Thema: Kunst

  • jwy: Niklaus «Knox» Troxler in der Ausstellung im Sankturbanhof.

    «Ein Plakat lebt für 14 Tage, dann ist es vorbei»

    Niklaus Troxler ist 70 geworden – höchste Zeit für eine Retrospektive. Denn dieser Mann hat das Jazzfestival gegründet, die Marke Willisau in die weite Welt getragen und als Gestalter für Furore gesorgt. Ein Gespräch mit «Knox» über die Vergänglichkeit seiner Kunst, sein Leben zwischen Willisau und Berlin und die junge Szene. Weiterlesen

  • hae: Geniesst die Narrenfreiheit: Velvet-Mitgründer und Kreativkopf Jürg Schaffhuser. 

    Diese kleinen Luzerner denken gross über die Grenzen hinweg

    Es gibt einen äusserst kreativen Austausch über die deutschsprachigen Grenzen hinweg: Während viele Unternehmen wie das Lucerne Festival ihre Plakate in Deutschland gestalten lassen, greifen die besten Theaterhäuser im Norden gerne auf eine kleine, feine Luzerner Agentur zurück: das Velvet-Team mit Kreativkopf und Mitgründer Jürg Schaffhuser. Weiterlesen

  • lob: Luca «Rokis» (links) und Dario «RasOne» von der Zuger IGP-Crew vor einem ihrer Kunstwerke bei der i45.

    «Der Mensch hat den Drang, sich zu verewigen»

    Sie nennen sich «Inter Galactic Pigs»-Crew – kurz IGP – und bringen Farbe auf karge Zuger Wände. Zwei Mitglieder stellen die Truppe vor: Sie erzählen von Jugendsünden, Polizeijagden und davon, dass sie jetzt nur noch legal Wände besprayen. Sowie vom Road-Trip, den sie vom Preisgeld unternehmen wollen. Weiterlesen

  • lih: Von links nach rechts: Remo Hegglin, Rico Furter und Horst, das Dreissig-Zentimeter-Modell.

    Warum nur wollen die Zuger einen Hochsitz?

    Zwei Zuger Künstler stellen in Zug einen Hochsitz auf. Eine simple Idee, bei der man schnell ins Philosophieren kommt. Offenbar auch bei vielen Zugern, die das Projekt bei einem Publikumsvoting wählten. Aber braucht Zug wirklich so einen «Horst»? Weiterlesen

  • zvg: Werke von Sabina Oehninger an der Kraut #01 auf der Dammstrasse.

    Was wuchert hier plötzlich für vergängliche Kunst?

    Wenn sich das Volk draussen aufhält, muss auch die Kunst dorthin. Also haben Künstler «Kraut» ins Leben gerufen, das erste Open-Air-Kunstfestival. Noch bis Ende August wuchert es an ausgewählten Orten in Luzern weiter. Unter Autobahnen, Brücken oder auf Parkplätzen. Weiterlesen

  • Marlis Huber: Blick vom Stollberg auf Luzern, Tobias Madörin, 2017

    Der Orgasmus fürs Auge trifft auf das Ende aller Träume

    Idyllische Bilder treffen auf industrialisierte Landschaften und legen Zeugnis ab von der menschlichen Umtriebigkeit der vergangenen 150 Jahre. In der Ausstellung «Bellevue» im Kunstmuseum Luzern treten die Fotoaufnahmen von Tobias Madörin in einen Dialog mit den Bildern von Robert Zünd. Das ist nicht immer schön. Weiterlesen

  • Montage: Asher Edelman handelte auch mit impressionistischen Bildern.

    Ex-Börsenhai macht in Zug einen auf Kunst

    Er galt als knallharter, gefürchteter Börsenhai an der Wall Street in den Achtzigerjahren: Asher Edelman. Nun ist der amerikanische Finanzier nach Zug gekommen und hat eine Firma für Kunsthandel und -finanzierung gegründet. Bislang ist diese aber bloss eine von vielen Briefkastenfirmen. Weiterlesen

  • pze: Am Donnerstag war der Sonnenberg bereits zahlreich bevölkert.

    Die Hoffnung liegt im Detail

    Das diesjährige B-Sides ist mehr als ein Festival, es ist ein gross angelegtes Kunstprojekt. Die Organisatoren schaffen in aller Konsequenz eine optimistische Parallelwelt mit einer wichtigen Botschaft auf dem Sonnenberg. Der einzige Kritikpunkt ist die Headlinerin des ersten Abends. Weiterlesen

  • lwo: Die «coolste Frau der Stadt» prägte die alte Himmelrich-Siedlung.

    Die Häuser der Stadt – die Leinwände der Zukunft?

    Was man vom Neubad und ehemaligen Himmelrich kennt, soll sich in der Stadt Luzern etablieren: Street Art. Die SP verlangt vom Stadtrat, dass er die Grundlagen dafür schafft. Die Wandbilder dürfen gemäss Initiant Cyrill Studer Korevaar durchaus kritisch sein – illegale Sprayereien will er aber nicht verharmlosen. Weiterlesen

  • lha: Vier Kulturschaffende an einem Tisch im Paettern Light-up-Atelier beim Zuger Bahnhof.

    Davon träumt die Zuger Kultur: Hochhausatelier mit Seesicht

    zentralplus hat drei Zuger Künstler an einen Tisch gebeten. Dabei sind vier Thesen zur Zuger Kultur entstanden. Eine davon: Eine Wirtschaftsapokalypse wäre gar nicht so schlecht. Daraus jedenfalls könnte sich ein besonderer Traum der Kulturschaffenden realisieren lassen. Weiterlesen