<p>Darüber wo die Cars parkieren sollen herrscht Uneinigkeit: Cars auf dem Parlplatz «Inseli».</p>
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Ab 2023 sollen die Cars nicht mehr im Inseli, sondern in Kriens parkieren. Diese Idee gefällt nicht allen. (Bild: jwy)

Einwohnerrat hat Umweltbedenken Die FDP Kriens schimpft gegen den geplanten Car-Parkplatz

2 min Lesezeit 8 Kommentare 09.11.2021, 15:08 Uhr

Die Krienser Kritik am Ersatz-Standort für die Car-Parkplätze im Inseli wächst. Nach den liberalen Senioren Kriens stellt sich auch die Krienser FDP gegen das Projekt. Mit einer dringlichen Interpellation will die Partei vom Stadtrat herausfinden, wie sie das Projekt stoppen kann.

Während sich der Luzerner Stadtrat über die Lösung für die Verlagerung der Car-Parkplätze vom Inseli nach Kriens freut, regt sich in der Nachbargemeinde politischen Widerstand gegen das Projekt. So hatten bereits die liberalen Senioren Kriens verkündet, dass sie den geplanten Parkplatz mit rechtlichen Mitteln bekämpfen wollen (zentralplus berichtete). Und nun hat FDP-Einwohnerrat Enrico Ercolani hat im Namen der FDP-Fraktion eine dringliche Interpellation zum geplanten Car-Parkplatz auf dem Rösslimatt-Areal vis-a-vis vom Südpol eingereicht.

Seinen Ärger über die vermeintliche Lösung des Car-Problems im Inseli versucht Ercolani gar nicht erst zu verbergen. Nachdem er in der Einleitung der Interpellation die Fakten des Projekts beschreibt, fasst er zusammen: «Meine Damen und Herren, da kann ich nur sagen, gods no?»

Ercolani will darum vom Stadtrat wissen, wie der Einwohnerrat das Projekt verhindern kann und erwägt dafür eine Volksinitiative. Zudem erkundigt er sich, was die Umweltverbände vom neuen Car-Parkplatz halten.

Die Umweltbedenken führt Ercolani in der Begründung der Interpellation weiter aus. Der Parkplatz ausserhalb der Stadt würde zu grösserem Verkehrsaufkommen führen. Zudem würden Leerfahrten mit dem Car besonders unökologisch sein. So schreibt er: «Es kann und darf nicht sein, dass ein solch ökologischer Blödsinn realisiert wird.»

Der Einwohnerrat wirft dem links-grünen Luzerner Stadtrat deshalb im Hinblick auf dessen ökologisches Verhalten vor, Wasser zu predigen und Wein gleichzeitig Wein zu trinken.

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8 Kommentare
  1. Melchior Hoffmann, 10.11.2021, 10:15 Uhr

    «Linksgrüner» Stadtrat? Im Stadtrat Luzern hat es meines Wissens genau zwei klar identifizerbare Linke, das sind Herr Borgula und Herr Züsli. Frau Jost mag ein offenes Ohr für grüne Anliegen haben, aber ist sie deswegen politisch links? Die GLP schlägt sich in sozialen und finanzpolitischen Fragen immer mal wieder klar auf die bürgerliche Seite. Oder versteht sich die FDP, die sich ja inzwischen ebenfalls einen grünen Anstrich zu geben versucht, als links? Nein, sicher nicht. Es ist also nicht ganz so eindeutig mit diesem «linksgrünen Stadtrat», und ich finde nicht, dass zentralplus solch simple Deutungen als seriöses Medium auch noch kolportieren sollte. Nicht jedes politische Gremium ohne SVP oder klarer bürgerlicher Mehrheit ist automatisch «linksgrün».

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  2. Paul, 09.11.2021, 19:04 Uhr

    Schlechte lösung aber schön fürs inseli!! Hoffentli!!
    ….. und kriens kann das geld brauchen!!

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    1. Enrico Ercolani, 10.11.2021, 09:45 Uhr

      Kriens würde keine Geld bekommen. Ein allfälliger Betrag bekäme der Landbesitzer! Hier geht es aber nicht um Geld, sondern um Ökologie.

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    2. aluveitie, 10.11.2021, 09:56 Uhr

      Wieviel ist den Luzern bereit jährlich an Kriens zu zahlen?

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  3. schaltjahr, 09.11.2021, 15:34 Uhr

    Es ist wirklich zum Staunen, wie die FDP Kriens nun versucht sich als Schützer der Umwelt zu profilieren … Kommt ja einem Verrat an den eigenen Prinzipien gleich.
    Jahrzehntelang alles froh und munter abgenickt und die eigenen Parteifreunde hofiert und nun einen strammen Oekokurs ?
    Was steckt da wohl dahinter ?

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    1. Philipp, 09.11.2021, 22:54 Uhr

      Trotzdem hat die FDP recht was diesen Carparkplatz angeht. Mit Umweltschutz hat das nichts zu tun was die Luzerner hier machen. Mehrverkehr ohne Ende und das zu Lasten von anderen. Im Parkplätze streichen und alles gegen Autofahrer zu tun ist Luzern Weltmeister und jetzt wollen Sie den restlichen Dreck auch noch auf die Aglo abschieben. Auf der Allmend hat es genügend Platz für die Cars und einen S-Bahnanschluss um die Touris in und aus der Stadt zu transportieren. Das ist Umweltschutz und nicht das was der Herr Borgula da abzieht.

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    2. Ercolani Enrico, 09.11.2021, 23:23 Uhr

      Sehr geschätzte Frau oder Herr Schaltjahr (mehr Mut unter eigenen Namen zu svhreiben)
      Ökologie stand bei der FDP immer hoch im Kurs. Allerdings soll sie mehr mit Anreizen, Forschung und Entwicklung und nicht durch Fundamentalismus und Verbote erreicht werden.
      N.B. Die FDP Kriens hat einige Vorstösse im Einwohnerrat für ökologische Anliegen platziert:
      – Versuchsphase Tempo 30 im Zentrum
      – Nutzung Stadt eigener Liegenschaften für Solarenergie
      – Bekämpfung Car Parkplätze Rösslimatt usw.
      Lange bevor es die Grüne Partei gab, haben sich FDP Politiker für Umweltanliegen eingesetzt. Leider wurden diese Leistungen nicht marketingmässig verkauft!

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    3. aluveitie, 10.11.2021, 07:35 Uhr

      Luzern will die Spange Süd und Nord nicht, aber möchte dann Cars auf den schon überlasteten Strassen in die Agglo fahren lassen. Kriens will den Mehrverkehr nicht, wenn Luzern die Touristen möchte sollen sie das künstliche Parkplatz-Problem selber lösen.

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