Der «Feuerteufel von Reiden» wandert für fünf Jahre ins Gefängnis
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Das Luzerner Kriminalgericht hat im Fall «Feuerteufel von Reiden» ein Urteil gefällt. (Bild: sah)

Brände und Körperverletzung Der «Feuerteufel von Reiden» wandert für fünf Jahre ins Gefängnis

2 min Lesezeit 12.10.2020, 20:37 Uhr

Über Jahre hinweg frönte der als «Feuerteufel von Reiden» bekannte Deutsche seinen illegalen Hobbies. Darunter mehrere Brandstiftungen, Sachbeschädigungen und eine schwere Körperverletzung. Am Montag wurde der Mann rechtskräftig verurteilt.

Die Liste der Vergehen des heute 37-jährigen Deutschen ist lang und erschreckend vielseitig. Seit 2012 beging er immer wieder Delikte verschiedenster Couleur – legte Brände, raste besoffen durch Dagmarsellen und verpasste einem Mann mit einer Glasflasche und Fusstritten eine Nasenfraktur und Hämatome. Im März 2019 ging der Delinquent den Behörden ins Netz (zentralplus berichtete).

Am Montag fand nun der Gerichtsprozess statt. Das Luzerner Kriminalgericht sei allen Anklagepunkten gefolgt, schreibt «Pilatus Today». Der «Feuerteufel von Reiden» wurde zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Deutsche befindet sich aktuell bereits im Strafvollzug. An das Leben im Gefängnis habe er sich gut gewöhnt und auch bei der Therapie mache er gute Fortschritte heisst es weiter.

Täter will nach Thüringen

Zudem muss er sich in ambulante psychiatrische Behandlung begeben – die aber keinen Aufschub des Strafvollzugs mit sich bringt. Ausserdem blühen dem Deutschen nach seiner Haftstrafe 12 Jahre Landesverweis. Diese will er in Thüringen verbringen, wie der Mann vor Gericht sagte. Da könne er bei einer Bekannten auf einem Pferdehof arbeiten.

Zum Namen «Feuerteufel von Reiden» kam der Mann, weil er vermehrt Brandstiftung in der Region Reiden beging – beispielsweise fackelte er Baumaschinen und eine Migrolino-Filiale ab.

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