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Dem Gletschergarten fehlen noch zwei Millionen
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Projektbild Felsenweg (Bild: zvg)

Baustart des 20-Millionen-Projekt im Frühling 2018 Dem Gletschergarten fehlen noch zwei Millionen

3 min Lesezeit 05.07.2017, 10:21 Uhr

Der Gletschergarten nimmt den Baustart des Projekts Fels auf Frühjahr 2018 in Aussicht. 20 Millionen wird das Projekt kosten. 18 Millionen sind gesichert. Für die Stiftung ist das Sammeln der letzten zwei Millionen eine grosse Herausforderung.

Seit einem Jahr liegt der Stiftung Gletschergarten die Baubewilligung vor, um das spektakuläre Erneuerungs- und Ausbauprojekt im Fels zu realisieren. Die Planungsarbeiten für den Baustart laufen auf Hochtouren. In der Detailplanung gilt es nun, das Projekt so zu gestalten, dass es im Finanzrahmen von 20 Millionen Franken Platz hat. Die Finanzierung dieses Zukunftsprojektes bleibt eine Mammutaufgabe, heisst es in einer Mitteilung des Gletschergartens.

Die meisten grossen Stiftungen mit Ausrichtung auf Bildung, Kulturgeschichte und naturwissenschaftliche Themen wurden bereits angegangen. Zahlreiche Privatpersonen im Umkreis des Gletschergartens hätten Beiträge geleistet. Dank einer kürzlich eingegangenen Privatspende in der Höhe von 300’000 Franken stieg der Anteil an privaten Geldern mittlerweile auf 12 Millionen Franken. Die Stadt Luzern beteiligt sich mit 3 Millionen am Projekt. Aus den Lotteriemitteln des Kantons fliessen ebenfalls 3 Millionen. Damit stehen der Stiftung Gletschergarten also per Juni 2017 18 Millionen für das Projekt zur Verfügung.

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Neue Sammlungsphase beginnt

Doch diese Meldung dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch satte zwei Millionen Franken fehlen. Um auch hier noch zu einer Erfolgsmeldung zu kommen, rüstet sich der Stiftungsrat sowie ein Komitee rund um Christine Meyer, Präsidentin des Forums Gletschergarten, wieder für eine neue Sammlungsphase.

«Wir spüren in den vielen Gesprächen, dass die Freude am Projekt ungebrochen ist.»

Andreas Burri, Direktor Gletschergarten

«Wir müssen oft darlegen, dass es noch volle zwei Millionen braucht, damit das Bauprojekt zum Funktionieren kommt», sagt Corinne Fischer, Präsidentin der Stiftung Gletschergarten. «Uns ist bewusst, dass es nun erst recht viel Überzeugungsvermögen, Ausdauer sowie letztlich wohl ein gutes Quantum Glück braucht, um auch den Restbetrag über zwei Millionen Franken noch einzubringen», ergänzt Fischer.

«Wir spüren in den vielen Gesprächen, dass die Freude am Projekt ungebrochen ist», sagt  Andreas Burri, Direktor Gletschergarten Luzern. Der Gletschergarten sei eine Oase inmitten der Stadt und mit seinen Gletschertöpfen gewissermassen auch ein Relikt der Erdgeschichte. Die Gäste würden diese Erdgeschichte auf dem Weg ins Felsinnere intensiv erleben. «Der Weg führt durch den Luzerner Sandstein hinauf zur Sommerau, einem der lauschigsten Plätze in der Stadt mit atemberaubender Sicht auf Luzern und das Bergpanorama. Das wird die Gäste positiv überraschen und für weitere Besuche animieren», sagt Burri. Zum Projekt gehöre ferner, dass das Hauptgebäude von seinen störenden Mantelbauten befreit wird, was eine Erweiterung der Parkanlage ermöglicht. Das Spiegellabyrinth wird auch künftig eine wichtige Attraktion des Gletschergartens sein.

Geplant ist der Baustart auf Frühjahr 2018. Bis 2021 sollten die Bauarbeiten beendet sein.

Gletschergarten auch in Luzerner Sparpolitik involviert

Die Anfrage des Kantons Luzern vom Februar 2017 bezüglich einer Kooperation mit dem Naturmuseum wird in einer Arbeitsgruppe mit Vertretungen beider Museen weiterhin geprüft. Die private Stiftung Gletschergarten Luzern schliesst eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Naturmuseum nicht aus. Sie will aber an ihrer privaten Trägerschaft und bisherigen Profilierung als erdgeschichtlich-alpines Museum festhalten.

 

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