Die Weitsicht ist gleich nebenan
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Von der kleinen Oase an der Felsbergstrasse kann man die Rigi und den Pilatus bestaunen. (Bild: zod)

Fünf versteckte Orte in Luzern Die Weitsicht ist gleich nebenan

3 min Lesezeit 1 Kommentar 09.04.2014, 16:49 Uhr

Stau, Smog und überall Menschen: So erscheint das Leben in der Stadt. Doch die Natur und die Ruhe sind gar nicht so weit entfernt, wie eine kleine Erkundungstour aufgezeigt hat. zentral+ präsentiert die fünf schönsten Aussichts-Plätze der Stadt Luzern.

Fische im Teich an der Felsbergstrasse

Obwohl ein kleiner Teil des Parks im Moment umgegraben wird, ist diese Oase mitten in der Stadt einen Besuch wert. Es ist ein Ort, an dem es noch genügend Sitzbänke hat, von denen aus man den See und die Berge bestaunen kann. Auch Tierliebhaber kommen auf ihre Kosten: In einem grossflächigen Teich schwimmen Fische herum. Einen Spielplatz für Kinder hat es hier zwar nicht, aber eine kurze Beton-Röhre, durch die man hindurchklettern kann.

Wegbeschreibung: Mit dem Bus Nr. 7 bis zur Haltestelle Dreilinden. Dort die Felsbergstrasse entlang laufen, bis man auf der linken Seite rote Bänke entdeckt.

Von der kleinen Oase an der Felsbergstrasse kann man die Rigi und den Pilatus bestaunen.

Von der kleinen Oase an der Felsbergstrasse kann man die Rigi und den Pilatus bestaunen.

(Bild: zod)

Trainingzuschauer und Pilatus-Gucker

Eine Pausenglocke läutet, Jogger laufen vorbei. In der Nähe des Schulhaus Hubelmatt liegt ein gemütliches Plätzchen. Unter rosaroten Blüten hat man eine Aussicht auf den Trainingsplatz der Allmend und die Swissporarena. Hinter den zwei Hochhäusern wird das mächtige Pilatusmassiv sichtbar. Wenn nicht gerade Schulpause oder ein FCL-Spiel ist, hat man an diesem Fleckchen seine Ruhe.

Wegbeschreibung: Mit dem Bus Nr. 4 bis zur Endstation Hubelmatt. Dort den Weg zum Schulhaus Hubelmatt nehmen.

Auf dem Flecken Natur bei der Endstation Hubelmatt ist es nicht immer ruhig.

Auf dem Flecken Natur bei der Endstation Hubelmatt ist es nicht immer ruhig.

(Bild: zod)

Vita-Parcours-Läufer oder Grill-Meister

Am Rande des Bireggwaldes kann man entweder den Abzweiger für den 1,5 Kilometer langen Vita Parcours in den Wald nehmen oder sich gleich bei den ersten Bäumen auf ein Bänkli setzen. «Määäh» tönt es von den Zwerggeissen, die sich in einem Gehege zwischen Quartier und Wald tummeln. Wer nicht nur die Geissen füttern möchte, sondern auch selber Hunger bekommt, kann hier eine Wurst über der Feuerstelle grillieren.

Wegbeschreibung: Bei der Haltestelle Rodtegg (Buslinie Nr. 7) aussteigen und die Sternmattstrasse fünf Minuten bis zum Bireggwald hinauflaufen.

Das «Määäääh» der Ziegen gibt einem das Gefühl auf dem Land zu sein.

Das «Määäääh» der Ziegen gibt einem das Gefühl auf dem Land zu sein.

(Bild: zod)

Mountainbikes und Gärtner beim Gigeliwald

Sein Name tönt nach lautem Lachen. Ein Kichern wurde jedoch im Gigeliwald nicht vernommen. Dafür kann man sich am Waldrand auf Bänken ausruhen und Hobby-Gärtnern beim Arbeiten zusehen. Denn unten am Gigeliwald gibt es Schrebergärten mit einer Fläche von zirka 6’500 Quadratmetern, wie der Familiengärtnerverein Luzern auf seiner Website schreibt. Wo ansonsten Einfamilienhäuser und Bäume die Sicht verdecken, ermöglicht das Gartengrundstück eine einmalige Aussicht über Luzern. Hie und da schiesst ein Mountainbiker aus dem Gigeliwald, ansonsten ist der Ort die Ruhe selbst.

Wegbeschreibung: Von der Haltestelle Steinhofstrasse (Bus Nr. 10) Richtung Gigeliwald laufen. Auf der Sonnenbergstrasse gelangt man nach fünf Minuten zu den Schrebergärten und dem Aussichtsplatz.

Zwischen dem Gigeliwald und Schrebergärten eröffnet sich ein Ausblick von der Stadt bis zur Rigi.

Zwischen dem Gigeliwald und Schrebergärten eröffnet sich ein Ausblick von der Stadt bis zur Rigi.

(Bild: zod)

Der kleine Bruder des Château Gütsch

Das Schloss Schönegg ist zwar nicht so häufig in den Medien wie das Château Gütsch, aber es ist bestimmt genauso schön anzuschauen. Es liegt auf der Wilhelmshöhe und überblickt weite Teile der Stadt. Von hier kann man das Kantonsspital, die Museggmauer und den Vierwaldstättersee begutachten. Selbst wird man aber auch von Überwachungskameras beobachtet. Denn das Schloss ist privat und beheimatet mehrere Firmen. Deshalb kann es auch sein, dass die Strasse zum Schloss etwas zugestellt ist. Wegen den vielen Audis und Mercedes die hier oft parken.

Wegbeschreibung: Im Bruchquartier ist das Schloss Schönegg sogar auf Wegweisern angeschrieben. Diesen folgen und dann zwei Minuten den Gibraltarrain-Weg hinauflaufen, bis man beim Schloss angelangt ist.

Das Schloss Schönegg geht neben der Diskussion um den Gütsch vergessen, obwohl man hier diese Aussicht geniessen kann.

Das Schloss Schönegg geht neben der Diskussion um den Gütsch vergessen, obwohl man hier diese Aussicht geniessen kann.

(Bild: zod)

Das Schloss Schönegg ist ein Firmensitz und deshalb nicht öffentlich zugänglich.

Das Schloss Schönegg ist ein Firmensitz und deshalb nicht öffentlich zugänglich.

(Bild: zod)

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1 Kommentare
  1. Zeline Odermatt, 06.05.2014, 12:20 Uhr

    Eine Leserin hat uns noch einen weiteren Platz mit schöner Aussicht vorgeschlagen: Ein oft leerer Platz sei an der Ecke Obere Bergstrasse und Bergsteig zu finden. Die Aussicht über Luzern, Seebecken und die Berge (Rigi bis Pilatus) muss dort toll sein.

Die zentralplus Redaktion wünscht Dir einen schönen Tag!

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