Thema: Rezension

  • zvg: Helge Schneider auf der Bühne – ein Auftritt zwischen Komik und Jazz, Poesie und Kunst, Brillanz und Blödelei, Quatsch und Ordnung.

    Helge Schneider: «Ich muss gar nicht lustig sein»

    Helge Schneider ist einer der grössten deutschsprachigen Künstler der Gegenwart. Am Samstag beehrte er das Luzerner Publikum im KKL. Ein Auftritt zwischen genialem Chaos und Ordnung. Weiterlesen

  • zvg/Ingo Hoehn: Donna Elvira (Solenn’ Lavanant Linke) auf der Luzerner-Theater-Bühne, hinter ihr die Infrarotaufnahmen der Kamera.

    Don Giovanni gibt es nicht

    Das Luzerner Theater bringt die Oper aller Opern in völliger Dunkelheit auf die Bühne. Vom Protagonisten sieht man nur die Hände und das Geschehen verfolgt man als Schwarz-Weiss-Film. Wie gelingt das Experiment? Weiterlesen

  • Ingo Hoehn: Fetter Vetter & Oma Hommage zeigt das Stück «Ein Kind unserer Zeit» im Kleintheater.

    Kleintheater Luzern: «Weil der Einzelne keine Rolle mehr spielt»

    Mit Ödön von Horváths «Ein Kind unserer Zeit» feierten Fetter Vetter & Oma Hommage Premiere im Kleintheater Luzern. Äusserst textnah inszeniert das junge Theaterkollektiv den Klassiker und bringt die Stärken des Romans sehr kreativ, humorvoll und gleichzeitig bedrückend ernsthaft auf die Bühne. Weiterlesen

  • : Klarinettist Reto Bieri verbeugt sich vor dem Publikum und wird auch von der Zuger Sinfonietta beklatscht.

    Zu Weihnachten gibt’s Kirsch und wunderbare Klänge aus Amerika

    Eine tolle Version von Dvořáks amerikanisches Streichquartett und einen virtuosen Klarinettisten servierte die Zuger Sinfonietta ihren Gästen im Chamer Lorzensaal als weihnachtliche Bescherung. Doch es gab noch mehr Geschenke. Weiterlesen

  • zvg/Ingo Hoehn: Zwischen Eros und Thanatos – die Leidenschaft schwappt auf die Erzählenden über. Wiebke Kayser und Lukas Darmstädt, im Hintergrund Mira Rojzman.

    Der Höhepunkt besteht in der fulminanten Eröffnung

    Was haben vom Himmel fallende Knochen, eine Partie Golf und eine rudelhafte Zerfleischung eines süssen Plüschhasen mit E.T.A. Hoffmanns «Der Sandmann» zu tun? In einer ganz eigentümlichen Interpretation fokussiert die Luzerner Inszenierung den Blick durch das knöcherne Perspektiv auf die geistlose, gelangweilte und äusserst triebgesteuerte Gesellschaft Nathanaels. Freud lässt grüssen. Weiterlesen

  • sbr: Nico Semsrott in seiner Bühnen-Uniform: dem schwarzen Kapuzenpullover.

    Ein Demotivationsworkshop am Samichlaustag

    Was gibt es Besseres in der Vorweihnachtszeit, als sich einen Abend lang dem Pessimismus hinzugeben? Wohl so einiges. Und doch war das Kleintheater voll, als der deutsche Kabarettist und Slam-Poet Nico Semsrott mit seinem Programm «Freude ist nur ein Mangel an Informationen» über die Krisen der Menschheit sprach. Weiterlesen

  • Marlis Huber: Der Kurator Ralf Keller (links) und der Künstler John Miller kennen sich seit Jahren.

    Künstler macht Schaufensterpuppe zur Allegorie der Armut

    Mit feinem Gespür klopft der amerikanische Künstler John Miller die Gegenwart ab. Die «Comedy of Manners», so der Titel der Ausstellung im Museum Bellpark, entpuppt sich als ein mit leiser Anklage und zarter Trauer überzogenes Sittengemälde unserer Zeit. Weiterlesen

  • Franca Pedrazzetti: Das erste Mal als Rapper auf der Bühne: Christoph Fellmann im Südpol.

    Ja, er darf! – Doch gelang das Rap-Experiment?

    Christoph Fellmann – mittelalt, mittelständig und weiss – covert das wohl grösste Hip-Hop-Album des 21. Jahrhunderts. Am Donnerstag hatte «This Dick ain’t free» im Südpol Premiere. Das gewagte Experiment ist geglückt, auch wenn der Flow noch fehlte. Weiterlesen

  • zvg/Reinout_Hiel: Ein riesiger Teddybär türmt sich auf der Bühne auf – ganz zum Vergnügen der Kinder.

    Dem Teddy geht’s an den Kragen und die Kinder lachen sich schief

    Zum Lärmen, Kreischen und Nicht-still-Sitzen: «Grosse Bären weinen auch» ist ein bildreiches Theater für Kinder ab 6 Jahren. In abwechslungsreichen Szenen nähert man sich humorvoll dem Schaurigen an. Das riesige laute Durcheinander gefällt besonders den Kindern. Jagt ihnen aber keine Angst ein. Weiterlesen

  • Ingo Hoehn: Wer möchte diese beiden sympathischen Herren bei sich zu Hause aufnehmen?

    So fühlt es sich an, wenn einem das Luzerner Theater Provokateure ins Haus schickt

    Luzerner Theaterschaffende planen 15 Premieren von Max Frischs Klassiker in verschiedenen Heimstätten. Dabei ist schon der Weg vom Treffpunkt am See zum Aufführungsort in der Privatwohnung ein Teil der Aufführung. Diese einzigartige Form von Pantoffeltheater musste zentralplus einfach ausprobieren. Hier Rezension und Erlebnisbericht. Weiterlesen