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Die Generalprobe für die Tunneleröffnung
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Mit einem Hang zum Fiktionalen: Die Interessengemeinschaft (IG) Umfahrung Wolhusen vor dem Tunnel, das 2030 eröffnet werden soll.

IG Wolhusen kämpft für frühe Realisierung Die Generalprobe für die Tunneleröffnung

2 min Lesezeit 28.11.2017, 17:54 Uhr

Vor kurzem startete die Regierung des Kantons Luzern mit der Vernehmlassung zum Bauprogramm 2019-2022 für die Kantonsstrassen. Die IG Umfahrung Wolhusen will früh Einfluss nehmen und erreichen, dass dieses für die ganze Region bedeutende Bauvorhaben so eingereiht wird, dass die Realisierung in Griffnähe rückt. Jetzt fand schon mal die Hauptprobe der Tunneleröffnung statt.

Persönlichkeiten aus dem ganzen Gebiet der Region Luzern West bilden das Co-Präsidium der Interessengemeinschaft (IG) Umfahrung Wolhusen. Alle 28 Verbandsgemeinden der Region Luzern West haben sich in einer gemeinsamen Eingabe an den Regierungsrat ebenfalls zur Umfahrung Wolhusen bekannt. Und um die Geschlossenheit endgültig zu demonstrieren, haben auch wichtige Wirtschaftsvertreter den Beitritt in die Interessengemeinschaft erklärt.

Starker Impuls für die Region

Für die IG sind zusätzlich zur ausserordentlichen Verkehrsbelastung im Raum und Dorf Wolhusen regionalpolitische Argumente für dieses Bauvorhaben ausschlaggebend. Ein Vorrücken des Wolhuser Umfahrungsprojektes ist ein Zeichen dafür, dass es dem Kanton Luzern Ernst ist mit der Entwicklung und dem Zusammenhalt des ganzen Kantons.

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«Nach 75 Jahren Kampf um eine Umfahrung von Wolhusen feiern wir zusammen mit ihnen die Eröffnung des Umfahrungstunnels von Wolhusen. Die langen Staus und die Wartezeiten durch das Dorf Wolhusen sind vorbei. Der Verkehr läuft flüssig und alle Regionen sind gut erreichbar. Die Wirtschaft und der Tourismus profitieren enorm und die ganze Region Luzern West erfreut sich am Aufschwung. Die Drehscheibe von Wolhusen als kleiner Bruder des Seetalplatzes ist gebaut und erhöht somit die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.»

So begann Josef Dissler, Kantonsrat und Leiter des Co-Präsidiums der IG Umfahrung Wolhusen, seine Festansprache zur Hauptprobe der Tunneleröffnung. Mit einem Augenzwinkern dankte er allen Mitbeteiligten. So könnte die Ansprache im Jahr 2030 tönen. Weiter meinte Josef Dissler, dass mit diesen Aktivitäten mehr Aufmerksamkeit und Sensibilität der Politik, vor allem der Regierung und des Parlamentes erwartet wird.
Peter Bigler, Gemeindepräsident Wolhusen, betonte in seiner Ansprache, dass die Staus im Zentrum Wolhusen ein Hindernis für die ganze Region darstellen und hier auch Neuansiedlungen sehr darunter leiden. Nur mit einer Umfahrung könne das Verkehrsproblem in Wolhusen gelöst werden. 

Bauprogramm ist in der Vernehmlassung

Gegenwärtig ist das Bauprogramm 2019-2022 für die Kantonsstrassen in der Vernehmlassung. Hier werden wiederum die Weichen für die Strassenabschnitte gestellt, welche während dieser Periode in unserem Kanton gebaut oder geplant werden. Der Kampf um die verfügbaren Finanzen ist lanciert. Trotz der schwierigen finanziellen Lage des Kantons sind die Mittel für den Strassenbau zweckgebunden und losgelöst von der allgemeinen Staatsrechnung.

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