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Der Rocker im BH entfachte ihre Liebe! Aber …
  • Gesellschaft
Am Rock the Ring in Hinwil verguckte sich Rita in einen Luzerner. Ob sich die zwei Herzen doch noch finden? (Bild: www.rockthering.ch/Collage zentral+)

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3 min Lesezeit 25.09.2015, 13:07 Uhr

Sie haben geschäkert, geflirtet und gelacht, am Rock-the-Ring-Musikfestival in Hinwil. Und das nicht zu knapp. Schon war Amors Pfeil im Anflug, aber dann ging alles in die Hose. Jetzt sucht eine Zürcherin ihren Luzerner, doch ein Unfall erschwert das Ganze. Nun forciert zentral+ die Suche nach dem Flirtweltmeister.

Was eine Gehirnerschütterung alles für Folgen haben kann!

Zuerst sieht man den Limp Bizkit-Sänger im BH, dann wird man vom Fan nebenan ordentlich angebaggert, plaudert sich ins Vergnügen, muss dann auf den letzten Zug zurück nach Zürich stressen, verpasst es in der Aufregung, nach der Telefonnummer des Flirtprinzen zu fragen, hat dann eine Hirnerschütterung und vergisst fast alles wieder. Nur nicht, dass man den Typen aus Luzern verdammt nett fand. Und ihn wieder sehen möchte. Sehr, sehr gern sogar. Doch das ist ganz schön knifflig.

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Das wär mal die Kurzversion von Ritas so ungewöhnlicher wie rührender Sommerstory.

Kein Sex, kein Knutschen, trotzdem viel Spass

Die ausgedehntere Version tönt so: Rita aus Zürich war diesen Juni am Rock-the-Ring-Festival in Hinwil. Als der Sänger von Limp Bizkit breit und willig einen BH anzog, der auf die Bühne geworfen wurde, sorgte das nicht nur für reichlich Gelächter unter den tausenden Fans. Nein, für Rita aus Zürich war es der Auftakt zu einer Liebes-Odyssee. «Ich und mein Konzertnachbar fanden die Szene so witzig, dass wir ins Gespräch kamen. Er hat eine total coole Ausstrahlung und ist sehr humorvoll», schwärmt die Mittdreissigerin noch immer. Man habe sicher zwei Stunden lang weiter geplaudert und sich blendend amüsiert. Allerdings ohne jegliche Form des Körperkontakts. «Wir haben nur geredet, da war nichts im Groupie-Bereich», sagt Rita amüsiert.

Dieses Bild vom Limp Bizkit-Sänger im BH hat alles ausgelöst.

Dieses Bild vom Limp Bizkit-Sänger im BH hat alles ausgelöst.

(Bild: Rita)

Dann aber habe sie plötzlich realisiert, dass sie den Zug zurück nach Zürich erreichen muss, und sei losgerannt – ohne sich nach der Handynummer der Bekanntschaft zu erkundigen. «Das bereue ich jetzt, denn ich würde gerne Kontakt mit ihm aufnehmen.» Was dann noch erschwerend hinzukam: Kurz nach der schicksalshaften Begegnung verunfallte Rita mit dem Velo und zog sich eine schwere Hirnerschütterung zu. «Ich habe seither nur noch Fetzen von Erinnerungen. Zwar weiss ich noch, dass der Typ in Luzern wohnt und dort als Koch arbeitet. Und dass er aber eher Züridüütsch spricht, dunkelblonde, kurze Haare hat, schlank und etwa 1,8 Meter gross ist. Aber an andere Sachen, etwa seinen Namen, kann ich mich nicht mehr erinnern.»

Geflirtet wie ein Weltmeister

Nun können «Erinnerungsstörungen» auch andere Ursachen haben. Etwa der gerade an Open Airs nicht selten praktizierte grosszügige Konsum von alkoholischen Mixturen. Rita lacht und dementiert: «Ich habe überhaupt keinen Alkohol getrunken. Daran liegts also sicher nicht.» Auch der Luzerner Koch habe sich promillemässig im grünen Bereich bewegt.

Und wie sicher ist sich Rita, dass ihr herzensbrechender Luzerner Küchenmeister nicht schon anderweitig vergeben ist, eventuell drei Kinder und einen Wellensittich hat und in einem Einfamilienhaus im Luzerner Würzenbachquartier wohnt oder so? «Dann müsste er sich überlegen, warum er Frauen auf diese Weise anspricht», sagt Rita und lacht. Denn der Luzerner habe unmissverständlich geflirtet wie ein Weltmeister. «Er hat mich angesprochen und auf eine coole Weise angebaggert, sehr humorvoll, nicht so plump.»

Und weil das Rita so Eindruck gemacht hat, und weil sie selber natürlich Single ist, und weil ihr die Begegnung nicht mehr aus dem Kopf will, hat sie mittlerweile ein paar Luzerner Beizen angeschrieben und nach ihrem Koch gefragt. Bislang allerdings erfolglos. «Ich will ja nicht gleich Kinder mit ihm, sondern es einfach noch mal versuchen, ihn zu sehen, bevor ich aufgebe.» 

Diesen Brief hat Rita einigen Restaurants in Luzern geschrieben. Und das «Obergrund» hat ihn auch prompt auf Facebook gestellt.

Diesen Brief hat Rita einigen Restaurants in Luzern geschrieben. Und das «Obergrund» hat ihn auch prompt auf Facebook gestellt.

(Bild: zVg)

Koch, Mitte 30, dringend gesucht

Das leuchtet zentral+ natürlich ein. Zudem: Zwei Herzen zusammenzubringen, schaffen ja selbst wir nicht jeden Tag. Wer also, liebe Leserinnen und liebe Leser, eine Ahnung hat, wer der Gesuchte sein könnte: bitte melden. Entweder bei uns direkt ([email protected]) oder via Ritas E-Mail [email protected]. Wir drücken die Daumen und singen hingebungsvoll im Chor: «Love is all you need!»

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