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Drohne am Schwingfest – Besitzer angezeigt
  • Regionales Leben
Auch die Einsatzkräfte konnten den Samstag am Schwingfest geniessen. (Bild: Zuger Polizei)

Zug: Insgesamt positive Zwischenbilanz Drohne am Schwingfest – Besitzer angezeigt

2 min Lesezeit 24.08.2019, 18:56 Uhr

Die Einsatzkräfte und die Organisatoren sind mit dem Verlauf des «Eidgenössischen» neben dem Sägemehl zufrieden. Zwar zählte die Sanität über 200 Behandlungen, zu schweren Verletzungen kam es aber nicht. Ein Nachspiel hat das Schwingfest für einen Drohnenpilot.

Sieben Drohnen sind am Samstag im Bereich des Festareals am «Eidgenössischen» in Zug unterwegs gewesen. Das haben Experten mittels eines spezialisierten Geräts festgestellt. Ein Drohnenpilot wurde angezeigt, weil er die gesetzlichen Vorschriften nicht eingehalten hatte, teilt die Zuger Polizei am Samstagabend mit.

Insgesamt ziehen die Einsatzkräfte eine positive Bilanz des Tages. Die Polizei habe keine nennenswerte Einsätze gehabt. Drei Mobiltelefone und ein Portemonnaie konnten sie dem jeweiligen Besitzer zurückgeben. Der temporäre Polizeiposten auf dem Stierenmarktareal sei rege besucht gewesen.

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Auf dem Sanitätsposten sind zahlreiche Menschen verarztet worden.

Auch die Rettungskräfte sind mit dem Samstag zufrieden – trotz einem Anstieg der Behandlungen. Bis um 15 Uhr haben sie insgesamt 220 Personen an den Sanitätsposten auf dem Festgelände verarztet. Die Liste der Verletzungen reicht von Schnitt- und Schürfverletzungen über Prellungen und Stauchungen bis hin zu Insektenstichen und Kopfschmerzen. Neun Patienten mussten mit dem Rettungsdienst für die weitere Behandlung in umliegende Spitäler gebracht werden. Schwere Verletzungen wurden indes nicht registriert.

Einen gänzlich ruhigen Festauftakt erlebt die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug. Weder am Freitag noch am Samstag kam es zu Einsätzen im Zusammenhang mit dem ESAF.

150’000 Besucher

Auch die Organisatoren ziehen ein euphorisches Zwischenfazit des zweiten Tages. Schon um 7.30 Uhr seien die Zuschauerreihen in der ausverkauften Zug Arena geschlossen. Für die Verantwortlichen der Beweis, dass das Verkehrskonzept funktionierte. «Ersten Schätzungen zufolge sind rund 80 Prozent der 150’000 Besucherinnen und Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist», betonte OK-Präsident Heinz Tännler.

Die Zugerland Verkehrsbetriebe seien «regelrecht überrollt» worden und hätten noch mehr Zusatzbusse einsetzen müssen, als ohnehin schon geplant gewesen seien. Punkto Individualverkehr sprach die Zuger Polizei von «ruhigen Strassenverhältnissen» (zentralplus berichtete).

König von Tonga in der Arena

Emotional sei – nebst den sportlichen Ereignissen – der Einmarsch der Schwinger in die Arena gewesen, wird Paul Vogel, Obmann des Eidgenössischen Schwingverbandes, in einer Mitteilung zitiert.

Auch das schon im Vorfeld gepriesene «blaue Blut» war am ESAF zugegen. Der König von Tonga hatte auf der Ehrentribüne Platz genommen und auch Fürst Albert von Monaco ist in Zug eingetroffen und wird am Sonntag in der Arena sein.

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