Thema: Geschichte

  • jwy: Handarbeit, bevor die Bagger auffahren: archäologische Grabung in Egolzwil.

    Wenn die Kelten dem Bauherrn in die Quere kommen

    Wo vor über 2000 Jahren die Kelten hausten, entstehen in Egolzwil bald sechs Wohnungen. Die Zeit drängt, darum sichern die Archäologen momentan alles, was ihnen unter die Finger kommt. Über einen ungeduldigen Bauherrn und eine euphorische Gemeinde. Weiterlesen

  • Actualités Suisses Lausanne / Schweizerisches Nationalmuseum: Franz Burri (rechts) beim Verlassen des Gerichts nach der ersten Anhörung Ende April 1948.

    Wie ein Chamer Journalist zum Staatsfeind Nummer eins wurde

    Er war Fröntler, Faschist und avancierte zum schlimmsten politischen Landesverräter zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Franz Burri, Chamer Journalist. Der Vorzeigenazi strebte mit unbändiger Vehemenz danach, die Schweiz in Hitlers Reich einzuverleiben. Vor 70 Jahren wurde ihm dafür der Prozess gemacht. Weiterlesen

  • zvg: In der Turnhalle des ehemaligen privaten Zuger Mädchengymnasiums Athene wurde am 7. Oktober 1918 ein Notspital für 40 Grippepatienten eingerichtet. Im November diente das Haus mit 100 Betten sogar als Militärspital.

    Als vor 100 Jahren in Zug die Spanische Grippe wütete

    Derzeit kann man sich wieder gegen Grippe impfen lassen. Eine medizinischer Fortschritt, den man vor 100 Jahren schmerzlich vermisste. Damals wütete in Zug die Spanische Grippe, an der auch der spätere Bundesrat Philipp Etter erkrankte. Während in Zug «nur» 197 Tote zu beklagen waren, kam das gesellschaftliche Leben vollständig zum Erliegen. Weiterlesen

  •  Priska Ketterer: Die Ausstellung «Flucht» reist durch die Schweiz und will dabei vor allem informieren.

    Das Schicksal von siebzig Millionen Menschen im Museum

    Die Wanderausstellung «Flucht» macht nun im Historischen Museum Luzern Halt. Bis im März nächsten Jahres lädt die von Sibylle Gerber kuratierte Sammlung dazu ein, über den eigenen Tellerrand und direkt in die Augen vertriebener Menschen zu blicken. Weiterlesen

  • mbe: SP-Kantonsrat Hubert Schuler fürchtet, in einigen Jahren für die Besichtigung der Zuger Altstadt Eintritt zahlen zu müssen.

    Noch fehlte die Zeit, dem Denkmalschutz an den Kragen zu gehen

    Am Donnerstag hätte die erste Lesung zur geplanten Änderung des Gesetzes zur Denkmalpflege diskutiert werden sollen. Doch dafür reichte wegen des nachmittäglichen Ratsausflugs die Zeit nicht. Einen zünftigen Vorgeschmack auf die anstehende Debatte gab's dennoch. Weiterlesen

  • woz: Der ehemalige FDP-Kantonsrat Michel Ebinger ist selbst ein Opfer des Zuger Attentats vom 27. September 2001, das er schwer verletzt überlebte.

    «Das Attentat war allenfalls drei, vier Jahre ein Thema in Zug»

    Am 27. September jährt sich das Zuger Attentat von 2001. Es gibt wie jedes Jahr einen «schlichten» kirchlichen Gedenkanlass, Blumen auf den Gräbern, Kirchengeläut und Flaggen auf Halbmast. Werden diese Rituale der Erinnerung den Opfern gerecht? zentralplus sprach mit Michel Ebinger, der heute noch unter den Folgen des Attentats leidet.  Weiterlesen

  • pbu: Das Aalto-Hochhaus im Luzerner Schönbühl öffnet im Zuge der Europäischen Tage des Denkmals seine Türen.

    Das Aalto-Hochhaus gibt sein Innerstes preis

    Hoch hinaus, heisst es an den Europäischen Tagen des Denkmals in Luzern. Mit dem Aalto-Hochhaus im Schönbühl-Quartier öffnet das bekannteste Hochhaus der Zentralschweiz seine Türen und gewährt einen Blick auf sein architekturhistorisches Erbe – ein Erbe, das nun allerdings von Sanierungsarbeiten bedroht ist. Weiterlesen

  • Eugen Jans: Nicht nur in der DDR, auch in Zug kletterte manch einer für die Liebste über die Mauer.

    Was hinter Zuger Mauern verborgen liegt

    Zug zeigt sich dieses Wochenende von einer anderen Seite. Es geht um illegale Wechselstuben, um Grenzüberschreitungen und um verbotene Liebe. Während der Tage des Denkmals scheint in Zug lediglich die gereichte Kirschtorte ein bisschen Normalität zu versprechen. Weiterlesen

  • hae: Der Macher und das Wahrzeichen: Ex-Stadtpräsident Franz Kurzmeyer vor der Kapellbrücke.

    So kam Ex-«Stadtvater» Franz Kurzmeyer von der Krise zum Erfolg

    Franz Kurzmeyer war von 1984 bis 1996 Luzerns Stadtpräsident. Als Polizeidirektor erlebte er den Brand der Kapellbrücke vor 25 Jahren. Schlafend, dann aber schnell reagierend. Er erinnert sich an den Jahrhundertbrand des Luzerner Wahrzeichens – die grösste Aufgabe des politischen Schwergewichts. Weiterlesen

  • AURA: Schicksalstag 18. August 1993: Die Kapellbrücke brennt. Jede Hilfe kommt zu spät.

    Wieso nur brannte Luzerns Wahrzeichen vor 25 Jahren lichterloh?

    Täglich gehen Bilder von der 1365 erbauten Holzbrücke um die Welt. Am meisten Schlagzeilen machte die älteste Holzbrücke Europas aber am 18. August 1993, als sie fast vollständig niederbrannte. Was war passiert, dass «Luzern weinte»? Teil 1 unserer Serie zum Brand des Luzerner Wahrzeichens vor 25 Jahren. Weiterlesen