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Winiker äussert sich zum GC-Fall in Luzern Der Sicherheitsdirektor will vorerst keine Sperrung des Gäste-Sektors

2 min Lesezeit 16.05.2019, 10:51 Uhr

Paul Winiker äussert sich in einem Interview zum Spielabbruch beim Fussballspiel GC-FCL. Der Luzerner Sicherheitsdirektor fordert spürbare Konsequenzen für Chaoten.

Es brauche strafrechtliche Konsequenzen für Fussball-Chaoten, fordert der Luzerner Sicherheitsdirektor Paul Winiker. In einem Interview mit der «Luzerner Zeitung» äussert er sich zu den Vorfällen in der Swisspor-Arena.

Er beteuert, dass Drohungen, wie sie am Sonntag von GC-Ultras ausgesprochen worden waren, kein Offizialdelikt sind. Um eine Strafverfolgung zu tätigen, brauche es Anzeigen. Und diese seien von GC bisher nicht eingegangen.

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Winiker äussert sich jedoch positiv über die Massnahmen, welche die Swiss Football League nach den Vorfällen angekündigt habe. Diese sehen vor, die 57 Persone , die über die Abschrankungen geklettert seien, zu identifizieren. Es seien bereits drei- bis fünfjährige Stadionverbote ausgesprochen worden.

Der Sicherheitsdirektor äussert sich weiter skeptisch zu gesperrten Gäste-Sektoren. Damit würden friedliche Fans bestraft, welche sich an die Auflagen halten würden.

Ausserdem steige damit die Gefahr, dass die Fans dann in die Luzerner Innenstadt ausweichen würden, «was letztlich zu unkontrollierbaren Situationen führen würde». Sollten jedoch die jetzigen Sanktionsmöglichkeiten nicht greifen, müsse eine Sperrung der Gästesektoren geprüft werden, so Winiker.

Ein Kränzchen für die Luzerner Polizei

Entsprechend unterstütze Winiker eine Kombination wirksamer Massnahmen aus Repression und Prävention sowie klarer Sanktionierung. Er spricht sich jedoch gegen ID-Kontrollen in einzelnen Stadions aus.

Der Luzerner Polizei windet der Sicherheitsdirektor ein Kränzchen. Diese hätte einen sehr guten Job gemacht und verhindert, dass es zu Gewalt und zu Verletzten gekommen ist. Im Gegensatz zum FCL-Ordnungsdienst. Dieser sei angesichts der Zuspitzung der Lage offensichtlich überfordert gewesen.

 

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