Thema: Literatur

  • Nachlass Carl Spitteler, zvg: Carl Spitteler als Dandy und Student: Der Intellektuelle (1845–1924) lebte in der Bruchstrasse unter Bauern und Handwerkern.

    Einst berühmter Luzerner gerät immer mehr in Vergessenheit

    Der Quai ist nach ihm benannt, es gibt eine Carl-Spitteler-Stiftung und er war neben Hermann Hesse der einzige Literatur-Nobelpreisträger der Schweiz. Der Dichter und Ehrenbürger der Stadt Luzern hatte reich geheiratet, er wetterte gegen Krieg und Waffen. Doch wer war der heute fast vergessene Carl Spitteler, der seine Heimat vielerorts prägte? Weiterlesen

  • hae: Exquisiter Geschmack: Beat Roos liest gerne Romane, die Aktualität atmen.

    Hinter diesem Mann warten 500'000 Bücher darauf, entdeckt zu werden

    Während immer mehr Buchläden zugehen, erfreut sich die Bücher-Brocky in Littau grossen Zulaufs. Kein Wunder, bei den günstigen Preisen. Und wer möchte nicht eine Trouvaille machen wie ein signiertes Gottfried-Benn-Buch für 4 Franken, das dann für das Tausendfache weiterverkauft werden kann? Weiterlesen

  • zvg/Franca Pedrazzetti: Gülsha Adilji und ihr Laptop beim Auftritt am «Woerdz».

    Zu doof zu Beginn – zu geil am Ende

    Der Donnerstagabend des Spoken-Word-Festivals «Woerdz» im Südpol versprach viel. Und er hielt Wort. Das Publikum wurde gefordert und hatte ganz schön zu hirnen – abgesehen von einem leicht deplatzierten Geburtstagskind. Weiterlesen

  • jwy: Bücher mag er, den prominenten Auftritt weniger: Matthias Burki in seinem Luzerner Verlagsbüro.

    Grosse Bühne für den Luzerner Verleger, der den Auftritt scheut

    Ab Mittwoch dominiert in Luzern wieder das gesprochene Wort: Das Festival «Woerdz» vereint die grossen Namen der Spoken-Word-Szene. Ohne Matthias Burki mit seinem Verlag «Der gesunde Menschenversand» wäre das heute kaum möglich. Nun erhält er einen 100’000-Franken-Preis, den er gut gebrauchen kann. Weiterlesen

  • zvg: In der Turnhalle des ehemaligen privaten Zuger Mädchengymnasiums Athene wurde am 7. Oktober 1918 ein Notspital für 40 Grippepatienten eingerichtet. Im November diente das Haus mit 100 Betten sogar als Militärspital.

    Als vor 100 Jahren in Zug die Spanische Grippe wütete

    Derzeit kann man sich wieder gegen Grippe impfen lassen. Eine medizinischer Fortschritt, den man vor 100 Jahren schmerzlich vermisste. Damals wütete in Zug die Spanische Grippe, an der auch der spätere Bundesrat Philipp Etter erkrankte. Während in Zug «nur» 197 Tote zu beklagen waren, kam das gesellschaftliche Leben vollständig zum Erliegen. Weiterlesen

  • Daniela Herzog: Simone Lappert trägt ihre Gedichte erfrischend und leichtfüssig vor.

    Schwere Kost und junge Prosa auf der Rigi

    Mit der nachhaltigen Tourismus-Charta Rigi 2030 hat sich der Rummel um die Rigi-Ausbaupläne etwas gelegt. Wie die Königin der Berge auch mit leisen Tönen auftrumpfen kann und dabei gleichzeitig an eine historische Tradition anknüpft, zeigen die zum neunten Mal stattfindenden Rigi-Literaturtage beispielhaft auf. Weiterlesen

  • flickr.com: Bodypainting ist immer eine interessante Performance: Bei der morgigen Zuger Kunstnacht werden zwei Aktmodelle von zwei Künstlern bemalt.

    Zuger Kunstnacht: Das sind die Höhepunkte

    Die Zuger Kunstnacht feiert am Samstagabend ihre siebte Auflage. Es öffnen wieder zahlreiche Zuger Museen, Galerien und zwei Kulturhäuser ihre Türen bis Mitternacht. Eine Veranstaltung könnte dabei besonders prickelnd werden. Weiterlesen

  • Instagram Kimi Räikkönen: Kimi Räikkönens Biografie wird im Oktober auf Deutsch erscheinen.

    Kimi Räikkönen schwört jetzt dem Alkohol ab

    Der in Baar wohnhafte Ferrari-Star Kimi Räikkönen ist eigentlich bekannt dafür, wenig bis nichts von seinem Privatleben preiszugeben. Doch damit ist nun Schluss. In seiner neuen Biografie erzählt der «Iceman» schonungslos über Alkoholeskapaden. Weiterlesen

  • Jürgen Bauer: Thomas Hürlimann, Schriftsteller aus Zug.

    Wie Thomas Hürlimann dem Tod ein Schnippchen schlägt

    Kürzlich musste der Schriftsteller Thomas Hürlimann (67) aus gesundheitlichen Gründen seine 1.-August-Rede in Walchwil absagen. Die Rede ist nun doch veröffentlicht worden und sorgt für Aufsehen. Wichtiger aber ist sein neuer Roman, mit dem sich der einzige international bedeutsame Zentralschweizer Autor zurückmeldet. Weiterlesen

  • woz: Experimentell, bunt, humorvoll: Peter Nádas zeigt im Zuger Kunsthaus seine digitalen Fotoarbeiten.

    Péter Nádas: «Mein Interesse für Pflanzen ist fast krankhaft»

    Im Zuger Kunsthaus ist eine neue Fotoausstellung des weltbekannten ungarischen Schriftstellers Péter Nádas zu sehen. Während Nádas als Literat noch vor Jahren in seinen dicken Romanen über düstere, trostlose Zeitläufe philosophierte, hat er nun als Fotograf die Welt der digitalen Fotografie entdeckt – und viel junges Gemüse an die Wände gehängt. zentralplus interviewte den lebenslustigen 75-Jährigen.  Weiterlesen