25.01.2021, 13:34 Uhr EGY: Spätantiker Klimawandel erforscht

1 min Lesezeit 25.01.2021, 13:34 Uhr

Natürliche Klimaschwankungen liessen Siedlungen in der spätantiken römischen Provinz Ägypten zerfallen. Zu diesem Schluss kommt eine Forscherin der Universität Basel in einer Studie. Neue Klimadaten weisen demnach darauf hin, dass sich der Monsun in den Quellgebieten des Nils gegen Ende des dritten Jahrhunderts abschwächte. Als Folge davon sanken die Hochwasserstände im Sommer, sodass die Felder trockener blieben als üblich. Einige Bewohnerinnen und Bewohner des Gebiets passten sich an, indem sie etwa Wein statt Getreide anbauten oder Schafe hielten. Andere hingegen bezichtigten ihre Nachbarn des Wasserdiebstahls, wie aus Papyrus-Dokumenten hervorgeht. (swisstxt)

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

War dieser Artikel nützlich für Dich?
Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

0 Kommentare

Die zentralplus Redaktion wünscht Dir einen schönen Tag!

Wir möchten einfach kurz Danke sagen. Danke, dass du zentralplus liest.