Thema: Theater

  • zvg/Ingo Höhn: Schauspieler Patric Gehrig in «Like A Virgin» im Südpol.

    Tarantino auf der Bühne: Bellende Hunde ohne Biss

    Kürzlich gab's im Südpol Kendrick Lamars «How to Pimp a Butterfly», am Dienstag inszenierten Manuel Kühne & Co. im selben Haus «Reservoir Dogs» von Quentin Tarantino. Sind der freien Theaterszene Luzerns etwa die Ideen ausgegangen? Nein: Sie klopfen persönliche Favoriten auf theatralische Tauglichkeit ab. Taugt Tarantino fürs Theater? Nein und ja. Weiterlesen

  • zvg/Ingo Hoehn: Zwischen Eros und Thanatos – die Leidenschaft schwappt auf die Erzählenden über. Wiebke Kayser und Lukas Darmstädt, im Hintergrund Mira Rojzman.

    Der Höhepunkt besteht in der fulminanten Eröffnung

    Was haben vom Himmel fallende Knochen, eine Partie Golf und eine rudelhafte Zerfleischung eines süssen Plüschhasen mit E.T.A. Hoffmanns «Der Sandmann» zu tun? In einer ganz eigentümlichen Interpretation fokussiert die Luzerner Inszenierung den Blick durch das knöcherne Perspektiv auf die geistlose, gelangweilte und äusserst triebgesteuerte Gesellschaft Nathanaels. Freud lässt grüssen. Weiterlesen

  • sib: Regisseur Yves Raeber (rechts) sagt, wie er es gerne auf der Bühne hätte.

    Der Aufstieg und Fall des Zuger Ammanns

    Weil der Burgbachkeller 50-jährig wird, bringen die Zuger Spiillüüt ein besonderes Stück auf die Bühne. «De schwarz Schuemacher» handelt von Joseph Anton Schumacher, der einst einer der mächtigsten Männer der Stadt Zug war. zentralplus hat sich bei den Proben reingeschlichen und geschaut, wo noch Handlungsbedarf besteht. Weiterlesen

  • zvg/Reinout_Hiel: Ein riesiger Teddybär türmt sich auf der Bühne auf – ganz zum Vergnügen der Kinder.

    Dem Teddy geht’s an den Kragen und die Kinder lachen sich schief

    Zum Lärmen, Kreischen und Nicht-still-Sitzen: «Grosse Bären weinen auch» ist ein bildreiches Theater für Kinder ab 6 Jahren. In abwechslungsreichen Szenen nähert man sich humorvoll dem Schaurigen an. Das riesige laute Durcheinander gefällt besonders den Kindern. Jagt ihnen aber keine Angst ein. Weiterlesen

  • Ingo Hoehn: Wer möchte diese beiden sympathischen Herren bei sich zu Hause aufnehmen?

    So fühlt es sich an, wenn einem das Luzerner Theater Provokateure ins Haus schickt

    Luzerner Theaterschaffende planen 15 Premieren von Max Frischs Klassiker in verschiedenen Heimstätten. Dabei ist schon der Weg vom Treffpunkt am See zum Aufführungsort in der Privatwohnung ein Teil der Aufführung. Diese einzigartige Form von Pantoffeltheater musste zentralplus einfach ausprobieren. Hier Rezension und Erlebnisbericht. Weiterlesen

  • zvg/Montage zentralplus: Jessiquoi, Monotales, «Stadt Land Fluss», Johnny Burn: nur vier von etlichen Möglichkeiten in den nächsten Tagen.

    So überleben Sie das lange Allerheiligen-Wochenende

    Wegfahren? Sicher nicht! Es läuft so viel in und um Luzern zwischen Mittwoch und Sonntag. Hier eine Gebrauchsanweisung, damit Ihnen garantiert nicht langweilig wird. Doch Vorsicht, es beginnt anstrengend. Weiterlesen

  • Jodok Achermann: Veronika (Selma Güntert) erhält nach ihrem Selbstmordversuch in der privaten Psychiatrie «Villete» von Dr. Igorova (Fredrika Wikland) und ihrem Team (v.l. Jarina Müller, Jrina Ledermann, Daniela Erni-Bachman) Bescheid, dass ihr Selbstmordversuch erfolglos war. 

    Wer ist hier eigentlich verrückt?

    Mit einer dramaturgisch äusserst kreativen und temporeichen Inszenierung feierte das Theater Tropfstei Ruswil am Samstagabend Premiere von Paulo Coelhos «Veronika beschliesst zu sterben». Sinnlich, berührend und humorvoll sorgen die Schauspieler mit ihren weissen Plüsch-Sitzsäcken für tolle Bilder, die man nicht so schnell vergisst. Weiterlesen

  • martin baumgartner: Die drei Fragezeichen Justus, Peter und Bob (von links) vor ihrer Zentrale, einem ausrangierten Wohnwagen.

    Die drei Fragezeichen gehen in Luzern auf Verbrecherjagd

    Als Kind sind wir zu ihren Kassetten eingeschlafen: Die drei Fragezeichen sind seit Jahrzehnten Kult. Drei Luzerner Schauspieler bringen die Detektive nun als Live-Hörspiel ins Kleintheater – und sprechen damit ein Publikum an, mit dem sie selber nicht gerechnet hätten.   Weiterlesen

  • joerg landsberg: Nein, hier muss nicht alles roborterhaft genau sein. Sänger und Tänzer während der Oper Die Entführung aus dem Serail.

    Wildheit und Fehlerhaftigkeit tun dieser Oper gut

    Im Luzerner Theater mischt das Performancekollektiv Gintersdorfer/Klaßen mit Die Entführung aus dem Serail die Opernszene auf. Mit einer Oper, die befreit. Die Lust macht auf Tanzen. Und die ihr eigenes Format gekonnt hinterfragt. Weiterlesen

  • Tim Garde: Valentin Schroeteler verliess die Schweiz, um Freiraum zu gewinnen. Und ist nun froh darüber.

    Valentin Schroeteler: «Das ist nicht einfach nur Glamour»

    Zum ersten Mal spielt der Luzerner Valentin Schroeteler in einer internationalen Produktion – noch vor seinem Abschluss an der Schauspielschule. Der Weg des 24-Jährigen führt vom Zirkus über Strassentheater nach Hannover, wo der Anfang kein Zuckerschlecken war. Weiterlesen