Drei neue Werke im Luzerner Kunstmuseum
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Werk ohne Titel von Adolf Richard Hölzel (1853–1934), das neu zur Sammlung des Kunstmuseums gehört. (Bild: zvg)

Sammlung erhält Gemälde von Vallotton und Hölzel Drei neue Werke im Luzerner Kunstmuseum

2 min Lesezeit 23.08.2016, 11:08 Uhr

Das Luzerner Kunstmuseum erhält drei neue Werke von der Art Mentor Foundation Lucerne: Ein Gemälde von Félix Vallotton und zwei Pastelle von Adolf Richard Hölzel. Beide Künstler sind in der Sammlung bereits vertreten.

Das Kunstmuseum Luzern erhält nach dem Bezauberten Knaben von Ferdinand Hodler einen weiteren Zuwachs: Die Art Mentor Foundation Lucerne übergibt dem Kunstmu­seum Luzern ein Gemälde von Félix Vallotton und zwei Pastelle von Adolf Richard Hölzel aus der ehemaligen Sammlung Christof und Ursula Engelhorn.

Félix Vallottons grossformatiges Aktgemälde Femme assise de dos (1915) fügt sich gemäss dem Kunstmuseum hervorragend in die bestehende Werkgruppe aus Landschaftsgemälden, Stillleben und Figurenbildern des Westschweizer Künstlers. Es sei ganz aussergewöhnliches Beispiel von Vallottons Aktmalerei, einer Gattung, die der Künstler ausgiebig pflegte. Der am Boden sitzende Rückenakt hebt sich als hell modellierte Fläche vom Blau des Bodens und der Wand ab und verbindet sich durch die blaugrünen Schatten gleichzeitig mit dem Hintergrund.

Das Gemälde Femme assise de dos, 1915, von Félix Vallotton. (Bild: zvg)

Das Gemälde Femme assise de dos, 1915, von Félix Vallotton. (Bild: zvg)

Wegbereiter der Moderne

Die beiden Pastelle von Adolf Richard Hölzel bilden zusammen mit den vier schon 2014 als Schenkung der Art Mentor Foundation Lucerne ins Kunstmuseum gelangten Werken des Künstlers eine kleine Werkgruppe. Für das Kunstmuseum sind die beiden farbintensiven Arbeiten dieses frühen Vertreters der Abstraktion und Wegbereiters der Moderne ein bedeutender Zuwachs. Adolf Richard Hölzel ist als Lehrer von so unterschiedlichen Künstlern wie Camille Graeser, Johannes Itten oder Alfred Heinrich Pellegrini, die ebenfalls mit Werken in der Sammlung des Kunstmuseums vertreten sind, für die Entwicklung der Schweizer Kunst von grosser Bedeutung.

Gemeinsam mit den vier Werken, die das Kunstmuseum bereits besitzt, bilden die zwei Pastelle von Adolf Richard Hölzel eine kleine Werkgruppe des Künstlers. (Bild: zvg)

Gemeinsam mit den vier Werken, die das Kunstmuseum bereits besitzt, bilden die zwei Pastelle von Adolf Richard Hölzel eine kleine Werkgruppe des Künstlers. (Bild: zvg)

Die drei Werke ergänzen die Sammlung des Kunstmuseums Luzern in idealer Weise, teilt das Kunstmuseum mit. Direktorin Fanni Fetzer und Sammlungskonservator Heinz Stahlhut freuen sich über diese aussergewöhnliche mäzenatische Unterstützung.

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