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Einsatzkosten-Praxis in der Kritik

1 min Lesezeit 24.07.2014, 07:15 Uhr

Politiker fordern mehr Transparenz, wenn es um die Einsatzkosten der Luzerner Polizei geht. Veranstalter von Anlässen müssen für diese neuerdings aufkommen.

Gemäss der «Neuen Luzerner Zeitung» zeigt sich Blue-Balls-Direktor Urs Leierer verärgert: Die Polizei will dem Luzerner Musikfestival eine Rechnung in der Höhe von rund 14 500 Franken ausstellen. Auch am Blue Balls Festival sei eine verstärkte Polizeipräsenz nötig. Doch die neue Gebührenverordnung der Polizei werde nicht bei allen Grossanlässen gleich angewendet. Einige Veranstalter zahlen weniger, andere sogar gar nichts für zusätzlichen Polizeiaufwand.

«Mir ist nicht klar, weshalb das Blue Balls zahlen muss, die Veranstalter eines Jodlerfests aber nicht», sagt etwa SP-Präsidentin Felicitas Zopfi. Die SP überlege sich, wie die Grünen und die Grünliberalen, mithilfe eines Vorstosses im Kantonsrat «Transparenz einzufordern», wie es GLP-Präsidentin Laura Kopp formuliert. Hingegen sieht CVP-Präsident Pirmin Jung diesbezüglich keinen Handlungsbedarf.

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