Thema: Kultur

  • zvg/Ingo Hoehn: Donna Elvira (Solenn’ Lavanant Linke) auf der Luzerner-Theater-Bühne, hinter ihr die Infrarotaufnahmen der Kamera.

    Don Giovanni gibt es nicht

    Das Luzerner Theater bringt die Oper aller Opern in völliger Dunkelheit auf die Bühne. Vom Protagonisten sieht man nur die Hände und das Geschehen verfolgt man als Schwarz-Weiss-Film. Wie gelingt das Experiment? Weiterlesen

  • zvg: Ein Publikumsknüller: die Operetten in Arth, die jedes Mal ausverkauft sind und in die Tausende von Zugern strömen.

    Warum es die Zuger immer wieder nach Arth verschlägt

    Arth am Zugersee führt ein Schattendasein. Nicht nur, weil die 11'000-Einwohner-Gemeinde im Herbst und Winter wegen der Rigi nur wenig Sonne abbekommt. Auch im Vergleich zum noblen Zug kann Arth nicht mithalten. Und doch verschlägt es viele Zuger über die Kantonsgrenze – weil es dort einiges gibt, was es in Zug nicht (mehr) gibt. Weiterlesen

  • zvg/Ingo Hoehn: Leporello (Vuyani Mlinde) tritt auch vor die Leinwand, Don Giovanni hingegen sieht man nie.

    Ein ganzer Opernabend im Dunkeln, wie geht das?

    Das Luzerner Theater bleibt mutig. Vor zwei Jahren schickten sie «Rigoletto» in eine Industriehalle, nun folgt «Don Giovanni» im Dunkeln. Eine Grenzerfahrung mit Infrarotkameras und unsichtbarem Hauptdarsteller. Weiterlesen

  • Ingo Hoehn: Fetter Vetter & Oma Hommage zeigt das Stück «Ein Kind unserer Zeit» im Kleintheater.

    Kleintheater Luzern: «Weil der Einzelne keine Rolle mehr spielt»

    Mit Ödön von Horváths «Ein Kind unserer Zeit» feierten Fetter Vetter & Oma Hommage Premiere im Kleintheater Luzern. Äusserst textnah inszeniert das junge Theaterkollektiv den Klassiker und bringt die Stärken des Romans sehr kreativ, humorvoll und gleichzeitig bedrückend ernsthaft auf die Bühne. Weiterlesen

  • zvg: Zwischen 10 und 20 Prozent aller Zuger Schüler nehmen an Skilagern teil.

    Zunehmend mehr Kinder aus Migrantenfamilien im Skilager

    Die Schweiz sieht sich als Skination. Doch seit Jahren lernen immer weniger Kinder in der Schule das Skifahren. Wie sieht es da im multinationalen Zug mit dem Ski-Nachwuchs aus? Weiterlesen

  • zvg: Das Neubad erhält ab 2019 jährlich 150'000 Franken Subventionen von der Stadt Luzern.

    Aufatmen im Neubad – Stadt Luzern spricht höhere Beiträge

    Die Debatte war intensiv, die Besuchertribüne gefüllt und die Erleichterung beim Neubad am Ende gross: Das Stadtparlament hat den neuen Subventionsvertrag genehmigt – entgegen dem Antrag der zuständigen Kommission. Damit fliesst ab 2019 mehr Geld in die Zwischennutzung. Weiterlesen

  • zvg/Christian Felber: Das Neubad-Team steht insbesondere finanziell vor einer ungewissen Zukunft.

    Sichert die Öko-Allianz die Neubad-Subventionen?

    Diesen Donnerstag befindet das Luzerner Stadtparlament über die Frage der Neubad-Subventionen. Die Bildungskommission sprach sich gegen höhere städtische Beiträge aus – doch der Entscheid könnte kippen. Zu reden geben die Einnahmen der Zwischennutzung mit dem Gastrobetrieb. Weiterlesen

  • mam: Nach wie vor sind Ideen und Investoren für die Überbauung des alten Kantonsspitalareals in Zug gesucht.

    Zugs schöner Süden ist noch immer ein blinder Fleck

    So langsam wird die Sache zur unendlichen Geschichte. Zehn Jahre sind ins Land gezogen, nachdem der Gedanke aufkam, das Areal des früheren Kantonsspitals in Zug zu bebauen. Noch immer tut sich nichts in Zugs Süden. Das ganze Projekt wird noch Jahre dauern. Weiterlesen

  • pze: Urs Bugmann, Präsident IG Kultur, spricht an der Kundgebung gegen die Sparmassnahmen (Bild: pze).

    «Das ist ein Fehlgriff, der sich rächen wird»

    Kompletter Unfug ist für die IG Kultur der Plan des Luzerner Regierungsrat, das Naturmuseum und das Historische Museum zusammenzulegen, um 800'000 Franken zu sparen. Der Spareffekt könnte sich ins Gegenteil verkehren, die Schäden auf lange Sicht schwer wiegen, warnt die IG Kultur. Ihr Präsident Urs Bugmann spricht Klartext und erinnert an ein paar unbequeme Wahrheiten. Weiterlesen

  • montage mam: Burak Müsellim: «Mit dem Türkischen Verein geht es weiter – einfach an einem andern Ort.»

    Schluss mit entspanntem Brunchen bei den Türken am Zugersee

    Das Areal des früheren Kantonsspitals in Zug wird zwischengenutzt, bis Neubaupläne spruchreif sind. Eine der schönsten Ecken steht bald leer, denn die türkischen Mieter des früheren Peronalrestaurants packen ihre Siebensachen. Eine weitere Nutzung ist nicht vorgesehen, obwohl Räumlichkeiten für Vereine in Zug Mangelware sind. Weiterlesen