanalysen von Handys.»

Kopp erklärt: «Die Staatsanwaltschaft Luzern evaluiert vorweg immer wieder weitere Möglichkeiten zum Vorgehen im Fall Emmen.» Dazu würden Sitzungen mit den Sachbearbeitern der Polizei gehören, in welchen man den aktuellen Stand der bisherigen und laufenden Ermittlungen auswerte und diskutiere. «Die Staatsanwaltschaft informiert wie üblich dann, wenn weitere Zeugenaufrufe notwendig sind oder wenn neue Ermittlungsergebnisse von öffentlichem Interesse vorliegen und eine Publikation nicht die Untersuchung gefährdet», so Kopp.

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