Die Feuerbrunst der besonderen Art
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Flammenkünstler Andreas Lanzendörfer mit seinem «Burning Man». (Bild: Stefan Bossart)

Träff Schötz mit einem kühnen Flammenkünstler Die Feuerbrunst der besonderen Art

2 min Lesezeit 27.08.2017, 17:18 Uhr

Eine Feuersbrunst hat am Samstag den Schötzer Nachthimmel erhellt: Träff Schötz hat mit «One burning man» für einen Grossaufmarsch im Luzerner Hinterland gesorgt.

Es gehört zu den grössten Projekten in der Vereinsgeschichte des Kulturvereins Träff Schötz: Am Samstag lud die Truppe zum Abtanzen und Abfackeln: Auf dem ehemaligen Schötzer Zivilschutzareal war «One burning man» angesagt.

Träff Schötz holte damit das Burning-Man-Festival aus der Wüste Nevadas ins Hinterland: Geboten wurden sieben One-Man-Bands und mit ihnen rohe Rocksongs, sphärische Klangexperimente und ungeschliffener Blues-Trash-Sound. Über 500 Festivalbesucher wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Besucheraufmarsch», sagt Vereinspräsident Hans Gut. «Ein Blick in die Menge entschädigte für den grossen Chrampf der letzten Tage.»

Wie beim Pendant in den USA wurde bei «One burning man» eine über sechs Meter hohe Holzfigur abgefackelt. Erhaben thronte sie über dem Festivalgelände. Alle Augen richteten sich um 22 Uhr auf Flammenkünstler Andreas Lanzendörfer, der den Burning Man in Brand setzte.

Besser als der Böögg

Vom Flammenspiel umzüngelt, büsste die Holzfigur nichts an Eleganz ein. Der Burning Man brannte bis auf zwei Balken lichterloh ab, ohne in sich zusammenzufallen. «Darin zeigt sich der Unterschied zum Zürcher Sechselläuten und deren Böögg», sagte Max Renggli, CEO der gleichnahmigen Schötzer Holzbauunternehmung, mit einem Augenzwinkern. Lehrlinge seiner Firma hatten den über sechs Meter Burning Man gebaut (zentralplus berichtete).

Daniel Meier, der zusammen mit Philipp Bammert für die Festivalleitung verantwortlich zeichnete, hob nebst musikalischen Highlights – etwa den Franzosen King Automatic oder den Zürcher Urban Junior – die Arbeit der Mukke Bude hervor. Die Luzerner Lichtkünstler-Kombo setzte das Festivalgelände visuell in Szene und liess unter anderem an einem Kran die Diskokugel glitzern. «Sie haben One burning man das stimmige Ambiente verpasst», sagt Meier.

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