Thema: Rezension

  • Sarah Brühlmann: Grosses Kurzkino wurde in der Schüür geboten. Nur leider vor leeren Reihen.

    Viel Talent mit wenig Publikum

    Wer am Samstagabend die Menschenmassen am Luzerner Fest meiden wollte, fand in der Schüür eine würdige Alternative zur grossen Feier. Ab Mitternacht wurde der Garten zum Kino, wo die Hochschule Luzern Kurzfilme ihrer Studenten der Studiengänge Video und Animation präsentierte. Gezeigt wurde viel Talent, welches leider nicht so viele Zuschauer bekam, wie es verdient hätte. Weiterlesen

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    Wo Kinder vor lauter Bäumen den Wald sehen

    Die Idee zur aktuellen Sonderausstellung des Naturmuseums Luzern «Wild auf Wald» ist originell, die Umsetzung leidet etwas am gar gross bemessenen Raum. Wer die Ausstellung jedoch zusammen mit Kindern mit ihren Augen durchwandert, wird mit zurückhaltend gehaltenen, im Detail jedoch zauberhaft ausgestalteten Exponaten belohnt werden. Weiterlesen

  • Laura Livers: Kurz vor Sonnenuntergang wird der Platz langsam knapp am ausverkauften B-Sides-Festival.

    Das Beste zuerst – am Festival gab’s kein Halten mehr

    Nach einem grossartigen Start ging das «B-Sides» am Freitagabend in die zweite heisse Runde. Bei Sonnenschein und einem vielversprechenden Line-up hat sich zentralplus unters Volk gemischt – und vor allem bei der Musik genau hingehört. Weiterlesen

  • Vera Hartmann: Das LSO im KKL.

    Grosse Spielzeit – doch was bleibt davon?

    Mit Beethoven fing es an und mit Beethoven endet es auch. Diesen Mittwochabend begann der dreiteilige Abschluss der Konzertsaison des Luzerner Sinfonieorchesters. Im Anschluss soll es eine CD geben – doch diese wirft Fragen auf. Weiterlesen

  • © Emanuel Wallimann, Die Waldstätter AG: In «Die Stadt der Vögel» spielen neben dem Schauspieler Walter Sigi Arnold 40 Laien mit. 

    Mücken tanzen, es spielt die Landschaft und alle Vöglein sind schon da

    Die Luzerner Freilichtspiele eröffneten am Dienstagabend mit «Stadt der Vögel» die Saison 2017 auf der Tribscher Halbinsel, Walter Sigi Arnold gibt sich unter der Regie Annette Windlins bis 29. Juli in der Hauptrolle die Ehre. Das 34-köpfige Spielerensemble bringt «eine luftige Komödie» auf die Bühne, oder in diesem Fall: auf den Sand, das Gras und die Bäume. Das sorgt für gemischte Gefühle. Weiterlesen

  • Michael Arn:

    Wenig Pomp, wenig Zuschauer – aber grandios umgesetzt

    Die Oper «Ariadne – eine Frau sieht rot» ist wirklich anders und dies in einem positiven Sinn. Sie amüsiert, überrascht und nimmt sich selbst nicht zu ernst. Weiterlesen

  • Thomas P. Krähenbühl (info@tpk: VoiceSteps führt in Zug das Musical «Natürlich Blond» auf.

    Die Hauptdarstellerin lächelt wie festgeklebt

    Die VoiceSteps Company zeigt in Zug das Musical «Natürlich Blond». Die jungen Darsteller zeigen ein temporeiches Stück mit vielen Songs. Wobei das Talent der Schauspieler beinahe zu einem Nachteil werden könnte. Weiterlesen

  • : Tobias Gerber am Sopran-Saxophon während Müllers «Leads & Traces».

    Von Bergen und getriebenen Reitern

    Das Ensemble Werktag lud am Donnerstagabend zum Konzert in den Burgbachkeller. Sein neustes Konzertprogramm «Leads & Traces» besteht ausschliesslich aus Uraufführungen Schweizer Werke und forderte ihm – und auch dem Publikum – so einiges ab. zentralplus hat das Konzert besucht und die Ohren gespitzt. Weiterlesen

  • Mischa Scherrer: So sieht eine Kaffepause bei Astronauten aus.

    Eine Rakete kreuzt im Universum aus Akrobatik, Humor und Musik

    Das Broadway-Variété gastiert den ganzen Juni im Zuger Yachthafen und verspricht galaktischen Spass. Sind Landung und Erstkontakt mit dem Publikum geglückt? Von den bereisten Galaxien vermochten unter dem Strich fast alle zu begeistern. Weiterlesen

  • : Das Museum im Bellpark wirft mit der Ausstellung «Friedhof der Favoriten» einen Blick in die Geschichte des SC Kriens und seines Kleinfelds. Hier eine Mannschaft im Jahr 1976.

    Vorsicht, Krienser Englisch: «Gommon Chriens!»

    Das Stadion gibt’s so nicht mehr, im August 2018 geht’s am alten Ort im neuen Sportzentrum weiter. Inzwischen spielt der Club im Emmer Gersag. Auf Deutsch: Der SC Kriens ist im Museum gelandet und wird in der Ausstellung mit dem schönen Titel «Stadion Kleinfeld. Friedhof der Favoriten» gewürdigt. Weiterlesen