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Zur besseren Planung und Umsetzung Durchgangsbahnhof: Kantone und öV-Anbieter spannen zusammen

2 min Lesezeit 04.06.2019, 08:03 Uhr

Die für den Luzerner Durchgangsbahnhof involvierten Partner haben eine Zusammenarbeitsvereinbarung unterschrieben. Damit soll sichergestellt werden, dass sämtliche Teilvorhaben und Projekte rund um das Grossprojekt Durchgangsbahnhof koordiniert geplant und umgesetzt werden.

Der Bahnhof Luzern ist der sechstgrösste Bahnhof der Schweiz. Mit täglich rund 100’000 Passagieren stösst er jedoch an seine Kapazitätsgrenzen, wie der Kanton Luzern in einer Mitteilung schreibt. Das Bundesamt für Verkehr, die SBB, die Kantone Luzern, Nidwalden und Obwalden, die Stadt Luzern, der Verkehrsverbund Luzern und die Zentralbahn wollen darum mit dem Durchgangsbahnhof Luzern das Bahnangebot ausbauen und verschiedene Infrastrukturprojekte realisieren.

Bildung einer Knotenorganisation

Damit der Durchgangsbahnhof Luzern wie geplant anfangs der 2040er-Jahre in Betrieb genommen werden kann, haben die am Grossprojekt beteiligten Partner am 3. Juni 2019 eine Zusammenarbeitsvereinbarung unterschrieben und eine entsprechende Knotenorganisation unter Leitung des BAV gebildet.

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Der Luzerner Regierungspräsident Robert Küng ist erfreut über diesen wichtigen Schritt: «Mit der Vereinbarung legen wir die organisatorische Basis für die erfolgreiche Zusammenarbeit aller beteiligten Partnern. Dank dem Durchgangsbahnhof können Kapazitätsengpässe im Raum Luzern beseitigt und mehr Zugsverbindungen angeboten werden.»

Und die Luzerner Stadträtin Manuela Jost sagt: «Für die Stadt Luzern ist der Durchgangsbahnhof eine einmalige Chance. Er bringt nicht nur bessere und schnellere Zugverbindungen, sondern eröffnet der Stadt auch die Möglichkeit, das Gebiet rund um den Bahnhof neu zu entwickeln. Der Einbezug der Bevölkerung ist uns wichtig.» 

Neue Organisation koordiniert Projekte

Die Knotenorganisation koordiniere sämtliche Projekte und Themen, die im direkten Einflussfeld des Durchgangsbahnhofs mit planerischen und baulichen Aktivitäten stehen und von den jeweiligen Partnern umgesetzt werden.

Damit soll sichergestellt werden, dass die Projektierung des Durchgangsbahnhofs zügig vorangetrieben wird, sodass mit dem nächsten Ausbauschritt die Realisierung in Angriff genommen werden könne. Die Planungsarbeiten im Umfang von 85 Millionen Franken werden über den 2014 beschlossenen STEP Ausbauschritt 2025 vom Bund finanziert.

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