«Die Skigebiete sind bereit für den Winterbetrieb»
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Mit Schutzkonzepten wollen die Skigeibte ihre Gäste schützen.

Transportunternehmen Zentralschweiz «Die Skigebiete sind bereit für den Winterbetrieb»

2 min Lesezeit 03.12.2020, 19:59 Uhr

Die Zentralschweizer Skigebiete sind mit ihren Schutzkonzepten bereit für die kommende Wintersaison. Mit mehr Restaurants und grösseren Wartebereichen wollen sie die Sicherheit der Gäste aber auch der Mitarbeiter gewährleisten.

Die Vertreter der Zentralschweizer Schneesportgebiete präsentierten an ihrer Medienkonferenz am Donnerstag ihr überarbeitetes Schutzkonzept für die kommende Skisaison.

«Die Schutzkonzepte wurden vom BAG stets als sehr gut bewertet, die Hausaufgaben wurden gemacht und die Skigebiete sind bereit für den Winterbetrieb», sagt Sepp Odermatt, Präsident der Transportunternehmungen Zentralschweiz TUZ. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Sommerbetrieb seien auch in die Konzepte für die Wintersaison eingeflossen.

Neue Verordnungen

Ein neuer nationaler Verordnungsentwurf, mit neuen strengen Vorgaben wurde diese Woche in die Vernehmlassung geschickt. Die Zentralschweizer Bergbahnen warten gespannt auf die neuen Verordnungen.

Gegenüber zentralplus sagt Adrian Bühlmann, Geschäftsführer der TUZ: «Die Bergbahnen sind bereit, auch weitere Massnahmen umzusetzen, sodass für die Gäste ein sicherer Betrieb gewährleistet werden kann. Gleichzeitig sind wir jedoch auch der Meinung, dass die bisherigen Massnahmen ausreichen würden für einen sicheren Betrieb.»

Grosse Investitionen wurden getätigt

Wie die TUZ mitteilen, hat die Sicherheit der Gäste sowie der Mitarbeiter höchste Priorität. Es wurde viel in die Schutzkonzepte und die Massnahmen investiert.

So wird etwa probiert, Menschenaufläufe bei den Stationen zu verhindern. «Die Bergbahnen haben viel investiert, um den Gästefluss bei den Eintrittsorten zu optimieren. Sei es mit vergrösserten Wartezonen, Verlegung des Gästeflusses nach draussen an die frische Luft oder Reservationstools für Gondeln», sagt Bühlmann. «Die Kapazitäten bei den Bergbahnen wurden einerseits durch zusätzliche Gondeln oder durch frühere und häufigere Fahrten erhöht.»

Keine Einschränkung für Gondeln

Auch in der Gastronomie versuchen die Skigebiete ihre Kapazitäten zu vergrössern, um so Menschenaufläufe zu verhindern. So werden die Brunni Bahnen über die Wintersaison den Gaden bei der Talstation als Pizza-Restaurant führen. Die Klewenalp haben Gondeln als kleine Fondue-Stübli aufgestellt.

Einzig für die Bahngondeln gibt es keine offiziellen Vorschriften, wie Bühlmann gegenüber zentralplus sagt: «Zurzeit sind offiziell keine Kapazitätsbegrenzungen bei den Gondeln Pflicht. Die Schutzkonzepte stützen sich auf die Schutzkonzepte des ÖVs wo ebenfalls keine Personenbeschränkung besteht.» Doch viele Bergbahnen reduzieren von sich aus die Kapazität und füllen die Gondeln nicht zum Maximum.

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