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E-Dossier: Luzerner und Zuger Spitäler sind auf Kurs
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Das Hauptgebäude des Luzerner Kantonsspitals (Bild: les)

Einführung für Mitte April gelant E-Dossier: Luzerner und Zuger Spitäler sind auf Kurs

2 min Lesezeit 20.01.2020, 06:58 Uhr

Die Luzerner und Zuger Spitäler haben ihre Hausaufgaben gemacht und können das elektronische Patientendossier per 15. April einführen. Das Luzerner Kantonsspital wird sogar zwei Plattformen parallel betreiben.

Im April müssen alle Schweizer Akutspitäler, psychiatrische Kliniken sowie Reha-Kliniken ihren Klienten ein elektronisches Patientendossier (EPD) anbieten. So können Patienten sowie Gesunheitsfachpersonen Daten bequem übers Internet abrufen.

Der Enge Zeitplan ist für einige Kliniken im Land eine grosse Herausforderug, weshalb es zu Verzögerungen kommt. Anders in der Zentralschweiz, wo die Spitäler auf Kurs sind, wie die «Luzerner Zeitung» am Montag berichtet.

Luzerner und Zuger Kliniken sind bereit

Denn in der Zentralschweiz haben sich alle Spitäler der Stammgemeinschaft XAD der Zürcher Axsana AG angeschlossen. Sie befindet sich derzeit im Zertifizierungsverfahren. Gemäss Geschäftsführer Samuel Eglin strebt die Axsana AG den Abschluss der Zertifizierung und den Betriebsstart per 15. April an. Dann soll es in jedem Kanton zumindest eine Stelle geben, bei der vor Ort ein EPD eröffnet werden kann. Das Netz dieser Stellen werde dann im Laufe 2020 schrittweise ausgebaut.

Das Luzerner Kantonsspital (Luks) hat sogar zwei Projekte gleichzeitig am laufen, wie Markus Rotz gegenüber der «LZ» erklärt. Neben dem EPD sei führe man auch das eigene Portal «Mein Luks» im Verlauf des Jahres ein. Diese Plattform bietet Patienten des Spitals Zugang zu ihren persönlichen Behandlungsdaten und kann man Termine vereinbaren. «Mein Luks» sei eher für Patienten gedacht, die sich in der Region aufhalten, während EPD für Leute geeignet sei, die oft im Ausland unterwegs sind, erklärt Rotz

Von der Privatklinikgruppe Hirslanden heisst es, dass sie ab dem 15. April in allen Kliniken EPD einführen könne, so auch in der Luzerner Klinik St.Anna, in der Klinik Meggen und in der Andreas-Klinik in Cham. Gleich tönt es beim Zuger Kantonsspital.

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