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Die Geschichte des Löwendenkmals neu erzählt
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Das Löwendenkmal in Luzern. (Bild: Natalie Boo/AURA)

Luzerner Historiker starten Crowdfunding Die Geschichte des Löwendenkmals neu erzählt

2 min Lesezeit 29.06.2017, 15:44 Uhr

Was hat es eigentlich mit dem Luzerner Löwendenkmal auf sich? Diese Frage wollen Luzerner Historiker auf neuartige Weise beantworten. Doch noch fehlt eine Stange Geld.

Ein Team von Historikern realisiert derzeit ein Projekt rund um das Löwendenkmal in Luzern. Zusammen mit dem Büro für Geschichte, Kultur und Zeitgeschichte sowie dem Grafikerbüro «meierkolb» hat das Team ein Kulturprojekt ins Leben gerufen. «Viele wissen nicht, wieso es dieses Denkmal tatsächlich gibt. Was ist die Geschichte hinter dem Löwen?», fragen die Initianten in einer Mitteilung.

Um diese zu vermitteln, werden während rund 50 Tagen, vom 10. August bis zum 1. Oktober 2017 Führungen angeboten. «Wir möchten die Gäste mit auf eine Zeitreise hin zum Löwendenkmal mitnehmen, die Geschichte von der Schweizergarde aus einem neuen Blickwinkel erzählen und dabei alle Sinne ansprechen», heisst es weiter. Ein besonderes Highlight werde das seit über 125 Jahren im Alpineum in Luzern schlummernde Historienbild «Tuileriensturm» von L. Bang und O. Lorch aus dem Jahr 1889 sein. Auf Holz aufgezogen als Mega-Plots, würden Sequenzen aus diesem monumentalen Diorama, welches digitalisiert wurde, direkt im Becken und in der Parkanlage vor dem Löwendenkmal aufgestellt.

«Tuilerienstrurm» (Ausschnitte), zugeschrieben Lorch/Bang, 1889 © Jörg Stadelmann, Büro für Geschichte GmbH

«Tuilerienstrurm» (Ausschnitte), zugeschrieben Lorch/Bang, 1889 © Jörg Stadelmann, Büro für Geschichte GmbH

Gesucht: 40’000 Franken

Obwohl das Löwendenkmal in Luzern steht, erzählt es eine Geschichte der gesamten Schweiz. Daher richten die Initianten das Projekt an alle Schweizer. Die Führungen können auf Anfrage auf Französisch, Italienisch oder Englisch durchgeführt werden.

Da es im Budget noch beachtliche Lücken gebe, lanciert das Team nun ein Crowdfunding. «Unser Ziel ist es, auf diese Weise 40’000 Franken zu sammeln. Doch auch eine kleinere Summe ist für uns von enormer Bedeutung, weshalb wir Etappen eingefügt haben.»

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