Der FCL taucht nach einem Traumstart
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Filip Ugrinic (rechts) sorgte für den Luzerner Höhepunkt, aber das reichte nicht, um sich gegen den FC Zürich (links Ousmane Doumbia) durchzusetzen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

1:3 gegen den FC Zürich Der FCL taucht nach einem Traumstart

3 min Lesezeit 2 Kommentare 08.08.2021, 18:23 Uhr

Wieder drei Gegentore, wieder kein Sieg: Der FC Luzern verliert sein drittes Meisterschaftsspiel gegen den FC Zürich 1:3. Mit defensiven Unzulänglichkeiten brachte er sich abermals um ein besseres Ergebnis.

Es wäre nicht korrekt zu behaupten, dass die Reaktion der Luzerner nach dem selbstverschuldeten 1:2-Rückstand zur Pause furios gewesen wäre. Seine beste Phase hatte der FCL zwischen der 53. und 54. Minute, als ein abgelenkter Distanzschuss für FCZ-Goalie Yanick Brecher plötzlich noch gefährlich wurde. Und kurz darauf musste dieser noch einen Hammer von Martin Frydek entschärfen.

Eine weitere Ausgleichschance vergab später der eingewechselte Yvan Alounga. Von Ibrahima Ndiaye schön eingesetzt, scheiterte er aber mit seinem Flachschuss an Brecher. Dem Abschluss des FCL-Offensivspielers fehlte letztlich aber auch die Überzeugung.

Die Zürcher hatten nicht weniger Gelegenheiten auf den Ausbau der Führung als die Luzerner, aber sie scheiterten ebenfalls an deren Schlussmann. Zumindest bis zur 75. Minute. Da führte Antonio Marchesano mit dem 3:1 die Vorentscheidung herbei, indem er einen Freistoss an der Straufraumgrenze über die Mauer der Luzerner ins Netz zirkelte. Es war der dritte vermeidbare Gegentreffer.

Nachlassen nach einem Traumstart

Der FCL legte einen Traumstart in sein drittes Meisterschaftsspiel hin. Dabei zeigte Filip Ugrinic, im 4-2-3-1-System auf der Position des Spielmachers, abermals seine Wichtigkeit für die offensive Durchschlagskraft der Luzerner. In der 5. Minute setzte er sich mit Schulter-Einsatz schlau gegen Zürichs Innenverteidiger Mirlind Kryeziu durch und versenkte den Ball per Aufsetzer in die entfernte Ecke.

Das 1:0 gab dem FCL zwischenzeitlich jenes Selbstvertrauen zurück, das nach drei sieglosen Pflichtspielen gelitten hatte. Bis zur ersten halben Stunde kamen nur die Luzerner zu weiteren Abschlüssen, aber ohne dass die Schüsse von Martin Frydek (11.), Varol Tasar (17.) und Christian Gentner (26.) Zürichs Goalie Yanick Brecher hätten beunruhigen können.

Aber der FCZ war nicht bloss Statist. Er berappelte sich nach zehn Spielminuten auf und profitierte davon, dass der Gastgeber zusehends einen Schritt zu spät kam.

In sieben Minuten ins Hintertreffen

Das Spiel aus der Hand gab der FCL aber erst im Schlussspurt zum Pausentee. In der 35. Minute verlor der Luzerner Bundesliga-Dino Holger Badstuber das entscheidende Kopfballduell gegen Kryeziu. Der Ball schlug im Netzhimmel hinter Vaso Vasic ein.

Nachdem Antonio Marchesano seinen Abschluss knapp nebens Tor der Luzerner fliegen sah, hatte Tasar einen weiteren unvorteilhaften Auftritt in der Rückwärtsbewegung. Er verschuldete jenen Freistoss, der in der Folge zum 1:2-Rückstand führte. Weil sich Frydek nach dem Standard nur noch mit einem Foul gegen den fünf Meter vor dem Tor einschussbereiten Becir Omeragic zu helfen wusste, wurde ein Penalty fällig.

Den ersten Versuch von Blaz Kramer wehrte Vasic noch ab, gegen den Nachschuss in der 42. Minute blieb der FCL-Goalie aber machtlos.

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2 Kommentare
  1. Nünter Getzer, 08.08.2021, 18:53 Uhr

    Und der „Transfersieger“ grüsst vom Tabellenende. Da brennt doch schon wieder gehörig der Baum im kleinen Stadion auf der Allmend. Ich freue mich auf all die schönen Erklärungsversuche der nächsten Wochen in der Lokalpresse….

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    1. Michel von der Schwand, 09.08.2021, 08:09 Uhr

      Man ist eben zu verbandelt in der Innerschweiz. Jeder kennt jeden, keiner tritt dem Anderen auf den Schlips. Und zu guter Letzt riskiert keiner ein Stadionverbot. Schlussendlich will man am Ende des Spiels in der Presidents-Lounge gesichtet werden.

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