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Ebikon: Grünes Licht für Bushub-Provisorium
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Die längste Trolleybuslinie im Kanton Luzern: Der 1er-Bus fährt neu von Kriens bis zur Mall of Switzerland in Ebikon. (Bild: Noël Schuler/vbl)

Entscheid ist rechtskräftig Ebikon: Grünes Licht für Bushub-Provisorium

2 min Lesezeit 1 Kommentar 21.02.2020, 09:38 Uhr

Die Beschwerdeführerin gibt auf: Der Entscheid des Kantonsgerichts, das die Beschwerde gegen das Bushub-Provisorium in Ebikon abwies, ist rechtskräftig. Die Gemeinde kann mit dem Bau beginnen – das Provisorium soll per Fahrplanwechsel im Dezember fertig sein.

Das Bushub-Provisorium in Ebikon kann umgesetzt werden: Das Kantonsgericht hat Anfang Januar die Beschwerde dagegen abgelehnt (zentralplus berichtete). Die Beschwerdeführerin verzichtet auf einen Weiterzug ans Bundesgericht, schreibt der Kanton Luzern am Freitag in einer Mitteilung. Der Entscheid ist damit rechtskräftig.

Das Provisorium soll nun per Fahrplanwechsel im Dezember 2020 umgesetzt werden. Es biete der Rontaler Bevölkerung kürzere Umsteigewege und erhöhten Komfort, verspricht der Kanton. Aufgrund von Beschwerden sowohl gegen den Bushub als auch gegen das Bushub-Provisorium kann zurzeit die Linie 1 nicht zum Bahnhof Ebikon fahren.

Baustart ab Juni 2020

Die Bauarbeiten für das Provisorium können laut dem Kanton voraussichtlich ab Juni 2020 starten. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 sollen sie abgeschlossen sein.

Beim Bushub-Provisorium werden sämtliche Buslinien aus der Region zusammengeführt. Reisende profitieren laut Mitteilung von einfachen, kurzen und schnellen Umsteigewegen. Die Haltestellen der Linie 1 befinden sich künftig direkt vor dem Bahnhofsgebäude (siehe Plan). Die Busse der Linien 22, 23, 26, 30 und 111 halten nebenan. Ebenso ist ein Wartehäuschen geplant.

Der Situationsplan mit dem Bushub-Provisorium, das per Dezember 2020 umgesetzt wird. (Grafik: zvg)

Die als Übergangslösung errichteten Haltestellen Weichlen und Hofmatt (beim Gemeindehaus) der Linie 22 fallen per Fahrplanwechsel im Dezember 2020 weg. Noch immer hängig ist die Beschwerde gegen den definitiven Bushub.

Rückstaus möglich, aber kein Problem

Der Kanton hat aufgrund von Bedenken aus der Bevölkerung den Verkehrsfluss am Knoten Hofmatt erneut geprüft. Die Situation war auch ein Kritikpunkt der Beschwerde gegen da Provisorium: Die Beschwerdeführerin argumentierte, der Stauraum des Linksabbiegers am Knoten Hofmatt reiche nicht aus, weshalb es zu gefährlichen Manövern kommen könnte.

Der Kanton kommt nun aber zum Schluss, dass der Verkehr am Knoten Hofmatt gut funktioniert, auch wenn die Linie 1 in einer Schlaufe zum Bushub-Provisorium geführt wird. Dies gelte auch, wenn der Verkehr weiter zunehme. Trotz möglicher Rückstaus bleibe der Verkehrsablauf auf der Zentralstrasse stabil.

Bessere Fahrpläne ab Dezember

Wie Ende Januar angekündigt, werden ab dem 2. März morgens und abends zusätzliche Direktbusse zwischen Buchrain und dem Luzerner Bahnhof verkehren, um die Linie 1 zu entlasten (zentralplus berichtete).

Im Hinblick auf den nächsten Fahrplanwechsel würden – unter Einbezug der betroffenen Gemeinden und der Stadt Luzern – weitere Verbesserungen im Rontal und in der Stadt Luzern geprüft und die Fahrpläne optimiert, schreibt der Kanton Luzern in seiner Mitteilung.

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1 Kommentare
  1. Maya Zimmermann, 21.02.2020, 13:59 Uhr

    Heute mussten wir vernehmen, dass mit dem „provisorischem“ Busbetrieb, vor unserem Haus, immer noch kein Ende in Sicht ist. Nein, es scheint ab Dez. 2020 nur noch schlimmer für uns zu werden, ohne gefährliche Manöver, unser Parkhaus (Bahnhofstrasse 18) anzusteuern und zu verlassen.
    Da wir erst anf. letzten Jahres hier einzogen, und die Ruhe und Sicherheit kurz geniessen konnten, ist nun eine solche Unruhe hier, und auch mit diesem stetigen „Personenverkehr“, wird es immer unsicherer, das Haus zu verlassen.

Die zentralplus Redaktion wünscht Dir einen schönen Tag!

Wir möchten einfach kurz Danke sagen. Danke, dass du zentralplus liest.