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Die Luftqualität wurde zwar besser, aber…
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Blick auf den Sonnenberg (links), Schlund, Bireggwald und Horw. (Bild: zvg)

Kanton Luzern formuliert Ziele im Umweltbereich Die Luftqualität wurde zwar besser, aber…

2 min Lesezeit 17.05.2018, 10:15 Uhr

Der Kanton Luzern liefert im Umweltbericht 2018 einen Überblick über den aktuellen Zustand der Umwelt und identifiziert die fünf grössten Herausforderungen. Der Bericht formuliert Umweltziele, die bis 2030 erreicht werden sollen – themenübergreifend und in Zusammenarbeit mit Verursachern und weiteren Akteuren.

Die Umwelt des Kantons Luzern ist ein wichtiges Element der Standortqualität. Das Bevölkerungs-, Wirtschafts-, Siedlungs- und Verkehrswachstum hinterlassen in weiten Teilen des Kantons Spuren. Die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen wird darum immer wichtiger. 

Zustand der Umwelt beleuchtet

Der Umweltbericht 2018 beleuchtet einerseits eine Reihe von umweltrelevanten Aktivitäten wie Siedlungsentwicklung, Mobilität, Landwirtschaft und Industrie, andererseits beschreibt er den Zustand verschiedener Umweltbereiche wie Luft, Gewässer oder Boden. Deren Zustand hat sich zwar in den letzten 20 Jahren verbessert, es besteht aber nach wie vor Handlungsbedarf. So wurde die Luftqualität zwar besser, die Schadstoffemissionen sind aber immer noch zu hoch. Mit Ausnahme von Kleinseen und Weihern ist die Wasserqualität mittlerweile in vielen Gewässern gut. 

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Philipp Arnold von der Dienststelle Umwelt und Energie bei der Entnahme einer Wasserprobe. Luzerner Gewässer sind unter anderem mit Düngstoffen und Pestiziden aus der Landwirtschaft belastet.

Philipp Arnold von der Dienststelle Umwelt und Energie bei der Entnahme einer Wasserprobe. Luzerner Gewässer sind unter anderem mit Düngstoffen und Pestiziden aus der Landwirtschaft belastet.

(Bild: zvg)

Zusätzlich zum Handlungsbedarf werden im Umweltbericht für jedes Thema Ziele bis 2030 formuliert. Anlässlich einer Medienkonferenz wurden diesen Donnerstag fünf Herausforderungen daraus abgeleitet:

Siedlungsentwicklung und Mobilität: Die Siedlungsentwicklung beeinflusst die Mobilität. Beide Bereiche sind aufeinander abzustimmen, um bessere Voraussetzungen für die Nutzung des öffentlichen Verkehrs zu schaffen.

Nährstoffüberschüsse und Schadstoffe: Die Nutztierdichte im Kanton Luzern ist im schweizerischen Vergleich überdurchschnittlich hoch. So können Emissionen von Nährstoffen zu einer Beeinträchtigung von Luft, Boden, Gewässern und zu nährstoffarmen Biotopen führen. Nährstoffüberschüsse müssen deshalb vermieden und Schadstoffe aus der Landwirtschaft vermindert werden.

Eine Moorlandschaft im Entlebuch: Moore sind wertvolle Lebensräume für spezialisierte Arten.

Eine Moorlandschaft im Entlebuch: Moore sind wertvolle Lebensräume für spezialisierte Arten.

(Bild: zvg)

Kreisläufe und ressourcenschonende Technologien: Kreisläufe (Landwirtschaft, Abfallwirtschaft) müssen geschlossen werden. Dabei gilt es, ressourcenschonende Technologien zu nutzen. Ziel ist, die Recyclingquoten weiterhin zu steigern und möglichst alle Stoffkreisläufe zu schliessen.

Erneuerbare Energien: Der Kanton Luzern hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch gegenüber dem Jahr 2007 bis 2030 zu verdoppeln. Gleichzeitig muss die Energieeffizienz gesteigert werden.

Wasser und Gewässer: Der Druck auf die kantonalen Gewässer und Wasserressourcen steigt – vor allem durch die tierintensive Landwirtschaft und die starke Bautätigkeit.

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