Thema: Literatur

  • zvg: Ronja von Rönne liest auch gerne, noch lieber raucht sie aber.

    Vom Schreiben, vom Überwinden und von einer LSD-Überdosis

    Bei der letzten «Wahren Stunde der Empfindung» dieses Jahres im Keller des Neubads war die deutsche Autorin Ronja von Rönne zu Gast. Sie las auf der Lesebühne auch aus ihrem Buch «Heute ist leider schlecht. Beschwerden ans Leben» vor, noch lieber aber rauchte sie. Erstaunlich, was sie mit dem offerierten Wein machte. Weiterlesen

  • Nils Huber: Erwin Koch nahm sich nach der Lesung Zeit für ein Gespräch mit einer Besucherin.

    Von der Liebe und anderen Zumutungen des Lebens

    «Wie geht es deinem zarten Brüstchen?», schreibt der verliebte Alois seinem Annely 1950. Der Autor Erwin Koch las in der Bibliothek Emmen aus dem Band «Was das Leben mit der Liebe macht» eine Geschichte mit Lokalbezug vor. Was seine Geschichten eindringlich zeigen: Auch Liebesbeziehungen sind ein Stück Zeitgeschichte. Weiterlesen

  • Wolfgang Meyer: Judith Stadlin und Michael van Orsouw feiern ihre Lesebühne.

    Lob aus Berlin: «Die Lesebühne Zug ist ein Vorbild für die ganze Welt»

    In der äusseren Altstadt von Zug liegt seit zehn Jahren ein kleines Juwel vergraben: Die Lesebühne des Literaturduos «Satz&Pfeffer». Es ist ein Ort, an dem Grenzen Hausverbot haben und Familiarität gross geschrieben wird. Zur Feier des Jubiläums gab es ein kleines Literaturfestival – und gepfefferte Gratulationen aus dem fernen Norden. Weiterlesen

  • zvg Joan Minder/Schweizer Familie: Gubsers haben sich eines neuen Genres angenommen – des Märchens.

    Luzerner Tatort-Kommissar wird zum Märchenonkel

    Schauspieler Stefan Gubser, der Tatort-Kommissar Luzerns, und seine Tochter Stefanie haben sich zusammengetan. Statt Mord und Totschlag geht’s diesmal um gefressene Grossmütter und gestohlene Erstgeborene – um Grimms Märchen nämlich. Doch wie märchenhaft war die Zusammenarbeit von Vater und Tochter? Weiterlesen

  • woz: Matthias Engel von Bücher Balmer in der English-Book-Sektion in Zug.

    Warum Zuger mehr englische Bücher kaufen können als Luzerner

    So gut wie jeder Dritte in der Stadt Zug ist ein Ausländer. Die Briten machen knapp vor den Portugiesen die drittgrösste ausländische Bevölkerungsgruppe aus – nach den Deutschen und den Italienern. Kein Wunder, dass angelsächsische Expats auch englischsprachige Bücher lesen wollen. Aber nicht nur die. Weiterlesen

  • mbe.: Lejla Kalamujic lebte ein halbes Jahr in diesem Atelier-Haus im Gelände des Klosters Maria Opferung.

    «Am meisten vermissen? Die Sonnenuntergänge über dem Zugersee»

    Lejla Kalamujic ist eine der bekanntesten post-jugoslawischen Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Aus dem ehemaligen Kriegsschauplatz Sarajevo kam sie im Mai 2017 ins friedliche Zug, wo sie ein halbes Jahr an ihrem nächsten Buch arbeitete. Wie erlebt Kalamujic ihre temporäre Heimat? Weiterlesen

  • hae: Geistreich und schelmisch: So kennt man Peter von Matt, der Garfield mit Goethe über einen Leisten schlug.

    Der Professor, seine Fans und die sieben Küsse

    Donna Leon und Eveline Hasler waren hier, auch Thomas Hürlimann oder Pedro Lenz. Am Wochenende las der grösste Luzerner Geschichtenerzähler in der «Salle Modulable» des Hotel Hammer, hoch oben im Eigenthal bei Kriens. Peter von Matt ist ein Mann der grossen Worte. Einer, den man bremsen muss, wenn ihn die Leidenschaft packt. Seine «Sieben Küsse» führen zu Liebe – und zu Tod. Weiterlesen

  • zvg / Luzerner Theater, Ingo Hoehn: Verrückt und verliebt: Das Paar Josef (Maximilian Reichert) und Doris (Wiebke Kayser).

    Reportagen als Märchenstunde: Zu Tode gespart in Luzern

    In «Die schwarze Null» setzt das Luzerner Theater zum ersten Mal Reportagen des Hitzkircher Journalisten Erwin Koch um. Dem Ensemble gelingt dabei eine sehr gefühlvolle und lebendige Inszenierung der sechs wahren Geschichten über Liebe und Tod. Die verbindenden Fäden der einzelnen Reportagen vermag das Stück aber nicht genügend zu spinnen. Weiterlesen

  • Ingo Höhn: Adrian Furrer, Maximillian Reichert und Wiebke Kayser (v.l.) in «Die schwarze Null».

    Berührende Geschichten aus dem Zentralschweizer Alltag

    Der preisgekrönte Luzerner Journalist Erwin Koch ist für seine sehr intimen und detailverliebten Reportagen bekannt. Fünf davon kann man nun im Luzerner Theater auf der Bühne sehen. Er selbst zeigt sich berührt – und hat nach drei eigenen Stücken gelernt, dass er eigentlich nichts vom Theater versteht. Weiterlesen

  • zvg/Luca Senoner: Rolf Dobelli ist ein Mann der Wirtschaft, der Philosophie und der praktischen Ratgeber.

    Rolf Dobelli: «Stolz und Luxus sind unsere Glücks-Killer»

    In den beiden bisherigen Ratgebern von Rolf Dobelli sind die wichtigsten 104 Denkfallen aufgedeckt worden: «Wir brauchen keine zusätzliche Schlauheit, keine neuen Ideen, keine Hyperaktivität – wir brauchen nur weniger Dummheit.» Überraschende Denkanstösse liefert der Luzerner auch mit seinem dritten Sachbuch. Dobelli ist auf der Suche nach der «Kunst des guten Lebens». Wie wir alle. Weiterlesen