Die Reichsten werden reicher – zwei Zuger büssen ein
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Durchschnittlich verfügt jeder der 300 reichsten Schweizer ein Vermögen von 2357 Millionen Franken. (Bild: Adobe Stock)

Verluste in Milliardenhöhe Die Reichsten werden reicher – zwei Zuger büssen ein

2 min Lesezeit 1 Kommentar 26.11.2020, 22:01 Uhr

Die Coronakrise hat den 300 reichsten Schweizer nur wenig anhaben können. Zusammen sind sie reicher als je zuvor. Trotzdem läuft es nicht für alle rund. Zu den grossen «Verlierern» zählen zwei Zuger.

Das Vermögen der 300 Reichsten hat sich im Corona-Jahr als resistent erwiesen. Ganz spurlos ging die Krise aber nicht an den wohlhabendsten Schweizern vorbei – das Wachstum ihres Vermögens hat sich deutlich verringert. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» in der aktuellen Ausgabe.

Trotz Krise haben die Reichsten der Schweiz ein Vermögen in neuer Rekordhöhe angehäuft. Zusammen besitzen sie 707 Milliarden Franken, so viel, wie nie zuvor. Auf Platz 1 stehen die Gebrüder Kamprad, denen auch das Ikea-Imperium gehört. Sie stehen mit rund 56 Milliarden an der Spitze. Mit Guido Fluri hat sich dieses Jahr ein neuer Zuger unter die 300 reichsten Schweizer gewirtschaftet. Das Vermögen des kurzzeitigen Miss-Schweiz-Inhabers und Immobilienhändlers wird auf 250 bis 300 Millionen Franken geschätzt.

Zwei Verlierer aus Zug

Zu den Verlierern zählen auch zwei Zuger. Einer von ihnen sieht sich wegen der bevorstehenden Konzernverantwortungs-Initiative fast täglich mit Vorwürfen konfrontiert: Glencore-Lenker Ivan Glasenberg. Sein Vermögen ist gemäss «Bilanz» um rund 1,4 Milliarden auf schätzungsweise 2,5 bis 3 Milliarden Franken geschrumpft.

Viktor Vekselberg, der russische Oligarch mit einem Wohnsitz in Zug hat im Corona-Jahr einen Verlust von rund 3 Milliarden Franken hinnehmen müssen. Sein aktuelles Vermögen schätzt das Magazin zwischen 7 und 8 Milliarden ein. Kein gutes Jahr für Vekselberg. Er kämpfte vergeblich um einen Gnadenerlass der US-Regierung, damit diese ihn von der Sanktionsliste streicht. Diese hindert ihn daran, in die USA zu reisen und Geschäfte zu tätigen.

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1 Kommentare
  1. MM, 27.11.2020, 13:35 Uhr

    Zu den Verlierern zählen auch zwei Zuger. Einer von ihnen sieht sich wegen der bevorstehenden Konzernverantwortungs-Initiative fast täglich mit Vorwürfen konfrontiert: Glencore-Lenker Ivan Glasenberg. Sein Vermögen ist gemäss «Bilanz» um rund 1,4 Milliarden auf schätzungsweise 2,5 bis 3 Milliarden Franken geschrumpft.

    Ivan Glasenberg wohnt leider nicht im Kanton Zug! Soviel zu den rescherchen.

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