Jetzt Community-Mitglied werden und profitieren!
«Die medialen Rundumschläge schaden dem Image des FCL»
  • Sport
FCL-CEO Marcel Kälin trägt die Vision 2021 in der Hand. (Bild: les )

CEO Marcel Kälin über fehlende Euphorie und Sparen «Die medialen Rundumschläge schaden dem Image des FCL»

11 Min 1 Kommentar 21.06.2017, 14:17 Uhr

Miese Kicks in einer Gurken-Liga, kein Geld, wenig Zuschauer – die Situation im Schweizer Fussball könnte besser sein. Mittendrin arbeitet Marcel Kälin fleissig an der Vision 2021 des FC Luzern. Wie er mit Spielerprämien umgehen will und was er von der Politik und den Medien erwartet, sagt der FCL-CEO im Interview.

zentralplus: Marcel Kälin, aktuell läuft die Sommerpause. Auf dem Transfermarkt tut sich einiges. Sie können wohl derzeit keine Ferien machen.

Marcel Kälin: (Lacht) Ferien hatte ich zwischen Weihnachten und Neujahr – seither nicht mehr, dafür sieben Tage die Woche FCL. Doch das ist für mich und meine Familie kein Problem. Jetzt ist die erste Transferzeit für Remo Meyer beim FCL. Wir helfen einander und sind agil genug, damit Remo aktiv die Kaderplanung finalisieren kann. Mit dem Abgang von Remo Gaugler hat sich ein Vakuum ergeben, deshalb sind wir alle gefordert. Irgendwann gibt’s dann schon wieder Ferien.

Unterstützen Sie Zentralplus

zentralplus: Wir haben das Thema Kader nach der Trennung mit Ricardo Costa ausführlich mit Sportchef Remo Meyer besprochen (zentralplus berichtete). Trotzdem stellt sich nach dem Wechsel von Marco Schneuwly die Frage nochmals: Zerfällt der FC Luzern?

Kälin: Wir wollen Spieler, die mit ganzen Herzen beim FCL sind. Der FC Luzern ist und bleibt eine gute Adresse und verdient Wertschätzung. Es ist Transferzeit und Veränderungen gehören zum Fussball. Remo Meyer ist eine Bereicherung in unserer Sportkommission, bringt sich sehr gut ein. Wir arbeiten als Team eng zusammen. Der FCL wird auch in der neuen Saison eine kompetitive Mannschaft haben.

zentralplus: Wann präsentieren Sie Ersatz für Schneuwly, Haas und Costa?

Kälin: Vor Trainingsstart werden wir neue Spieler präsentieren. Wir halten uns an Vereinbarungen. Im Gegensatz zu einem FC Sion mit Marco Schneuwly informieren wir erst mit Unterschrift aller Papiere und wollen kein Restrisiko.

zentralplus: Was jetzt der neuste Stand ist, kann in drei Stunden schon wieder anders sein. Wir möchten aber etwas mehr über ihren Arbeitsalltag erfahren. Wie erleben Sie den FCL?

Kälin: Ich bin immer noch voll motiviert. Das Umfeld ist schwierig, aber das wusste ich vorher. Meine grösste Aufgabe ist es, mehr Leute ins Boot zu holen. Wir wollen alle für unsere Sache – den FCL – gewinnen. Das beginnt bei den Mitarbeitern, geht über die Fans und nimmt auch die Investoren in die Pflicht. Unser gemeinsames Ziel: Der FCL braucht mehr Identifikation in der Innerschweiz. Die Aufgabe ist hoch faszinierend.

zentralplus: Ihre Botschaften enthalten immer wieder das Stichwort Siegermentalität. Sie waren zwar im Meisterteam dabei, gespielt haben Sie allerdings kaum. Können Sie das wirklich verkörpern?

Kälin: Ich habe den Meistertitel und den Spirit damals miterlebt, wie viel ich wirklich gespielt habe, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Aus dieser Erfahrung nehme ich aber mit, es geht um eine Einstellung. Körpersprache und Selbstbewusstsein müssen stimmen, vom Junioren-Fussballer bis zum Mitarbeiter. Jeder gibt alles und ist stolz, für den FCL spielen und arbeiten zu dürfen. Die FCL-Werte bodenständig, agil und gewinnend müssen wir vorleben. So kommen wir zur FCL-Siegermentalität.

zentralplus: Was haben Sie konkret seit dem 1. Oktober erreicht?

Kälin: Den Startschuss haben wir mit der Vision 2021 gemacht. Das ist kein Papiertiger, und unser Rollout läuft nach Plan. Alle, ob Fan in der Zone 5 oder Partner im Sponsoring, müssen das FCL-Gesicht erkennen. Dieses wollen wir nach draussen tragen. Bei den Mitarbeitern fängt es an. Auch die Presse müssen wir für uns gewinnen. Wir wollen in der Innerschweiz eine Euphorie entfachen.

«Wenn wir unser Stadion füllen, haben wir und auch unsere Investoren keine Sorgen mehr.»

zentralplus: Bis 2021 sind es vier Jahre – ein mittelfristiges Ziel. Ist dies nicht auch ein Zeichen von Unzufriedenheit mit Ihren Vorgängern? Hat man sich bisher einfach von Saisonhälfte zu Saisonhälfte gehangelt?

Kälin: Im Nachgang betrachtet sind die vielen Wechsel in der Führung bestimmt ein Problem. Das ist mühsam und verunsichert. Aber das ist Geschichte. Jetzt wollen wir wie gesagt unsere Vision umsetzen und Fussballfeste feiern. Der FCL soll die Sportadresse Nummer eins werden in der Innerschweiz. Thema ist der FCL in der Öffentlichkeit, jetzt müssen alle Leute, die über uns sprechen, auch ins Stadion kommen. Es ist eigentlich einfach: Wenn wir unser Stadion füllen, haben wir und auch unsere Investoren keine Sorgen mehr.

Marcel Kälin (links) und Sportchef Remo Meyer (rechts) feiern die Vertragsverlängerung mit Goalie Jonas Omlin.

Marcel Kälin (links) und Sportchef Remo Meyer (rechts) feiern die Vertragsverlängerung mit Goalie Jonas Omlin.

(Bild: zvg)

 

zentralplus: Das klingt gut. Aber hätte es diese Vision nicht beim Einzug ins neue Stadion gebraucht?

Kälin: Das würde ich nicht sagen. Damals war die Euphorie da, man hatte genügend Sponsoren. Nach ein zwei Jahren hat man vielleicht verpasst, wieder neue Impulse zu setzen. Und die richtigen Leute mit ins Boot zu holen. Ich bin überzeugt, mit dem genialen Umfeld können wir viel erreichen.

«Wir waren vielleicht zu verwaltend und haben zu stark mit Konzepten und Hochglanzprospekten gearbeitet.»

zentralplus: Sie haben es bereits angetönt: Es kommen zu wenig Zuschauer ins Stadion. Ist das enttäuschend?

Kälin: Hm, ich würde einfach sagen, das Problem ist erkannt. Wir müssen im Verkauf aktiver werden und die Firmen in der Innerschweiz abholen. Gleichzeitig müssen wir für die Besucher ein Stadionerlebnis mit FCL-Atmosphäre sowie einen Treffpunkt vor und nach dem Spiel bieten. Die FCL-Kultur muss überall greifbar sein – auf und neben dem Platz.

zentralplus: Wie wollen Sie das erreichen?

Kälin: Wir waren vielleicht zu verwaltend und haben zu stark mit Konzepten und Hochglanzprospekten gearbeitet. Das braucht es im Fussball nicht. Wir müssen für den Club ehrliche Arbeit liefern – auf allen Ebenen. Das bringt Identifikation. Freundschaftsspiele auf dem Land sind ein gutes Beispiel. Wir müssen uns mehr zeigen.

«Wir sind ein Imageträger mit fantastischen Fans und erwarten auch entsprechende Unterstützung von politischer Seite.»

zentralplus: Was sagen Sie zum Vorwurf der zu hohen Eintrittspreise? Manch einer denkt sich doch, für 60 Franken muss ich mir diese Kicks nicht antun.

Kälin: Es gibt für Erwachsene in einzelnen Sektoren auch Tickets unter 30 Franken. Generell könnten wir sofort 10 Prozent günstiger sein, wenn wir die Billettsteuer nicht hätten. Dadurch haben wir klare Wettbewerbsnachteile, was mir immer wieder bestätigt wird. Basel-Präsident Bernard Heusler etwa hat mir gerade letzthin gesagt: «Ihr seid der einzige Club, der Billettsteuer zahlt, und die höchsten Sicherheitskosten habt ihr auch noch.» Diese Problematik müssen wir auf politischen Weg angehen. Die Bedeutung des Clubs für die Stadt und die Region muss erkannt werden. Wir sind ein Imageträger mit fantastischen Fans und erwarten auch entsprechende Unterstützung von politischer Seite.

zentralplus: Oft heisst es, die Liga sei einfach langweilig.

Kälin: Es stimmt schon, irgendwann hat man die Teams gesehen. Basel gewinnt immer. Es muss etwas geändert werden. Ich bin jedoch gegen die Einführung des Strichs. Dann würden wir als Schweizer Fussball ins Offside laufen. Alle ausser Basel haben mit den Finanzen zu kämpfen. Wenn ab Platz 8 der Strichkampf beginnen würde, gäbe das eine enorme Nervosität in der ganzen Liga. Es würden unüberlegte Entscheidungen gefällt. Wir müssen das beste Konzept finden, da sitzen alle Clubs und die Liga gemeinsam im Boot. Aber der Weg des Schweizer Fussballs ist vorgezeichnet, wir müssen auf unsere Nachwuchsarbeit setzen. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass heute über 50 Schweizer im Ausland Fussball spielen?

«Ich könnte mir auch eine Challenge League mit Partner-Teams wie im Eishockey vorstellen.»

zentralplus: Heisst: Sie sind für eine Aufstockung der Liga? Der FC Aarau etwa wäre doch ein willkommener Ligapartner?

Kälin: Uns würde das helfen, klar. Wir hätten wieder ein Derby. Servette und Xamax würden der Romandie gut tun. Dann noch der FCZ. Ein attraktiver Modus mit einer 14-Liga, in welcher unter anderem der letzte Play-off gegen den Challenge-League-Sieger spielt, wäre eine Option. Ich könnte mir auch eine Challenge League mit Partner-Teams wie im Eishockey vorstellen. Wirtschaftlich könnte das für alle Schweizer Clubs ein Gewinn darstellen. Und: wir könnten unsere Junioren-Natis stärken. Es ist keine gute Entwicklung, dass sich die U-Natis seit Jahren nicht mehr für Endrunden qualifizieren können.

zentralplus: Der Nachwuchs in der Vison 2021 ist ein grosses Thema. Der FCL wird ja auch dafür gelobt, wie viele Junioren in der ersten Mannschaft stehen. Nur: wie krisenfest ist das Ganze?

Kälin: Ich bin im Gespräch mit Remo Meyer. Mir ist auch klar, es braucht einen guten Mix – ein intaktes Mannschaftsgefüge. Krisenfest? Sollte es nicht laufen, muss man sowohl von aussen wie auch aus dem eigenen Nachwuchs reagieren können. Klar ist, wenn der eigene Jugendspieler die gleichen Fähigkeiten hat wie ein möglicher älterer Neuzugang, muss man auf den Jungen setzen.

«Man muss aber auch analysieren, warum es immer wieder diese Flauten von sechs Spielen ohne Sieg gibt.»

zentralplus: Wie sieht die Situation an der Trainerfront aus? Babbel gilt als Fachmann, Ko-Trainer Rahmen war gar bei Basel im Gespräch. Babbels Vertrag läuft noch ein Jahr, wann wird verhandelt?

Kälin: Dass wir im Sportstaff ein funktionierendes Team haben, war mir kurz nach Stellenantritt klar. Jeder im Staff der 1. Mannschaft kann seine Stärken bei Markus einbringen, und ich hatte andere Prioritäten als den Staff. Man muss aber auch analysieren, warum es immer wieder diese Flauten von sechs Spielen ohne Sieg gibt. Jetzt haben wir mit Transfers genug zu tun, aber wir wollen uns nach der Einarbeitung von Remo Meyer im Gremium mit Markus Babbel zusammensetzen.

War 1989 in der Meistermannschaft dabei: FCL-CEO Marcel Kälin.

War 1989 in der Meistermannschaft dabei: FCL-CEO Marcel Kälin.

(Bild: zvg)

zentralplus: Thema Mitarbeiter: Hat sich das beruhigt? Interne Dinge gelangten diesen Frühling an die Presse. Wurde das aufgearbeitet?

Kälin: Wir schaffen stetig daran. Die Geschäftsstelle befindet sich im Umbruch und es ist für alle nicht leicht. Vor meinem Start hat der Finanzchef und praktisch gleichzeitig seine wichtigste Mitarbeiterin gekündigt. Da gab es ein Vakuum, das viel Zeit beanspruchte. Als das geregelt war, gab es dasselbe Problem beim Stadionmanager. Und jetzt mit dem Abgang von Remo Gaugler noch beim Sportkoordinator. Jede Personalrekrutierung braucht Zeit und diese fehlte, um vielleicht einmal 30 Minuten mit einem Mitarbeiter unbeschwert zu reden. Aber es ist nicht so, dass wegen mir Unzufriedenheit herrschen würde. Unsere Mitarbeiter haben meinen Respekt und ich schätze, was diese leisten. Meine Türe für Mitarbeiteranliegen ist immer offen und Veränderungen ergeben immer auch Chancen.

zentralplus: Sie sprechen die vielen Wechsel an. Zufrieden mit den neuen Leuten?

Kälin: Wir haben mit Richi Furrer (CFO), Daniel Böbner (Stadionmanagement), Remo Meier (Sportkoordinator) und ab Juli mit Roland Wermelinger (Verkauf) sehr gute Leute in FCL-Kaderpositionen geholt. Alle Neuen haben das Herz beim FCL, wollen den FCL bewegen, setzen Impulse und tragen aktiv unsere Vision. Wir halten zusammen. Wenn natürlich in den Medien steht, beim FCL würde bald der Stecker gezogen, verunsichert das jedoch die Mitarbeiter sehr. Solche Berichte schaden.

zentralplus: Geht’s ums Geld, ist jeweils die Rede von einem Defizit von zwei Millionen Franken. Müssen Sie eisern sparen oder einfach mehr Gelder generieren?

Kälin: Auch hier wird viel geschrieben. Ich will, dass das Budget beim Kader eingehalten wird. Dieses hat man in den letzten Jahren stets überzogen. Diese Disziplin bedingt auch, dass unsere Transfers einschlagen müssen. Aber von Sparkurs oder Ausverkauf kann keine Rede sein. Und dann muss ganz klar bei den Einnahmen etwas gehen. Wir müssen mehr Leute ins Stadion bringen. 1’000 Zuschauer mehr pro Spiel bringen uns eine halbe Million. Hätten wir 3’000 mehr, das Dreifache. Dadurch würden wir für Partner wieder attraktiver und viele Sorgen wären vom Tisch.

«Die medialen Rundumschläge sind auf alle Fälle nicht gut und schaden unserem Image, kostet uns Zuschauer sowie generell Sympathie.»

zentralplus: Der FCL und die Presse. Das gibt wohl keine Liebes-Story mehr.

Kälin: Das Verhältnis zu den Medien könnte besser sein. Die Medien suchen oft das Negative. Wir hatten wirklich Ruhe bis März/April. Wir haben gut gespielt, gefeiert hat uns niemand. Sobald wir verloren haben, ging das Treiben los.

zentralplus: Wo liegt das Problem? Beim grossen Boulevardblatt oder bei der Hauptberichterstatterin aus der Region?

Kälin: Journalisten dürfen und müssen kritisch sein. Ich erwarte aber gerade von den LZ Medien Sachlichkeit und kein Boulevard. Das Unseriöse ist, dass oftmals eine «Blick»-Schlagzeile übernommen und ohne Fakten noch eins obendrauf gesetzt wird. Also mit mir hat niemand von der LZ gesprochen, als das Theater mit erfundenem Sparkurs zu den Löhnen oder dem Budget entstanden ist. Der FCL ist aber auch selbstkritisch.

zentralplus: Was heisst das konkret?

Kälin: Mit einer einfachen Erklärung von uns, dass der FCL bei den Spielern Leistung honorieren will und wir statt den individuellen Belohnungen ein für alle Spieler einheitliches Prämienreglement einführen, hätte Klarheit geschaffen. Wir sind auch etwas selber schuld, sind in der Kommunikation nicht im Lead, zu wenig proaktiv, haben das aber intern besprochen und müssen uns verbessern. Die medialen Rundumschläge sind auf alle Fälle nicht gut und schaden unserem Image, kostet uns Zuschauer sowie generell Sympathie.

zentralplus: Als Sie angetreten sind, haben Sie ankündigt, man müsse den FCL auf der Allmend mehr spüren. Ein FCL-Logo sollte ans Stadion oder eine richtige Stadionbeiz müsse her. Wie weit sind Sie?

Kälin: Da war ich zu naiv und ich bin selbst enttäuscht, noch nicht weiter zu sein. Das ist ein harter Weg mit vielen Barrieren. Es sind verschiedene Sachen im Köcher, Konkretes kann ich aber noch nicht kommunizieren. Ich weiss, was der Fan will, und weiss, was wir haben. Es ist ein Armutszeugnis, wenn ein Besucher nicht weiss, dass hier der FCL zu Hause ist.

zentralplus: Letzte Frage: Auf welchem Platz landet der FCL in der nächsten Saison?

Kälin: Es hat geschmerzt, Lugano beim letzten Saisonspiel feiern zu sehen. Wir stehen spielerbudgetmässig ähnlich wie Lugano, also nicht unter den ersten 6 – wollen aber mehr erreichen. Wir wollen eine Mannschaft sehen, die jedes Spiel gewinnen will. So können wir mit den FCL-Anhängern Fussballfeste feiern und werden gemeinsam erfolgreich sein.

Hinweis: Das Interview wurde vergangene Woche persönlich geführt. Die Fragen zum Abgang von Marco Schneuwly wurden von Marcel Kälin diesen Mittwoch schriftlich ergänzt.

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

1 Kommentare
  1. Mario Senti, 22.06.2017, 20:10 Uhr

    Zentralplus stellt beim FCL faire und gute Fragen, so muss es sein. Leider transportiert die LZ stets nur Gerüchte statt ehrliche Fakten. Der zuständige Journalist Wyrsch spielt nur auf den Mann, er würde wohl nie einen Fairnesspreis erhalten.