Die Schweiz, das Land des Lächelns?
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Flückiger lächelt für einmal. Ein schönes Bild. (Bild: screenshot)

Twitter-Kritik vom Luzerner Tatort «Schutzlos» Die Schweiz, das Land des Lächelns?

5 min Lesezeit 05.07.2015, 22:42 Uhr

Der «Tatort» ist immer ein beliebtes Opfer der Twitter-Community. Schlagfertig und spitz gehen vor allem unsere deutschen Nachbaren mit den Sonntagabend-Krimis ins Gericht. Und besonders mit den Luzernern. Beim Tatort «Schutzlos» waren die Twitterer jedoch erstmals geteilter Meinung zu einer Schweizer Ausgabe.

Jeden Sonntagabend sitzen Millionen von Zuschauern vor dem Tatort. Und gleichzeitig geben viele von ihnen ihren Senf auf Twitter hinzu. Sarkastische Kommentare, Komplimente, Entsetzen und Aufreger — alles hat Platz.

zentral+ hat für Sie den Tatort nicht nur nach dem Vieraugenprinzip analysiert (siehe Artikel), sondern auch den Überblick über das Twitter-Gewitter behalten und präsentiert hier eine Zusammenfassung der Kommentare zu «Schutzlos».

Die lustigen aber asylfeindlichen Schweizer

Wichtig ist beim Luzerner Tatort selbstverständlich, dass man sich vor Beginn ausgiebig über die Schweizer auslässt.

 

Dabei darf es natürlich auch gerne etwas politisch werden.

Ist das synchronisiert?

Die Synchronisation kommt wie immer sehr schlecht weg. Wirklich sehr schlecht. Sehr, sehr schlecht.

Wenigstens begreift ungefähr die Hälfte unserer Deutschen Nachbaren, dass es daran liegt, dass wir in unserem Alltag halt eben nicht Hochdeutsch sprechen. Die andere Hälfte fragt sich jedoch auch auf Twitter, ob und weshalb denn dieser Tatort überhaupt synchronisiert wurde.

Zur Verteidigung muss man hier wohl sagen, dass der Schweizer Tatort kaum für die Schweizer synchronisiert ist. Nur so.

Bitte Lächeln

Das Thema Lachen kommt dieses Mal an. Viele Tweets kreisen zu Beginn um Ebi, der beim Foto für die Behörden nicht lächeln darf, und später um Flückiger, der gemäss Arzt eben lächeln sollte.

Asylthematik als Aufreger

Auffällig ist, die Asylthematik bringt die Leute auf die Palme. Viele Tweets bewegen sich jedoch im nicht zitierbaren Bereich. Von Wut über die Klischees, vom Gefühl der Bestätigung bis zur politischen Diskussion kommt alles auf den Tisch. Das Ziel scheint erreicht.

Grottenschlecht, aktzeptabel, super

Einige Zuschauer sind überhaupt nicht begeistert und kritisieren den Luzerner Tatort als langweilig, langsam und einfach schlecht.

 

Andere finden ihn halt einfach nicht besonders gut.

 

Schön jedoch, dass es dieses Mal auch eine grosse Zahl von Zuschauern gibt, die begeistert und berührt waren.

Tränen beim Tatort

Mitgefiebert wurde zum Schluss auf jeden Fall.

Nicht traurig sein

Und hier noch ein bisschen etwas zum Schmunzeln, damit es nicht so deprimierend aufhört.

 

Und was sagen Sie zum Luzerner Tatort «Schutzlos»?

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