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Die Football Academy schliesst nach zehn Jahren

2 min Lesezeit 17.02.2014, 11:00 Uhr

Emmen verliert auf Ende des Schuljahres 2014/15 die «SFV Credit Suisse Football Academy». Der Gemeinderat bedauert den Entscheid.

«Die Anforderungen und Rahmenbedingungen für die Betreuung und Förderung der jungen Fussballtalente haben sich in den vergangenen zehn Jahren merklich verändert», teilt der Gemeinderat von Emmen mit.

Die vom Schweizerischen Fussballverband angestrebte Förderung habe sich bewährt und die Fussballclubs der Super League hätten in dieser Zeit die Nachwuchsleistungszentren professionalisiert.

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Bei diesen Clubs der Super League würden auch die besten Nachwuchskräfte aus der ganzen Region trainieren und die schulischen Möglichkeiten, den Fussballsport und die Schulbildung besser aufeinander abzustimmen, seien optimiert worden.

Die Lokomotivfunktion des Schweizerischen Fussballverbandes sei aufgrund der sehr positiven Entwicklung in den Schweizer Spitzenvereinen im Nachwuchsbereich nicht mehr im bisherigen Ausmass notwendig.

Mit Bedauern nehme der Gemeinderat daher zur Kenntnis, dass mit Abschluss des Schuljahres 2014/15 die erfolgreiche und bewährte Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Schule Emmen beendet werde.

Für die Mitarbeitenden des Ausbildungszentrums SFV würden von Verbandsseite Lösungen für neue Aufgaben ausgearbeitet.

Die im August 2005 neu eröffnete Credit Suisse Football Academy des Schweizerischen Fussballverbandes ersetzte das 2004 in Frauenfeld geschlossene Zentrum.

Seit neun Jahren trainieren jedes Schuljahr jeweils 18 Fussballtalente während der Woche auf den Emmer Sportanlagen und besuchen während zwei Schuljahren auch vor Ort die Volksschule.

Die Fussballer wohnen in Emmen bei Gasteltern und nehmen das Mittag- und Abendessen gemeinsam im Restaurant Gersag ein. Die Hausaufgaben werden unter Aufsicht erledigt.

Das Ausbildungszentrum SFV in Emmen habe sich erfolgreich bewährt und massgeblich zur Entwicklung von vielen jungen Fussballtalenten beigetragen. Regelmässig sei das Fussballzentrum Emmen von Nationalverbänden, Trainern und auch zahlreichen ausländischen Delegationen besucht worden.

Das Konzept der Ausbildung habe viel Anerkennung gefunden. Mit besonderem Stolz habe der Gemeinderat Emmen zur Kenntnis genommen, dass Spieler wie Pajtim Kasami (U17 Weltmeister, FC Fulham London), Haris Seferovic (U17-Weltmeister; Real Sociedad San Sebastian), Philipp Koch (FC Zürich) oder Hekuran Kryeziu (FC Luzern) von Emmen aus den Sprung vom Talent zum Profi-Fussball und auch in die Nationalmannschaft geschafft haben.

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