Beim neuen Bushub am Bahnhof ist noch nicht ganz alles in Butter
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Der «1er» hält jetzt direkt am Bahnhof Ebikon (Symbolbild). (Bild: Wikimedia/Zurflchr)

Ebikon: Erste Betriebswoche macht Hoffnung Beim neuen Bushub am Bahnhof ist noch nicht ganz alles in Butter

2 min Lesezeit 19.12.2020, 17:14 Uhr

Seit knapp einer Woche ist der neue provisorische Bushub beim Bahnhof Ebikon in Betrieb. Vieles scheint bislang gut zu funktionieren. Trotzdem gibt es noch Verbesserungspotzenzial.

Seit Donnerstag vor einer Wochebiegen die Busse der Linie 1 von der Kantonsstrasse links ab und machen eine kurze Schlaufe zu den Geleisen am Bahnhof Ebikon. Dafür müssen sie vorläufig noch mit dem fossil betriebenen Hilfsmotor zurückgreifen, da die Oberleitungen erst mit Inbetriebnahme der definitiven Haltestelle gezogen werden.

Wie die «Luzerner Zeitung» berichtet, kommt die neue Station bei den Benutzerinnen gut an und soll eine Optimierung der bisherigen Situation darstellen. Auch wenn sie einige Unzulänglichkeiten festgestellt haben wollen. «Dieses Ein- und Ausfädeln beim Trolleybus ist kompliziert. Aber nicht für uns Passagiere, sondern für die VBL-Mitarbeiter», analysierte ein Mann gegenüber der Zeitung die Lage vor Ort.

Sicherheit könnte noch verbessert werden

Was die Auswirkungen des Abbiegens Richtung Bahnhof Ebikon betrifft, will keine der Passagierinnen etwas festgestellt haben. Weder Rückstaus noch Verspätungen habe es gegeben. «Das verkraftet der Verkehr schon», zeigt sich ein Passagier optimistisch. Er findet, dass die jetzige Lösung für ein Provisorium «recht intelligent» zitiert ihn die «LZ». Bei der VBL hält man auf Anfrage indes fest, dass es durchaus zu Verzögerungen kommen könne, wenn es Probleme mit der automatischen Verbindung zu den Oberleitungen gibt. Grund: Der Chauffeur muss dann aussteigen und den Vorgang von Hand vornehmen.

Ein Fahrgast war jedoch der Ansicht, dass es beim Bahnhof einen Zebrastreifen oder eine andere Bezeichnung bräuchte, da es dort nun viele Busse gibt. Insbesondere wenn der «1er» um die Ecke komme, können dies gefährlich werden. Gegenüber der «LZ» hielt ein anderer Fahrgast grundsätzlich fest: «Das System muss sich sicherlich noch einpendeln, aber es hat sich einiges verbessert.» Die Frau ist erfreut darüber, dass die Stationen jetzt alle an einem Ort sind. Wie sich die Abläufe langfristig präsentieren, wird sich insbesondere dann zeigen, wenn Corona einmal vorbei ist und noch mehr Leute mit dem Bus unterwegs sind.

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