Die VBL hat einen neuen Direktor
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Laurent Roux wurde zum neuen VBL-Direktor gewählt. (Bild: zvg)

Wahl-Luzerner übernimmt Die VBL hat einen neuen Direktor

2 min Lesezeit 3 Kommentare 26.03.2021, 11:29 Uhr

Der Verwaltungsrat der Verkehrsbetriebe Luzern AG (VBL) hat Laurent Roux zum neuen Direktor und zum Vorsitzenden der Geschäftsleitung gewählt. Der 38-jährige Wahl-Luzerner setzte sich gegen fast 150 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch.

Roux beginnt seine Tätigkeit bei VBL am 1. August, wie aus einer Mitteilung der Verkehrsbetriebe Luzern vom Freitag hervorgeht. Mit Laurent Roux habe der Verwaltungsrat der VBL eine «fundiert ausgebildete und gut vernetzte Persönlichkeit» zum neuen Direktor gewählt. Nach der Lehre als Polymechaniker schloss der 38-Jährige ein Diplomstudium in Maschinenbau an der Fachhochschule für Technik und Architektur, Horw ab. Er trägt zudem die Titel Master of Science in Maschinenbau der ETH Zürich) und ein Executive MBA der Universität Zürich.

Roux bringe Erfahrungen in der strategischen und operativen Führung in komplexen Unternehmen in der Privatwirtschaft mit, heisst es weiter. Auch im öffentlichen Bereich mit öV-Bezug kennt er sich dank Engagements bei SBB, Zentralbahn und Dätwyler IT Infra aus. Des Weiteren habe er einen beachtlichen Leistungsausweis als Unternehmensentwickler sowie in verschiedenen Change-Prozessen bezüglich Firmenkultur, Digitalisierung, Agilität, Wachstum und Restrukturierung.

140 Bewerber auf den Job

Das Interesse an der ausgeschriebenen Stelle für den Posten des neuen VBL-Direktors sei sehr gross gewesen. «Laurent Roux hat sich gegen eine starke Konkurrenz von rund 140 Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt. Er überzeugte im Assessment mit seinen breitgefächerten Kompetenzen, seinen Leadership-Fähigkeiten und seinem klaren Auftreten», führt Verwaltungsratspräsident Renzo Simoni aus.

Roux habe den Verwaltungsrat aber nicht nur durch seinen Werdegang und entsprechenden Referenzen überzeugt, sagt VR-Präsident Simoni auf Anfrage: «In zwei intensiven persönlichen Gesprächen konnte er durch seine Authentizität, Offenheit gegenüber neuen Technologien und auch einer gewissen jugendlichen Dynamik überzeugen.»

Was den laufenden Subvention-Streit betrifft, sei für den VR klar, dass Roux möglichst unbelastet ins Amt treten soll. «Wir werden ihm diesbezüglich klar den Rücken freihalten und entlasten. Schliesslich soll es ihm auch möglich sein unbelastet gegenüber unseren Partnern bei der Stadt und dem VVL auftreten zu können, um dort vertrauensvolle Beziehungen aufbauen zu können» erklärt Simoni.

Der designierte VBL-Direktor Laurent Roux lebt mit seiner Frau und den
drei gemeinsamen Kindern in Luzern. Er wird die Nachfolge von Norbert Schmassmann antreten. Nach einer kurzen Übergangsphase wird der bisherige Direktor bis zur ordentlichen Pension Ende Oktober 2021 seinem Nachfolger weiterhin punktuell zur Verfügung stehen.

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3 Kommentare
  1. Michel von der Schwand, 29.03.2021, 10:01 Uhr

    2 intensive Gespräche? Im Ernst jetzt? 2 intensive Gespräche hat praktisch schon jeder Schüler, der sich bei einer Versicherung um eine Lehrstelle bemüht. Ist das Satire?

  2. Müller Rentner, 26.03.2021, 11:51 Uhr

    ja und schlimmer kann es nicht werden für die VBL

    1. Yves Schmoker, 26.03.2021, 18:01 Uhr

      im Gegenteil, es kann nur besser kommen, und mit Laurent Roux wurde ein Top-Mann gewählt! Herzliche Gratulation Laurent und viel Erfolg!

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