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Der Ziegeleipark ist eröffnet
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Der Horwer Gemeinderat Thomas Zemp und der Krienser Gemeindepräsident Cyrill WIget haben den Park eröffnet. (Bild: zvg)

Grüne Oase in Horw Der Ziegeleipark ist eröffnet

2 min Lesezeit 2 Kommentare 27.09.2019, 11:44 Uhr

Zwischen dem Bahnhof Horw und der Hochschule Luzern – Technik & Architektur entsteht ein neues Quartier mit über 300 Wohnungen. Herzstück wird eine 7000 Quadratmeter grosse öffentliche Parkanlage, die nun eröffnet wurde.

Der Ziegeleipark vernetzt den Kreisel Pilatusmarkt mit dem Bahnhof Horw und der Hoch- schule Luzern – Technik & Architektur in Richtung See. In den nächsten Jahren entsteht hier in mehreren Etappen ein neues Quartier.

In einem ersten Schritt werden auf den Baufeldern Mitte und Nord rund 300 Mietwohnungen in fünf Gebäuden sowie Gewerberäume in den Erd- geschossen gebaut. Bereits eröffnet wurde am Donnerstag die öffentliche Parkanlage.

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Dass die Umgebungsgestaltung einer Überbauung schon vor der Entwicklung der Baufelder erfolgt, ist unüblich. Dieses Vorgehen hatte die Bauherrschaft, bestehend aus der AGZ Ziegeleien AG und der Turidomus Immobilien-Anlagestiftung, gewählt, um den Parkweg frühzeitig für die Bevölkerung nutzbar zu machen.

«Jede Grünfläche zählt»

An der Eröffnung teilgenommen hatten rund 80 Gäste. «Die Parkanlage des Ziegeleiparks ist ein Gewinn für die Gemeinde Horw. Sie schafft nicht nur einen wertvollen Grünraum im Zentrum der Gemeinde, sondern ist auch ein wichtiger Verbindungsweg für Fussgänger und Velofahrer westlich des Bahnhofs Horw», sagte etwa Thomas Zemp, Gemeinderat und Vorsteher des Baudepartements der Gemeinde Horw.

«Jede Grünfläche zählt», wird der Krienser Stadtpräsident Cyrill Wiget einer Medienmitteilung zitiert. «Es ist sehr erfreulich, wenn bei Überbauungen so viel Wert auf Grünflächen und Begegnungsräume gelegt wird. Denn diese kommen uns letztendlich allen zu Gute», so Wiget.

Die Parkanlage wurde mit einheimischen Arten dicht bepflanzt. Als Hartholzarten wurden Ei- che, Feldahorn und Erle gewählt.

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2 Kommentare
  1. Joseph de Mol, 27.09.2019, 15:07 Uhr

    “Eine grüne Oase” und “jede Grünfläche zählt”. Bevor’s im Gebiet rund um die Ziegelei mit der invasiven Bautätigkeit losging, war’s dort hundertmal grüner als jetzt. Beim Pfadfinderheim, das nun inmitten einer eintönigen Betonwüste steht, war früher pittoresk an Bach (der ist jetzt wohl unterirdisch umgeleitet worden) gelegen. Es hatte viele Bäume und üppige Saumvegetation, die den Bachlauf eingerahmt hat. Verkehr hatte es ebenso so gut wie keinen. Dahinter, wo heute der neue Pilatusmarkt steht, war eine riesige Landschafts-Brache, die mit Bäumen, Gebüschen und dutzenden Tümpeln mit Schilfgürteln und allem drum und dran durchsetzt war. Frösche noch und nöcher! Also hört auf zu propagieren, dass “jede Grünfläche” zählt. Das grenzt ja hart an eine Wahrnehmungsstörung!

    1. Kasimir Pfyffer, 27.09.2019, 19:45 Uhr

      Tsss, tsss, Sie verstehen das einfach nicht. Es geht um Luzern Süd (TM), den feuchten Traum aller freisinnigen Bauvorsteher, Totalunternehmer und Subprime-Architekten. Jetzt wird verdichtet, gentrifiziert und leerbestandsgeklotzt, dass es eine Freude ist! Da müssen Sie jetzt nicht mit ihren Fröschen kommen, die bezahlen nämlich nicht 2500.- für eine Wohnung am Hintern von Kriens.