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Die ultimative Stadttunnel-Karte
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So soll sich nach Annahme des Stadttunnels die Baarerstrasse in Zug präsentieren. (Bild: zvg )

Endspurt um Zuger Stadttunnel Die ultimative Stadttunnel-Karte

2 Min 3 Kommentare 05.06.2015, 05:30 Uhr

Ja oder Nein? Noch knapp eine Woche hat die Zuger Bevölkerung Zeit, sich für oder gegen das Grossprojekt auszusprechen. Haben die vielen Leserbriefe Sie verwirrt? Wir lösen das Wirrwarr aus Zahlen und Fakten mit einer unglaublich interaktiven Grafik.

Die Flut an Fakten, Stimmen und emotionalen Giftpfeilen kann mitunter dazu führen, dass man vor lauter Röhren den Tunnel nicht mehr sieht. Ein Projekt zugute der nachfolgenden Generation, sagen die einen. Ein finanzieller Unfug, sagen die anderen (zum Dossier). Die Abstimmung rund um den Zuger Stadttunnel bettet sich ein in einen Urwald aus Zahlen und Prognosen. Ortsunkundige laufen schnell Gefahr, sich in diesem Gehölz zu verlaufen.

Wir bieten Hilfestellung. Eine interaktive Grafik nimmt Unentschlossene an die Hand und eröffnet einen erhellenden Einblick in den Faktendschungel von Stadttunnel und ZentrumPlus. Lesen Sie die Fakten und lassen Sie sich von den Visualisierungen den Weg zeigen.

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Die Kosten von Total 890 Mio. Franken

  • Landerwerb, Erwerb von Rechten: 144.7 Millionen Franken
  • Projektierung: 60.5 Millionen Franken
  • Bau: 569.2 Millionen Franken
  • Reserven: 55.2 Millionen Franken

 

Wer bezahlt wieviel?

  • Kanton Zug: 235 Millionen Franken
  • Stadt Zug: 100 Millionen Franken
  • Spezialfinanzierung Strassenbau: 255 Millionen Franken
  • Befristete Erhöhung der Motorfahrzeugsteuer: 300 Millionen Franken

 

Der Zeitplan

Planung und Bau des Grossprojekts werden jeweils ungefähr sieben Jahre in Anspruch nehmen. Mit den eigentlichen Bauarbeiten kann somit gegen 2022 begonnen werden. Das Projekt wird schliesslich um das Jahr 2030 abgeschlossen werden können.

Die wichtigsten Pro-Argumente

  • «Stadttunnel und ZentrumPlus sind Investitionen für die Zukunft und bieten einen Mehrwert für künftige Generationen.»
  • «Die Kostenrechnung ist seriös erstellt und die Finanzierung einwandfrei geregelt.»
  • «Die Aufenthaltsqualität in der Stadt Zug wird deutlich aufgewertet.»
  • «Es existieren keine ernstzunehmenden Alternativen.»

 

Die wichtigsten Contra-Argumente

  • «Das Projekt ist zu teuer und wird Kanton und Stadt noch tiefer in die roten Zahlen treiben.»
  • «Der Tunnel wird noch teuerer, als kalkuliert. Betriebs-, Unterhalts- und Sanierungskosten werden ebenfalls zu Buche schlagen.»
  • «Autofrei wird fast nichts, der Stadttunnel bietet lediglich eine Scheinentlastung.»
  • «Das Projekt steht für eine veraltete, fehlgeschlagene Ideologie. Echte Entlastung lässt sich mit geschickten Massnahmen und politischem Willen erreichen.»

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3 Kommentare
  1. Max Pfeffer, 05.06.2015, 20:49 Uhr

    Ohne eine differenzierte Angabe der Quellen sind diese Angaben meiner Meinung nach schlicht wertlos.

    1. Falco Meyer, 06.06.2015, 14:33 Uhr

      Herr Pfeffer, Sie haben natürlich recht – die Quelle fehlt im Text. Die Prognosen stammen aus der Dokumentation der Baudirektion des Kantons.

      Sie finden die Unterlagen hier:

      http://www.zg.ch/behoerden/baudirektion/tiefbauamt/aktuelle-projekte/stadttunnel

  2. Philipp Kissling, 05.06.2015, 09:24 Uhr

    Ich finde die Idee einer interaktiven Karte zum Stadttunnel mit Zentrum plus sehr gut.
    Wichtig für die Leser der Karte ist, dass keine der Zahlen stimmen, da sie nicht auf Fakten basieren. Wir stimmen über einen Planungs- und Baukredit ab! Das ganze wird nun nochmals geplant. Fix ist alleine die Linienführung des Tunnelsystems. Wobei die Kapazitäten noch nicht klar sind.
    Mit einer Kapazitätserhöhung (z. B. einem Zusätzlichem Bypass) werden die Verkehrszahlen rund um den Tunnel wachsen.
    Das Zentrum plus kann auch anders gestaltet werden, das hat das Verwaltungsgericht in zwei Entscheiden rund um die Umfahrung Zug Baar bestätigt.
    Mit dem einzigartigen Einstufigen Verfahren des Kanton Zug, werden sie danach nicht mehr über die Änderungen abstimmen können.