Der Südpol schafft die Gästeliste ab – zumindest fast
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Luzerner «Süd-Agglo-Herz»: Das Kulturzentrum Südpol. (Bild: zvg)

Tanz und Theater kosten neu noch 15 Stutz Der Südpol schafft die Gästeliste ab – zumindest fast

2 min Lesezeit 15.12.2016, 17:15 Uhr

Das Kulturhaus Südpol will erschwinglicher werden und führt darum Einheitspreise ein. Ab nächstem Jahr kostet all Tanz- und Theaterstücke im Südpol generell 15 Franken. Dafür wird die Gästeliste grösstenteils gestrichen.

Das Kulturhaus Südpol wird erschwinglicher und führt Einheitspreise ein. Ab nächstem Jahr kostet all Tanz- und Theaterstücke im Südpol generell 15 Franken. Dafür wird die Gästeliste grösstenteils gestrichen.

«Wir gestalten unser Angebot so erschwinglich und zugänglich wie möglich, so ermöglichen wir Teilhabe an der Kultur», teilt der Südpol am Donnerstag mit. Das Luzerner Kulturhaus will so in Zeiten des Sparens ein Zeichen setzen.

«Wir drosseln unser Angebot nicht, im Gegenteil wir wagen einen Schritt nach vorne», so die Mitteilung. Damit öffne das Haus sein Angebot für Menschen, die sich die alten Preise nicht leisten konnten oder wollten. «Ein Preis von 25 beziehungsweise 18 Franken ist eine hohe Schwelle», schreibt der Südpol. Zumal unser Programm oft vom Publikum einiges abverlange und nicht selten eine Wundertüte sei.

Der Südpol rechnet trotz Preissenkung nicht mit weniger Einnahmen: «Einerseits erwarten wir wegen des attraktiveren Angebots mehr Besucher, anderseits streichen wir einen Grossteil der Gästeliste.» Weiterhin gratis Eintritt bei Vorführungen geniessen Personen, die das gezeigte Stück direkt unterstützen: Journalisten, Ko-Produzentinnen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Südpols.

Auch andere Kulturhäuser führen ein ähnliches Preismodell ein: etwa die Gessnerallee in Zürich und das Theater Roxy in Basel. «Beide Institutionen offerieren ihr Angebot ebenfalls zu Einheitspreisen – und machen damit positive Erfahrungen», weiss man beim Südpol.

Erstmals zur Anwendung kommt das neue Preismodell am 20. Januar 2017 beim Performance-Abend «The Art of a Culture of Hope – Tender Provocations of Hope and Fear» des Duos J&J aka Jessica Huber und James Leadbitter.

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