Ebikon: Räumlichkeiten des künftigen Luks-Kinderspital werden überprüft
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Im Moment wird das Innere des neuen Kinderspitals und der Frauenklinik geprüft. (Bild: LUKS)

Fabrikhalle dient als Übungsort Ebikon: Räumlichkeiten des künftigen Luks-Kinderspital werden überprüft

3 min Lesezeit 17.05.2021, 19:09 Uhr

Das Kinderspital und die Frauenklinik des Kantonsspital Luzern werden in einer leeren Fabrikhalle getestet. Zusammen mit Ärzten, dem Pflegepersonal und Patienten werden die Räumlichkeiten abgemessen und überprüft.

Im Jahre 2025 ist es soweit: Das Kantonsspital Luzern (Luks) bekommt eine neue Frauenklinik und ein neues Kinderspital. Der Kostenpunkt der neuen Gebäude liegt bei 170 Millionen Franken. Momentan wird fleissig gebaut, dazu wird parallel geplant, wie es im Inneren der Gebäude aussehen soll.

Für das Bauvorhaben setzen die Architekten auf das Wissen der Spitalmitarbeiter. Zurzeit überprüfen diese die neuen Spitalpläne. In einer gross angelegten Übung wollen die Architekten schauen ob das, was in der Theorie geplant ist, auch in der Praxis realisierbar ist. Dies wird in einer Fabrikhalle in Ebikon durchgeführt.

Halle dient als Übungsraum für die neuen Gebäude

In der Mitte der Halle liegen verschiedene Baupläne der Frauenklinik und des Kinderspitales, berichtet das «Regionaljournal» am Montag. Um den Tisch herum und in der ganzen Halle verteilt, seien 20 Ärzte und Ärztinnen und Pflegepersonal des Luks. Diese laufen immer wieder zu den Plänen und messen die einzelnen Räume ab. Diese werden in der Hallen nachgebaut. Mit grauen Stellwänden und Klebeband wird markiert, wie gross die Räume sein werden und es werden zusätzliche Spitalgeräte hingestellt, so das Regionaljournal.

Birgit Wernz, Pflegeleiterin des Luks, erzählt wie ein Patientenraum nachgestellt wird. Es brauche ein Bett, eine Beatmungsmaschine, es müsse aufgezeigt werden, wo dokumentiert wird und was es noch an zusätzlichem Platz braucht. So beispielsweise für einen Stuhl, auf dem sich die Eltern hinsetzen können. Durch die Übung wird geprüft, ob der Lichteinfall stimmt, wo die Behandlungszone und wo die Elternzone ist. Auch wo das Monitoring stattfinden wird, gehört dazu.

Zweck der Übung sei es zu überprüfen, ob die Pläne der neuen Frauenklinik und dem Kinderspital, im Spitalalltag taugen. Sie soll aufzeigen, ob die Räumlichkeiten richtig aufgeteilt und ob die Zimmer genügend gross sind. Auch wo der Strom- und die Sauerstoffversorgung herkommt wird getestet.

Patienten und Angehörige helfen im Prozess mit

Seit gut drei Monaten läuft der Test in der leeren Fabrikhalle. Insgesamt haben über 80 Menschen aus dem Luks teilgenommen. Ärztinnen und Pfleger, sowie Mitarbeiterinnen aus der Informatik oder dem Restaurant sind mit von Partie. Projektleiter, Daniel Rechsteiner, ist zufrieden mit den Ergebnissen der Übung. Sie könnten sehr viel aufnehmen und bekämen gute Inputs von den Nutzern. Es sei schön, das Patienten von der Frauenklinik oder Angehörige des Kinderspital mitgehalfen, sagt Rechsteiner gegenüber dem Regionaljournal.

Rechsteiner ist daher der Überzeugung, dass die internen Prozesse in der neuen Frauenklinik und im Kinderspital künftig gut auf die Gebäude abgestimmt seien. So solle bei der Eröffnung der Gebäude im Jahre 2025 der Betrieb ohne Probleme aufgenommen werden.

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