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Die Schlammschlacht auf zwei Rädern
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Die Mountainbiker bei der Zugerbergbahn. Sie fuhren einige Male rauf, und mit dem Bike wieder hinunter. (Bild: zvg)

Der ZugerbergTrail ist eröffnet Die Schlammschlacht auf zwei Rädern

2 min Lesezeit 16.05.2016, 19:16 Uhr

Am Zugerberg mit dem Bike Steilwandkurven fahren und über Holzbrücken springen? Das ist jetzt möglich: Am Samstag wurde der ZugerbergTrail eröffnet. Mit dabei waren wasserfeste Stadträte und zahlungskräftige VIPs. Diese fuhren aber nicht hinunter, dafür die Mitglieder der IG Mountainbike Zug umso mehr.

So ein Zuger Sportereignis kann man sich nicht einfach entgehen lassen: Nach vielen Stunden Arbeit und knapp drei Monaten Bauzeit konnte der ZugerbergTrail am Samstag endlich eröffnet werden.

Und deshalb waren sie alle da, trotz anhaltendem Regen: Regierungsrat Heinz Tännler, die Stadträte André Wicki und Urs Raschle, die VIP’s, die viel Geld für den Bau hatten springen lassen und natürlich der Ersteigerer der allerersten Fahrt, für die er knapp 700 Franken bezahlt hat (zentralplus berichtete). Doch auf den Trail wagten sich die Herrschaften in Anzug und Krawatte dann doch nicht. Die Behördenmitglieder müssen diese Woche wieder regieren, Knochenbrüche wären da kontraproduktiv.

 

Ein Stimmungsbild von der nassen Tour.

Ein Stimmungsbild von der nassen Tour.

(Bild: zvg)

«Offenbar haben wir nicht ausgegessen.»
Lukas Blaser, Co-Projektleiter ZugerberTrail

Den Trail entdeckten und befuhren dann vor allem Mitglieder der IG Mountainbike Zug. «Schade, dass wir so schlechtes Wetter hatten», sagt Co-Projektleiter Lukas Blaser zu zentralplus. Deshalb seien auch weniger Leute gekommen, als die ursprünglich 200 bis 400, die sie erwartet hätten. Nervös sei er aber trotz der schlechten Wetterprognosen nicht gewesen, sagt Blaser. «Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Offenbar einfach nicht ausgegessen.»

Dass am Eröffnungstag alles passte, war denn auch keine Selbstverständlichkeit. «Das Wetter hat uns in der letzten Zeit schon einen Strich durch die Rechnung gemacht», sagt Blaser. Zum Glück hätten sie einen guten Zeitplan gehabt. «So hatten wir trotz dem Schnee im April und dem vielen Regen keinen Stress, alles im richtigen Moment fertig zu machen», erklärt er.

Wer sich bei dem Wetter nicht rausgetraut hat, kann sich anhand unserer Bildergalerie gut vorstellen, wie es ist, den ZugerberTrail bei strömendem Regen zu fahren.

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