Thema: Rezension

  • Daniela Herzog: Für die vielfältigen Stücke brauchen Pflanzplätz Instrumente aus allen Registern. Von links: Simon Dettwiler, Jürg Nietlispach und Thomas Aeschbacher.

    Quere Volksmusik sorgt für Gänsehautstimmung

    Pflanzplätz sind mehr als eine urchige Ländlergruppe. Das virtuose Trio schaut gerne über den eigenen Gartenzaun und pflückt auch mal ein paar exotische Klänge für sein musikalisches Blumenbouquet. Mit viel Leidenschaft, Präzision und musikalischem Feingefühl heizten sie am nasskalten Sonntagabend im Luzerner Sousol ein. Weiterlesen

  • gu: Man darf aufatmen: Wake-Leadsänger Thomas Büchis Stimme funktioniert noch immer einwandfrei.

    Zehn Jahre später: Die Groupie-Euphorie bleibt aus

    Die Zuger Band Wake gab letzten Sommer ein Comeback am Rock The Docks. Am Samstag feierte die nach zehn Jahren wiedervereinte Band in der Galvanik mit «Harbor of Waste» Plattentaufe. Das Fazit: solider Rock, durchaus. Doch etwas Drive blieb über die Jahre auf der Strecke. Weiterlesen

  • zvg: Zwei, die sich verstehen: Julian Sartorius (am Schlagzeug) und Manuel Troller.

    Beglückende Grooves und beklemmende Beats

    Manuel Troller und Julian Sartorius improvisierten im Südpol-Club. Der Gitarrist und der Schlagzeuger sorgten für akustische Höhenflüge, ohne dabei ihre eigene Handschrift zu vergessen. Weiterlesen

  • Daniela Herzog: Shen Te (Sandra Kull) und Yang Sun (Thomas Kühl) träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Sie von der Liebe, er von der Fliegerei.

    Anschubfinanzierung zum guten Handeln

    Farbenfroh, lebendig und äusserst aufwendig: Die Zuger Spiillüüt inszenieren Brechts Parabel «Der gute Mensch von Sezuan» erstmals in einer Mundartfassung des Regisseurs Peter Niklaus Steiner. Dabei ist nicht nur der Burgbachkeller gut gefüllt, sondern auch der kleine Tabakladen von Shen Te. Weiterlesen

  • zvg                                    : Die jungen Schauspieler überzeugen mit ihrem Spiel.

    Prinzessin, Oger und Esel begeistern den Lorzensaal

    Wer kennt ihn nicht, den grünen Oger, der in einer Dreamwork-Produktion die Hauptrolle übernimmt – neu hingegen ist die Interpretation von VoiceSteps Junior. Mit viel Charme, Witz und Zeitgeist erfinden sie den Klassiker neu und begeistern mit ihrem Musical Jung und Alt. Weiterlesen

  • Ingo Hoehn: Liliom findet sich zwischen den zwei Frauen wieder, entweder Arbeit oder Familie. (v.l. Frau Muskat (Verena Lercher), Liliom (Jakob Leo Stark), Julie (Wiebke Kayser).

    Bühne frei für den Rand der Gesellschaft

    Es wird geschlagen, geliebt und gestohlen – obwohl dies niemand zuzugeben vermag. Verträumt lebendig, brutal gefühlvoll und gespickt mit humoristischen Pointen inszeniert das Luzerner Theater die Misere des Ringelspielausrufers Liliom und seiner Julie. Mit wippendem Fuss gibt die Gesellschaft den Takt an und lässt alle anderen Rhythmen taktlos fallen. Weiterlesen

  • zvg: Andrang an der Vernissage der Photo18.

    Luzerner Fotografen im Spotlight

    In der Halle 622 in Zürich-Oerlikon hat die Photo 18 eröffnet, die Schweizer Werkschau für Fotografie. Mit dabei sind auch eine Handvoll Luzerner Fotografen. Wir haben sie an der Vernissage aufgestöbert. Weiterlesen

  • Milena Koller: «Muscle of Calvani» von Ylena Katkova.

    Kunst unter Strom: Absurdität statt Glanz

    In der Kunsthalle in Luzern findet aktuell eine Ausstellung mit dem Titel «Aus Strom» statt. Neun Künstler aus dem In- und Ausland präsentieren ihre experimentellen künstlerischen Arbeiten. Mit Mainstream hat dies wenig zu tun. Weiterlesen

  • Milena Koller: Hat die Arme offen für viele Kleinkunststile: Michel Gammenthaler bei seiner Premiere in Luzern.

    Kampf der Geschlechter geistvoll in Szene gesetzt

    Good News, Zaubertricks und gute Unterhaltung: Die Premiere von Michel Gammenthalers neuem abendfüllenden Programm «Hä …?» im Luzerner Kleintheater versetzte so manchen Zuschauer ins Staunen. Es ging auch ohne Drogen. Weiterlesen

  • zvg: Florian Fischer und Zora Schelbert als Jeff und Carrie Ann, die sich in einer schweren Zeit verlieben.

    Berührend, aber auch ziemlich ordinär

    Die Truppe Nawal zeigte sich bei der Premiere ihrer siebten Produktion «Still Life» am Freitagabend im Theater Pavillon auf Tribschen spielerisch auf dem Höhepunkt. Doch ein richtig gutes Stück braucht auch einen richtig guten Text. Und da liegt der Hund begraben. Weiterlesen