Eigentümerin kündigt dem «Zone 5»
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Das FCL-Fanlokal «Zone 5» am Bundesplatz hat die Kündigung erhalten. (Bild: cha)

FCL-Fanlokal vor ungewisser Zukunft Eigentümerin kündigt dem «Zone 5»

2 min Lesezeit 1 Kommentar 11.11.2014, 15:38 Uhr

Das FCL-Fanlokal «Zone 5» am Bundesplatz steht vor einer ungewissen Zukunft. Die Betreiber haben die schriftliche Kündigung erhalten. Es ist nicht das erste Mal.

Die Gerüchteküche brodelt. Es wird gemunkelt, dass das Fanlokal «Zone 5» am Bundesplatz schliessen soll. Doch was ist wirklich dran?

Seit 2008 ist das «Zone 5» am Bundesplatz 9 eingemietet. In den Nebenräumen befinden sich ausserdem die Büros der «Fanarbeit Luzern». Für zahlreiche Fans des FC Luzern ist die Bar am Wochenende, insbesondere bei FCL-Heimspielen, der Treffpunkt schlechthin. Unzählige Anhänger des Zentralschweizer Fussballklubs kehren dort ein – sei es zur Diskussion über die Super League-Tabelle, dem Austausch mit Gleichgesinnten oder einfach auf ein Bier.

Kündigung auf Anfang 2016

Wie mehrere Quellen gegenüber zentral+ bestätigen, haben die Betreiber des «Zone 5» die schriftliche Kündigung der Liegenschaftsbesitzerin erhalten. Diese wird auf Anfang 2016 wirksam. Allerdings könne die Kündigung noch um ein Jahr verschoben werden. Eine Schliessung des Fanlokals kommt daher vorerst noch nicht in Frage.

Es ist die erste schriftliche Kündigung, die das Lokal erhalten hat. Doch zwischen den Betreibern und der Vermieterin herrscht seit längerer Zeit dicke Luft. Bereits mehrere mündliche Kündigungen habe die Eigentümerin des Gebäudes ausgesprochen. Diese hat sie bis anhin stets wieder zurückgezogen.

Wie es nun mit dem Fanlokal «Zone 5» am Bundesplatz weitergeht, bleibt offen. Sowohl die Betreiber als auch die Eigentümerin wollen gegenüber zentral+ keine Stellung beziehen.

Verschiedene Optionen

Damit bleiben den Betreibern des «Zone 5», das seit November 2008 eine Anlaufstelle für FCL-Anhänger ist, vier Möglichkeiten: Entweder sie fechten die Kündigung an, suchen ein neues Lokal oder kommen ins Gespräch, damit die Eigentümerin die Kündigung möglicherweise wieder zurück zieht. Eine letzte Option wäre, das Fanlokal ganz aufzugeben.

 

Hinweis der Redaktion: Der Name der früheren Eigentümerin wurde am 12. November aus dem Artikel entfernt. Diese verstarb im Jahr 2010, ist jedoch im Grundbuch noch als Eigentümerin eingetragen und im Telefonbuch namentlich aufgeführt. Wir bedanken uns für die Hinweise.

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1 Kommentare
  1. Roger Baldinger, 11.11.2014, 16:04 Uhr

    Auf der einen Seite finde ich es gut denn nach den kürzesten Vorfällen muss man sich wirklich Gedanken machen.
    Es kann es schlicht nicht sein,dass man sich dort trifft um Fans und Fanbusse abzufangen und dann zu Randalieren.
    Die Hooligans sind ein riesiges Problem und man sollte überlegen ob man nicht ins Hoologankonkordat einsteigen will denn es muss sich was ändern zum Schutz der Friedlichen Fans,der Buschauffeure,der Sicherheitskräfte und nicht zuletzt auch unseres FCL sowie seines Rufes.
    Mein Vorschlag Kündigung akzeptieren,neuen Standort suchen.
    Denn auch unsereins kann schriftliche Kündigungen erhalten die falls gerechtfertigt auch akzeptiert werden müssen.

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