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Eine schwarze Null für Kriens
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Luftaufnahme von Kriens. (Bild: Gemeinde Kriens/Niklaus Waechter)

Gemeinde legt den Finanzplan 2019 vor Eine schwarze Null für Kriens

2 min Lesezeit 15.10.2018, 11:39 Uhr

Kriens plant für das Jahr 2019 eine «schwarze Null». Das Budget berücksichtigt bereits das verlangsamte Wachstum der Steuereinnahmen. Insgesamt bleibt Kriens mit seinem Plan auf Kurs.

Kriens legt auch für das kommende Jahr ein ausgeglichenes Budget vor. Der Einwohnerrat wird über einen Voranschlag mit einem kleinen Plus von 30’000 Franken diskutieren. Bei einem Gesamtaufwand von 195.2 Millionen Franken kann man von einer schwarzen Null sprechen.

Die ständigen Investitionen in die Infrastruktur steigern die Standortattraktivität, haben aber auch ihren Preis: Die Investitionen belasten die Gemeindefinanzen und liessen die Fremdbelastung in der drittgrössten Gemeinde des Kantons Luzern in den letzten Jahren steigen. Der Krienser Gemeinderat war sich dessen stets bewusst. Vor einigen Jahren hat er dazu einen Massnahmenplan erarbeitet. Dieser Plan scheint auch aus heutiger Sicht noch aufzugehen.

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Das Budget 2019 sieht Netto-Investitionen von 20.1 Millionen Franken vor. An den Investitionen machen der Innenausbau des neuen Stadthauses und eine nächste Etappe von Schulhaus-Sanierungen und Erweiterungen den Grossteil aus. Auch im Tiefbau sind grössere Investitionen geplant, so teilt die Gemeinde am Montag mit.

Die Reduktion der Steuereinnahmen forderte im Budgetprozess alle Departemente. Letztlich gelang es aber dennoch, ein ausgeglichenes Budget vorzulegen. Der Gemeinderat betont jedoch, dass die Lage nach wie vor angespannt sei.

Enge Grenzen

Der vorgegebene Weg setze den Investitionen in den Folgejahren enge Grenzen. Gleichzeitig werde die Gemeinde mit der Realisierung der geplanten Neubauten sowie Sozialausgaben vor neue Herausforderungen gestellt.

Denn nach der Phase mit hohen Investitionsausgaben hat sich die Gemeinde zum Ziel gesetzt, in den Folgejahren maximal den Betrag des «Cash Flows», also etwa zehn Millionen Franken, zu investieren. Diese Vorgabe erfüllt der aktuelle Finanzplan noch nicht.

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