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Droht in Luzern der Asyl-Notstand?

1 min Lesezeit 07.02.2016, 08:33 Uhr

«Asyl: Im Kanton droht das Sonderrecht», schreibt die «Neue Luzerner Zeitung». Der Kanton Luzern rechnet im angelaufenen Jahr mit 3000 Asylsuchenden. Schon heute sei die Unterbringung eine «Herkulesaufgabe». Der Kanton sei aber vorbereitet, Notrecht anzuwenden.

Innert 13 Monaten habe sich die Zahl der Asylsuchenden im Kanton Luzern fast verdoppelt. «Angesichts dieser Entwicklung erstaunt es nicht, dass sich beim fürs Asylwesen zuständigen Regierungsrat Guido Graf das Sorgenbarometer im Wochentakt erhöht», schreibt die «NLZ» weiter. Die Regierung erwägt, notfalls Asylsuchende in leer stehenden Ferienwohnungen, Hotels oder Turnhallen unterzubringen. Und zwar per Erlass, also mit Notrecht.

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Vorerst plant man aber laut Guido Graf zuerst Containersiedlungen, um das Unterbringungsproblem zu lösen. Der Kanton stehe derzeit in fortgeschrittenen Verhandlungen mit verschiedenen Gemeinden, um künftig an mindestens vier Standorten Containersiedlungen zu errichten, sagt Graf gegenüber der Zeitung. Frühestens Ende Jahr dürfte die erste dieser Anlagen bezugsbereit sein.

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