Thema: Rezension

  • Julia Leutert: Was über allem stand, war die unverkennbare Stimme des Sängers Dan Smith.
 

    Indie-Rocker ziehen Publikum mit Gospelchor in ihren Bann

    Vor dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern bildeten sich am sonnigen Freitagabend lange Schlangen. Kein Wunder: Bastille macht auf ihrer «Reorchestrated»-Tour in Luzern halt. Die experimentierfreudigen Briten aus dem Süden Londons performten ihre grossen Songs für diese Konzerte mit einer etwas anderen Besetzung. Weiterlesen

  • Lina Friedrich: Der edle Konzertsaal mit Balkon und Stuck passte perfekt zum Auftritt der Barock Solisten.

    Authentisch und leidenschaftlich: Ein perfekt gepuderter Barockabend

    Am Sonntagabend waren die Berliner Barock Solisten im ausverkauften Theater Casino Zug zu Gast. Das Ensemble aus talentierten Instrumentalisten unter der Leitung von Reinhard Goebel spielte in verschiedenen Formationen Werke von Telemann und Bach und schickte die Zuschauer voller Glücksgefühle in die neue Woche. Weiterlesen

  • Severin Ettlin: Das Fumetto-Comic-Festival verwandelt die Stadt bis am Sonntag wieder in eine Anlaufstelle für Kreative.

    Bürgerliche Satire und Beklemmendes im Bunker

    Der Eröffnungstag des Fumetto am Samstag veranschaulichte die Spannweite des Comic-Festivals. In der dunklen, kalten Erde des Sonnenbergbunkers geben internationale Künstler Einblick in Krisengebiete, ohne explizit zu politisieren. Einen Kontrast dazu liefern die satirisch tanzenden Hasen des Pioniers Gustav Doré. Ein Rundgang mit Stolpersteinen. Weiterlesen

  • Lina Friedrich: Wenn Astronauten auf Saturday Night Fever treffen: Blind Butcher mit der Weidliband an den Stanser Musiktagen.

    Die charmanteste Star-Trek-Adaption aller Zeiten

    Blind Butcher trat am Freitag an den Stanser Musiktagen gemeinsam mit der Weidliband auf. Die aussergewöhnliche Formation präsentierte im ausverkauften Theater an der Mürg «The Intergalactics»: eine abstrakt-musikalische Reise in ferne Galaxien und eine Serotoninspritze in Konzertform. Weiterlesen

  • Daniela Herzog: Klein aber fein: Konzert von The Thing im Chäslager.

    Musikalische Taxifahrt von Berlin über Mali nach Skandinavien

    Von rauem Garage-Jazz über leichtfüssigen Afro-Pop bis zu urchigem Naturjuuz: Die Stanser Musiktage boten am Donnerstag Vielfalt pur. Die eigenes komponierte Berlin Suite nahm die Besucher mit auf eine Bilderreise durch die pulsierende Metropole. Feierabend war danach aber noch lange nicht. Weiterlesen

  • Marco Faoro: Trompeter Martial In-Albon ist Kopf und Namensgeber der Band Martial Art.

    Stürmische Improvisationen – und Trompetenfett statt Champagner

    Am Donnerstagabend feierte Martial Art, die Band um den Zuger Trompeter Martial In-Albon, die Geburt ihrer ersten Platte «Saga». Ein stimmiger Abend in der Chicago Bar in Zug mit virtuosen Instrumenteneinlagen, lauten und ganz leisen Momenten. Weiterlesen

  • Silvana Emmenegger: Gänsehautmoment: Hanreti mit dem Gospel-Chor auf der Bühne der Stanser Musiktage.

    Ein Konzert mit dem ganz grossen Überraschungsmoment

    Die Stanser Musiktage locken wieder mit einem breiten Programm und einem abwechslungsreichen Menüplan in die Nidwaldner Hauptstadt. Am Dienstag eröffnete die Luzerner Band Hanreti das diesjährige Festival im Kollegium St. Fidelis. Eine Bühne voller Gastmusiker und mit einem Grande Finale lässt auf grossartige restliche Musiktage hoffen. Weiterlesen

  • Lina Friedrich: Fratelli-B kann es immer noch: In der Chollerhalle heizten sie den Fans ordentlich ein.

    Zuger Rap-Urgesteine haben es immer noch drauf

    Am Samstagabend taufte das Baarer Rap-Duo Fratelli-B in der Chollerhalle ihr neues Album. Drei Jahre lang haben die Gebrüder Bisig an ihrem neuen Werk gearbeitet. Das hat sich ausbezahlt: «Per Du» ist in vielerlei Hinsicht ihr bisher bestes Album. Das Duo beweist, dass es noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Weiterlesen

  • Lina Friedrich: Duo Frida spielten am Donnerstagabend in der Galvanik im Rahmen des Viertel vor Fritig.

    «Ruhe bitte»: Das harte Los von Barkonzerten

    Am Donnerstagabend lädt die Galvanik in Zug all jeweils alle ein, die mit dem Müssiggang nicht bis Freitagabend warten wollen. Mit Viertel vor Fritig bietet die Bar eine Plattform für kleinere Acts aus allen Genres, die am vorletzten Abend vor dem Wochenende musikalische Akzente setzen. Weiterlesen

  • Nik Spoerri: In Phil Hayes' neuster Performance ist die Belastung im heutigen Arbeitsalltag spürbar.

    «Work» – Das ist doch keine Arbeit!

    «Work» heisst die neuste Performance von Phil Hayes, die im Südpol aufgeführt wird. Darin wird gearbeitet wie wahnsinnig, ohne dass dabei etwas passiert. Und erstaunlicherweise macht das richtig viel Sinn. Und regt zum Nachdenken an. Weiterlesen