Ebikon rechnet mit Millionenverlust
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Die Gemeinde Ebikon wird im kommenden Jahr den Gürtel enger schnallen müssen. (Bild: zvg)

Trotz geplanter Steuererhöhung Ebikon rechnet mit Millionenverlust

1 min Lesezeit 04.11.2020, 06:43 Uhr

Im Finanzhaushalt der Gemeinde Ebikon klafft ein Millionenloch. Über das Budget und seine Steuererhöhung soll am 29. November abgestimmt werden. Auch über die Sagenmatt kann das Stimmvolk dann befinden.

Der Gemeinderat Ebikon unterbreitet der Stimmbevölkerung für das kommende Jahr ein Budget, welches einen Verlust von 2,84 Millionen Franken vorsieht. Dies, obwohl der Steuerfuss von 1.8 auf 2 Einheiten erhöht werden soll.

«Mit diesem Budget ist die Talsohle erreicht», schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung. Gemäss Planung werde 2024 erstmals wieder ein ausgeglichenes Budget resultieren, «sofern nicht neue externe Faktoren hinzukommen». Die Controlling-Kommission und der Gemeinderat empfehlen das Budget zur Annahme.

Gemeindepräsidentin Susanne Troesch betont weiter, dass man auf der Ausgabeseite die Schraube schon massiv angezogen habe. Die Nettobelastung pro Einwohner sei im Quervergleich mit anderen Gemeinden unterdurchschnittlich. «Diese Tatsache bestätigt, dass unsere Optimierungen und Sparmassnahmen der letzten Jahre Wirkung zeigen.»

Sagenmatt-Abstimmung neu angesetzt

Die ursprünglich für September vorgesehene Abstimmung zur Sagenmatt soll neu Ende November stattfinden. Die Abstimmung musste wegen Formfehlern bei den Abstimmungsunterlagen kurzfristig abgesagt werden (zentralplus berichtete). Am 29. November soll nun definitiv über das Vorhaben befunden werden.

Zudem wird das Budget 2021 vorgelegt sowie die beiden Reglemente zur Siedlungsentwässerung und Wasserversorgung, welche einer Gesamtrevision unterzogen wurden.

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