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Doch kein Quartiertreff in der Ankenwaage
  • Politik
Zuger Ankenwaage: Ein Freiraum, der nach Nutzung schreit. Jetzt hat die Stadt offenbar eine neue Nutzung in petto. (Bild: anm )

Nächste Schritte in der Zuger Altstadt Doch kein Quartiertreff in der Ankenwaage

2 min Lesezeit 15.05.2015, 15:00 Uhr

Wieder nichts: Die Gruppe von Altstadtbewohnern hat ihr Projekt für die Ankenwaage fallen gelassen. Es steht aber schon eine neue Nutzung im Raum.

Es wird nichts mit dem Quartiertreff in der Ankenwaage: Die Gruppe rund um Martin Eisenring, die in dem Haus an der Oberaltstadt einen Quartiertreff einrichten wollte, hat sich zurückgezogen. Eisenring wollte das Projekt nicht mehr weiterführen. «Berufliche und familiäre Verpflichtungen hätten die Betreuung eines weiteren Projekts nicht zugelassen», schreibt er zentral+.

Die Nutzung der Ankenwaage gibt in der Stadt zu reden, seitdem der Plan der Stadt, im Haus eine Tapasbar einzurichten, wegen massivem Widerstand einzelner Quartierbewohner und einem Urteil des Regierungsrats ins Wasser gefallen ist (zentral+ berichtete): Die Tapasbar war nicht zonenkonform. Daraufhin schien die Idee einiger Quartierbewohner verlockend: Sie wollten einen Quartiertreffpunkt einrichten, der von den Bewohnern selber hätte aufgebaut werden sollen. Er hätte die Wogen im Quartier glätten können  – jetzt ist auch diese Idee vom Tisch. «Mit dem Rückzug von Martin Eisenring scheint diese Nutzung gestorben», sagt Stadtrat Karl Kobelt.

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«Noch nicht ganz Spruchreif»

Der Stadtrat hat allerdings schon neue Pläne: «Wir sind in den letzten Zügen der Verhandlungen», sagt Kobelt. «Es geht um eine Zwischennutzung, die noch nicht ganz spruchreif ist. Wir werden in den nächsten Tagen informieren können.» Die Zwischennutzung werde rund zwei Jahre dauern. Was genau ins Haus kommen soll, kann Kobelt noch nicht sagen.

«Im Quartier gibt es unterschiedliche Bedürfnisse nach Belebung und Ruhe», so der Stadtrat. «Die vorgesehene Zwischennutzung ist stadtnah und wird keinen Lärm verursachen.»

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