Diese 20 Stühle sind für Flüchtlinge in Luzern reserviert
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Laut Amnesty ist die Stadt Luzern bereit, 20 Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen. (Bild: bic)

Aktion auf dem Theaterplatz Diese 20 Stühle sind für Flüchtlinge in Luzern reserviert

1 min Lesezeit 3 Kommentare 29.03.2021, 17:23 Uhr

Amnesty International ruft dazu auf, dass die Schweiz 700 Flüchtlinge von den griechischen Inseln aufnehmen soll. Für die Anzahl derer, die in Luzern aufgenommen werden könnten, wurden beim Luzerner Theater Stühle aufgestellt.

Nach dem Brand im griechischen Flüchtlingslager Moria wurden auf einen Schlag 12’000 Personen obdachlos. 7’000 Leben immer noch unter prekären Bedingungen im weitgehend zerstörten Lager. Das Bündnis «Evakuieren jetzt!» fordert die Schweizer Bundesverwaltung und die Regierung auf, ein «grosses Kontingent» an Flüchtlingen aufzunehmen. Symbolisch wurden dazu heute auf dem Bundesplatz 700 Stühle aufgestellt.

Laut Amnesty International wären das heruntergerechnet auf die Stadt Luzern mindestens 20 Personen, die hier aufgenommen werden könnten. Diese Zahl sei zwar nicht verbrieft, laut Amnesty wäre die Stadt jedoch «ab sofort für die Aufnahme bereit, wenn es der Bund ermöglichen würde». Die Stühle wurden offenbar vom Theater zur Verfügung gestellt.

Ziel der schweizweiten Aktion ist es, dass Vertreter der Gemeinden, Städte und der Zivilgesellschaft deutlich machen, dass sie bereit wären, mehr Flüchtlinge aus Moria aufzunehmen. Bisher wurden laut Amnesty 97 Menschen aus besagtem Lager aufgenommen.

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3 Kommentare
  1. Gruesse vom Einhorn Schlachthaus, 30.03.2021, 11:18 Uhr

    Warum wagt man in dieser Schicksalsfrage nicht endlich einmal eine bundesweite Konsultativabstimmung. So liesse sich problemlos evaluieren, welchen Willen die stimmfähige Bevölkerung hinsichtlich Flüchtlings- und Migrationspolitik (sprechen wir von Moria, sprechen wir gem. der Genfer Flüchtlingskonvention NICHT von Flüchtlingen) politisch zum Ausdruck bringt. Bezüglich Wirtschaftsmigranten ist die Gesetzeslage bereits heute hinreichend klar. Andererseits kann man auch einfach zuwarten und die irgendwann unausweichlich auftauchende Abstimmung bezüglich dem UN-Migrationspakt sprechen lassen.

  2. Peter Bitterli, 29.03.2021, 17:46 Uhr

    Ja. Das wird nicht passieren.

    1. Karl-Heinz Rubin, 30.03.2021, 03:54 Uhr

      Herr Bitterli

      Es werden viele Zeichen in der Welt gesetzt.
      Aber leider nur gesetzt.
      Und wenn man sie aufnehmen würde, woher den Impfstoff nehmen.
      Man müsste sie ja vor allen anderen selbstverständlich impfen.
      Und dies würde sicher wieder zu grossen Diskussionen führen.

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