Die «Bar Centrale» will Luzerner Kaffee-Szene aufmischen
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Werber Tom Wiederkehr (links) und Marketin-Mann Sezai Taskin eröffnen in Luzern ein neues Café. (Bild: Screenshot Video)

Noch fehlt Geld für die Edel-Espresso-Maschine Die «Bar Centrale» will Luzerner Kaffee-Szene aufmischen

2 min Lesezeit 4 Kommentare 19.02.2020, 10:22 Uhr

Ende März eröffnet das ehemalige Vögele-Haus in der Luzerner Altstadt mit verschiedenen Geschäftern neu. Auch eine italienische Café-Bar wird einziehen. Die beiden Basler Betreiber versprechen den besten Kaffee – brauchen dabei aber noch Hilfe.

An der Hertensteinstrasse 50 mitten in der Luzerner Altstadt wurde das Gebäude des ehemaligen Vögele komplett renoviert. Auf Frühling kehrt dort wieder Leben ein: eine Aldi-Filiale, Ochsner Sport, ein Modegeschäft, ein Müller-Drogeriemarkt und im Erdgeschoss gleich beim Eingang ein neues Café (zentralplus berichtete).

«Bar Centrale» soll dieses heissen, so wie es sie in Italien an etlichen Ecken, Piazze und Bahnhöfen gibt. Den «besten, echten, italienischen Espresso», versprechen die Initianten. Damit das gelingt, suchen sie nun mittels Crowdfunding 30’000 Franken für eine Kaffeemaschine und Mühlen.

Nicht irgendeine Maschine, sondern den «Mustang unter den
Kaffeemaschinen», schwebt den Baristas vor, die handgebaute «Slim Jim» von Kees van der Westen aus Holland. Diese sei schlicht die «perfekte Espressomaschine». Der Kaffee schliesslich soll von einer kleinen Rösterei aus dem Tessin kommen, heisst es.

Und so sieht die Wunsch-Kaffeemaschine aus.

Hinter der Bar Centrale steht ein Duo aus Basel. Sezai Taskin ist im Marketing tätig und besitzt die Ladenkette Oil & Vinegar mit Filialen in Basel, Bern, Spreitenbach und Vevey. Der Werber Tom Wiederekehr ist Gastrokolumnist und hat bereits Erfahrung mit Gastro-Projekten. Er ist zudem ausgebildeter Barista, Brewmaster und Röster.

Warum braucht Luzern ein neues Café? «Wir sind der Überzeugung, dass der Standort an einer der am stärksten frequentierten Strassen Luzerns und die Fokussierung auf ein enges Sortiment die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind», schreiben Taskin und Wiederkehr. Für ihr Lokal haben sie zunächst einen Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren mit einer Option auf weitere fünf Jahre.

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4 Kommentare
  1. paul, 22.02.2020, 07:16 Uhr

    macht doch ein sommercafe auf der geschlossenen bahnhofstrasse!

  2. Werni G., 20.02.2020, 19:13 Uhr

    Verstehe ich das richtig?
    Eine Holländische Kaffeemaschine,, Tessiner Kaffe und auf Italienische Bar machen?
    Ohne Kohle?
    Never.

  3. Kasimir Pfyffer, 19.02.2020, 13:00 Uhr

    Aber sicher doch. Dem Bettler am Bahnhof kaufen wir auch eine Berkel, damit er sein Sandwich-Fleisch schneiden kann. Und wenn die Kinder in die Fahrschule wollen, stellen wir ihnen zuerst mal einen Bentley hin.

  4. Erwin Lussi, 19.02.2020, 11:17 Uhr

    Was ist denn dass ?…Lokal mieten für ein Café…aber kein Geld für eine Kaffeemaschine.

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