Dieb ging der Zuger Polizei innert 24 Stunden zweimal ins Netz
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Ein Algerier musste gleich zweimal innert 24 Stunden festgenommen werden. (Bild: Symbolbild)

Auf Spielplatz und beim Bahnhof unterwegs Dieb ging der Zuger Polizei innert 24 Stunden zweimal ins Netz

2 min Lesezeit 3 Kommentare 21.08.2020, 16:21 Uhr

Ein Trickdieb wurde gleich zweimal innerhalb 24 Stunden von der Zuger Polizei festgenommen. Einmal versuchte er eine Handtasche zu klauen, beim zweiten Mal entwendete er auf einem Kinderspielplatz ein Portemonnaie aus einer Tasche.

Am Mittwochabend, kurz vor 20:00 Uhr, meldete eine 59-jährige Frau, dass zwei Männer soeben versucht hätten, beim Bahnhof Zug aus ihrem Auto die Handtasche zu stehlen. Der eine habe an die Fahrertüre geklopft und sie so abgelenkt, während der andere die Beifahrertüre öffnete.

Da die Lenkerin jedoch umgehend reagierte und die Beifahrertüre wieder schliessen konnte, kamen die beiden Diebe nicht zum Erfolg und entfernten sich. Dies teilte die Zuger Polizei am Freitag mit.

Portemonnaie auf Spielplatz geklaut

Dank der sehr guten Angaben eines unbeteiligten Passanten, der den Vorfall beobachtet hatte, konnten die Trickdiebe wenig später im Bahnhof angehalten und vorübergehend festgenommen werden. Es handelt sich um zwei Algerier im Alter von 28 und 45 Jahren.

Der Ältere der Beiden trat keine 24 Stunden später bereits wieder negativ in Erscheinung. Und wieder hatte er die Rechnung ohne die Polizei gemacht. Auf dem Spielplatz «Rigiplatz» in der Stadt Zug nutzte der 45-jährige Algerier am Donnerstagabend eine Unaufmerksamkeit und klaute aus einer Tasche, welche an einem Kinderwagen angehängt war, ein Portemonnaie.

Dabei wurde er jedoch von zivilen Fahndern der Zuger Polizei beobachtet und erneut vorübergehend festgenommen. Nach der polizeilichen Einvernahme wurde er wiederum auf freien Fuss gesetzt.

Einer der Männer war illegal in der Schweiz

Auf einen Antrag auf Untersuchungshaft zur Abwendung der Wiederholungsgefahr beziehungsweise zum Schutz der Bevölkerung hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verzichtet, weil eine solche Untersuchungshaft gemäss der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichts auch bei zahlreichen Vorstrafen wegen Vermögensdelikten nicht mehr zulässig ist, wie die Polizei schreibt. Der Trickdieb muss sich für seine Taten jedoch bei der Staatsanwaltschaft verantworten.

Das gestohlene Portemonnaie samt Inhalt konnte in der Folge der Geschädigten zurückgegeben werden. Der 28-jährige Algerier, welcher sich rechtswidrig in der Schweiz aufhält, erhielt einen Strafbefehl und befindet sich aktuell in Ausschaffungshaft.

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3 Kommentare
  1. Matthias Jauch, 23.08.2020, 12:03 Uhr

    Wenn ein Algerier in der Stadt Zug innert 24 Stunden von der Polizei zwei mal kontrolliert bzw. verhaftet wird, dann ist das ein deutlicher Hinweis auf Racial Profiling!

    1. Manu, 23.08.2020, 17:16 Uhr

      Ja, böse Polizei. Gutes Bundesgericht.

  2. Gruesse vom Einhorn Schlachthaus, 21.08.2020, 16:59 Uhr

    Soviel seelenlose, frostige Niedertracht ist unerträglich und unerhört – stehlen auf dem Kinderspielplatz! Tiefer kann man echt nicht mehr sinken in seiner grenzenlosen Menschenverachtung und Respektlosigkeit.

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