Ein goldiger FCL-Treffer in der Schlussminute
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Der Luzerner Varol Tasar jubelt nach dem entscheidenden Treffer zum 1:0. (Bild: artin Meienberger)

FC Luzern - Lausanne Sport 1:0 (0:0) Ein goldiger FCL-Treffer in der Schlussminute

3 min Lesezeit 1 Kommentar 21.04.2021, 20:30 Uhr

Im ersten von zwei Heimspielen dieser Woche holt sich der FC Luzern gegen Lausanne drei eminent wichtige Punkte. Tasars Traumtreffer in der 90. Spielminute zum 1:0 war die verdiente Belohnung in einer Partie, in der sich der FCL lange auf die Defensive konzentrierte.

Lausanne, das die zweitbeste Rückrunde der Liga spielte, war zu Beginn etwas besser und Luzern zweimal im Glück: Einmal eine missglückte Aktion von Keeper Müller, der den Ball dem heranstürmenden Brazao anspielt, und danach ein Textiltest im Strafraum, der auch als Elfmeter hätte gewertet werden können.

Richtig heiss wurde es dann nach acht Minuten, als Sorgic im Zweikampf den Ball übernahm und die erste Topchance der Partie hatte. Der Ball kullerte nach einer gelungenen Intervention von Lausanne-Keeper Diaw nur knapp am Pfosten vorbei. Es sollte für längere Zeit die einzige grössere Chance des Spiels und der defensiv stehenden Luzerner sein.

Defensiv stehende Luzerner

Fabio Celestini, der in Luzerner Diensten stehende Lausanner, nahm im Vergleich zur Aufstellung in St. Gallen in jeder Linie einen Wechsel vor. Grether, der Schwegler in der Verteidigung ersetzte, hatte mit Richard Mahou eine schwierige Aufgabe zu bewältigen, während die wieder in der Offensive angetretenen Schürpf und Sorgic wenig Glanzpunkte setzen konnten.

In der 35. Minute kam es dann zur ersten Topchance der Lausanner, bei der der Franzose Richard Mahou aus etwa 20 Metern frei zum Schuss kam. Marius Müller lenkt mirakulös an den Pfosten. Die Rufe von Fabio Celestini, der das defensive Luzerner Spiel an der Seitenlinie aktiv coachte, blieben ungehört.

Auch die 80 zum Spiel zugelassenen FCL-Fans hatten am Mittwoch lange Zeit selten Anlass für Szenenapplaus. Immerhin sassen sie im ansonsten leeren Stadion so eng beisammen, dass in ruhigeren Minuten eine gepflegte Unterhaltung möglich war.

Das Spiel war bis zur Pause ausgeglichen. Der FCL zeigte sich in den Zweikämpfen sehr aktiv, während die Lausanner mit Brazo und Mahou die deutlich gefährlichere Sturmformation aufzuweisen hatten. Insgesamt aber stand Luzern hinten sehr stabil und liess seitens Lausanne wenig zu.

Aktivere Luzerner nach der Pause

Dem Luzerner Pausentee wurde wohl etwas Traubenzucker zugemischt. Der FCL war danach die aktivere Mannschaft und kam zu guten Chancen. Vor allem Ndiaye der bis anhin nie konsequent den Abschluss suchte, sowie kurz darauf Schaub hatten gute Abschlussmöglichkeiten. Beide scheiterten aber am souveränen Lausanne-Keeper Diaw. Sorgic, der in der ersten Hälfte am wenigsten Ballkontakte aller Luzerner aufzuweisen hatte, versuchte zwar auf der Seite immer wieder zu wirbeln, wurde aber nach einer vergebenen Chance, in der er für einmal im Strafraumzentrum stand, durch Varol Tasar ersetzt.

Es war dieser Tasar, der in der 90. Minute einen Traumpass von Pascal Schürpf in die Tiefe perfekt direkt verwertete. Alabi versuchte sich in der Nachspielzeit kurz darauf mit einem Schuss aufs leerere Lausanner Tor, da Keeper Diaw in der Lausanner Offensive auszuhelfen versuchte. Alabi scheiterte mit seinem Schuss vor der Mittellinie aber etwas kläglich.

Die Punkte zwei bis vier dieser Saison gegen ein nachlässiger werdendes Lausanne sind nicht nur verdient. Sie sorgen vor allem auch dafür, dass Luzern nun wieder auf dem 6. Tabellenrang liegt und den Gegner vom kommenden Sonntag, den FC Zürich, (vorerst) hinter sich weiss.

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1 Kommentare
  1. Thomas Z., 21.04.2021, 21:15 Uhr

    Ein toller Sieg. Hopp FCL!!!!!!!

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