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Die Bescherung für unsere Kinder

1 min Lesezeit 17.12.2014, 07:41 Uhr

Pascal Bruggisser, Mitglied der Alternative – Die Grünen Stadt Zug, fragt in seinem Leserbrief, ob der Zuger Stadttunnel für die nächste Generation sinnvoll ist. «Steht es im Sinn von uns Eltern, ihren Kindern eine milliardenschwere Verkehrs- hypothek zu hinterlassen?»

Ein Zuger Stadttunnel als Geschenk? Wollen und dürfen wir unseren Kindern und Grosskindern in Zug eine bauliche Bescherung hinterlassen, welche sie als kleine Kinder mit viel Baulärm begleitet hat und welches ihnen nicht weniger, sondern mehr Verkehr in den Aussenquartieren von Zug entstehen lässt?

Sollen unsere Nachfahren dafür lange Zeit hohe Abgaben, Unterhalts- und Sanierungskosten berappen dürfen für ein wenig nachhaltiges Bauprojekt, welches den Köpfen ihrer Vorfahren im letzten Jahrhundert entsprungen ist? Steht es im Sinn von uns Eltern, ihren Kindern eine milliardenschwere Verkehrs- hypothek zu hinterlassen?

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Jetzt könnten wir uns noch rechtzeitig besinnen und uns von unserem Röhrenblick befreien, welcher uns baulich und finanziell im Würgegriff zur Umsetzung führen würde. Der nun neu konstituierte Kantonsrat hat es in der Hand, in der zweiten Lesung zu dieser Vorlage seine Verantwortung nicht einfach an das Stimmvolk abzuschieben, sondern mit einer ehrlichen und nachhaltigen Entscheidung zusätzliche und unnötige kantonale Finanzen einer Volksabstimmung am 14. Juni 2015 einzusparen.

Pascal Bruggisser, Alternative – Die Grünen, Zug

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