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Diese drei Massnahmen sorgen für Sicherheit an der Luzerner Fasnacht
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Der Rathaussteg wird während der Fasnacht zeitweise zur Einbahnstrasse. (Bild: jal )

Sanitätsposten für kleine und grosse Wehwehchen Diese drei Massnahmen sorgen für Sicherheit an der Luzerner Fasnacht

2 min Lesezeit 17.02.2017, 10:48 Uhr

Zu hart die Kante gegeben? An der Luzerner Fasnacht gibts neu Sanitätsposten in der Neu- und Altstadt. Ausserdem sorgt die Stadt mit funkelnden Schildern, leuchtenden Toren und einem Loch unter der Rathaustreppe für Sicherheit.

Bislang stand während der Fasnacht in der Alt- und Neustadt kein Sanitätsposten zur Verfügung. Dieses Manko wird nun behoben: Im Rahmen eines Sanitäts-Konzeptes wurden Massnahmen und Zuständigkeiten definiert. Unter anderem wird in der Altstadt an der Rössligasse 12 (Gebäude der Hochschule Luzern) ein Sanitätsposten eingerichtet. Dieser wird durch Samariter betrieben. Die Versorgung deckt Bagatellfälle wie übermässigen Alkoholkonsum oder kleinere Verletzungen bis lebensbedrohliche Notfälle ab. Zudem werden neu bis zu drei mobile Samariterpatrouillen à je zwei Personen in der Innenstadt im Einsatz sein.

Leuchtende Flucht-Signale aus Zürich

In den Bereichen unter der Egg und Kapellplatz werden neu beleuchtete Fluchtwegsignale installiert. So ist den Fasnächtlern im Notfall klar, in welche Richtung sie sich in Sicherheit bringen können. Im Rahmen eines Pilotversuches konnten die Fluchtwegsignale von der Stadtpolizei Zürich ausgeliehen werden.

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Wenn der Torbogen leuchtet, ist’s gesperrt!

Droht wegen zu vieler Fasnächtler unter der Egg Panik aufzukommen, wird der Rathausquai auf Seite Bahnhofstrasse temporär gesperrt. Nutzen können die Brücke dann nur Personen, die von der Rathausbrücke rüber an die Bahnhofstrasse wollen. Wer von der Bahnhofstrasse trotzdem unter die Egg will, muss z. B. via Seebrücke laufen. Als Hinweis für die Sperrung wird am Brückenkopf Seite Bahnhofstrasse ein Torbogen installiert. Ist die Brücke gesperrt, leuchtet dieser Bogen und die Fasnächtler wissen, dass es temporär keinen Durchgang gibt. Für die Durchführung dieser Massnahme ist die Luzerner Polizei verantwortlich.

Unter der Rathaustreppe klafft ein Loch

Im Sinne eines besseren und sichereren Besucherflusses wurde im Bereich der Rathaustreppe unter der Egg eine „Freihaltezone“ geschaffen. Innerhalb dieser Zone darf keine Infrastruktur mehr aufgestellt werden (Barelemente, Abfallbehälter usw). Deshalb wird der Marronistand am Brückenkopf während der Fasnacht verschoben. Mit den Betreibern konnte ein alternati- ver Standort auf dem Bahnhofplatz gefunden werden.

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