Thema: Literatur

  • mam: Drei Zebrafanten: Robert Henrik von Dewitz (links), Debora Baumgartner und Thomas Wolfisberg.

    Zebrafanten preschen durch die Zuger Kulturwüste

    Weil es keinen Poetry Slam im Ort gab, haben sie selber eine Veranstaltungsreihe auf die Beine gestellt: die Zebrafanten. zentralplus hat einen Slam des Vereins besucht – und ist auf ein volles Haus getroffen. Weiterlesen

  • ida: Damian Frick, hier im Festsaal des Stiftstheaters Beromünster – oder «Little Versailles», wie er es gerne nennt.

    Vom Kornspeicher zum Kulturhaus für den Hip-Hop

    Wo imposante Architektur auf Kultur trifft: Das Stiftstheater Beromünster soll «ein Haus für alle sein», sagt Damian Frick – denn der 39-jährige Betreiber möchte für frischen Wind sorgen. Statt kirchlicher Stücke soll nun auch die Hip-Hop-Szene Fuss fassen können. Weiterlesen

  • zvg: Die Schriftstellerin Isabelle Kaiser 1899 an ihrem Schreibtisch.

    Selbst Nobelpreisträger beteten diese Zuger Hohepriesterin an

    In einer Zeit, in welcher Frauen kaum in die Öffentlichkeit traten, war Isabelle Kaiser eine Erscheinung. Die Zuger Schriftstellerin war zu Lebzeiten die wohl bekannteste Schweizerin. Sie galt als Naturtalent und war als dichtende Hohepriesterin vor allem eine exotische Erscheinung. Nun wird ihr Werk und Leben wiederentdeckt. Weiterlesen

  • Marlis Huber: Das Schreiben ist für Stefan Kämpfen ein Ausgleich zu seinem Job als Sekretär in der Psychiatrie.

    Der Job in der Psychiatrie, das Abenteuer beim Schreiben

    Der Luzerner Autor Stefan Kämpfen liebt das Reisen und Schreiben – beides braucht er als Ausgleich zu seinem Job. Nun ist sein zweiter Abenteuerroman «Machos, Macheten & Mojitos» erschienen. Wieso er mit seiner Geschichte nicht zu kritisch sein will – und wieso er trotzdem gerne zuspitzt. Weiterlesen

  • zvg: Ronja von Rönne liest auch gerne, noch lieber raucht sie aber.

    Vom Schreiben, vom Überwinden und von einer LSD-Überdosis

    Bei der letzten «Wahren Stunde der Empfindung» dieses Jahres im Keller des Neubads war die deutsche Autorin Ronja von Rönne zu Gast. Sie las auf der Lesebühne auch aus ihrem Buch «Heute ist leider schlecht. Beschwerden ans Leben» vor, noch lieber aber rauchte sie. Erstaunlich, was sie mit dem offerierten Wein machte. Weiterlesen

  • Nils Huber: Erwin Koch nahm sich nach der Lesung Zeit für ein Gespräch mit einer Besucherin.

    Von der Liebe und anderen Zumutungen des Lebens

    «Wie geht es deinem zarten Brüstchen?», schreibt der verliebte Alois seinem Annely 1950. Der Autor Erwin Koch las in der Bibliothek Emmen aus dem Band «Was das Leben mit der Liebe macht» eine Geschichte mit Lokalbezug vor. Was seine Geschichten eindringlich zeigen: Auch Liebesbeziehungen sind ein Stück Zeitgeschichte. Weiterlesen

  • Wolfgang Meyer: Judith Stadlin und Michael van Orsouw feiern ihre Lesebühne.

    Lob aus Berlin: «Die Lesebühne Zug ist ein Vorbild für die ganze Welt»

    In der äusseren Altstadt von Zug liegt seit zehn Jahren ein kleines Juwel vergraben: Die Lesebühne des Literaturduos «Satz&Pfeffer». Es ist ein Ort, an dem Grenzen Hausverbot haben und Familiarität gross geschrieben wird. Zur Feier des Jubiläums gab es ein kleines Literaturfestival – und gepfefferte Gratulationen aus dem fernen Norden. Weiterlesen

  • zvg Joan Minder/Schweizer Familie: Gubsers haben sich eines neuen Genres angenommen – des Märchens.

    Luzerner Tatort-Kommissar wird zum Märchenonkel

    Schauspieler Stefan Gubser, der Tatort-Kommissar Luzerns, und seine Tochter Stefanie haben sich zusammengetan. Statt Mord und Totschlag geht’s diesmal um gefressene Grossmütter und gestohlene Erstgeborene – um Grimms Märchen nämlich. Doch wie märchenhaft war die Zusammenarbeit von Vater und Tochter? Weiterlesen

  • woz: Matthias Engel von Bücher Balmer in der English-Book-Sektion in Zug.

    Warum Zuger mehr englische Bücher kaufen können als Luzerner

    So gut wie jeder Dritte in der Stadt Zug ist ein Ausländer. Die Briten machen knapp vor den Portugiesen die drittgrösste ausländische Bevölkerungsgruppe aus – nach den Deutschen und den Italienern. Kein Wunder, dass angelsächsische Expats auch englischsprachige Bücher lesen wollen. Aber nicht nur die. Weiterlesen

  • mbe.: Lejla Kalamujic lebte ein halbes Jahr in diesem Atelier-Haus im Gelände des Klosters Maria Opferung.

    «Am meisten vermissen? Die Sonnenuntergänge über dem Zugersee»

    Lejla Kalamujic ist eine der bekanntesten post-jugoslawischen Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Aus dem ehemaligen Kriegsschauplatz Sarajevo kam sie im Mai 2017 ins friedliche Zug, wo sie ein halbes Jahr an ihrem nächsten Buch arbeitete. Wie erlebt Kalamujic ihre temporäre Heimat? Weiterlesen