Thema: Kultur

  • woz: Experimentell, bunt, humorvoll: Peter Nádas zeigt im Zuger Kunsthaus seine digitalen Fotoarbeiten.

    Péter Nádas: «Mein Interesse für Pflanzen ist fast krankhaft»

    Im Zuger Kunsthaus ist eine neue Fotoausstellung des weltbekannten ungarischen Schriftstellers Péter Nádas zu sehen. Während Nádas als Literat noch vor Jahren in seinen dicken Romanen über düstere, trostlose Zeitläufe philosophierte, hat er nun als Fotograf die Welt der digitalen Fotografie entdeckt – und viel junges Gemüse an die Wände gehängt. zentralplus interviewte den lebenslustigen 75-Jährigen.  Weiterlesen

  • jav: Irene Wespi und Pia Fassbind haben ein neues Festival für Luzern aus dem Boden gestampft.

    Sommerfestival Hinter Musegg – mit vollem Risiko

    Hochkarätig fährt das erste Sommerfestival auf dem Kulturhof Hinter Musegg auf. Mit grossen Namen, Begeisterung und Risikobereitschaft geht das Team des Stadtluzerner Bauernhofs das hauseigene Theaterspektakel an. Doch noch laufen im Vorverkauf nicht alle Vorstellungen gleich gut. Weiterlesen

  • Ingo Höhn: Nun erreicht die Masseneinwanderungs-Initiative die Bühne der Luzerner Theater. Die Begeisterung dort hält sich in Grenzen. So wie die von Verena Lercher als Frau Muskat in «Liliom».

    Nationalität statt Qualität? Inländervorrang wird zur Farce

    Wer ist die perfekte Besetzung für Hamlet oder Heidi? Stellen Sie sich vor, nicht der Film- oder Theater-Regisseur, sondern ein Beamter des Kantons entscheidet darüber, wie der Cast aussieht. Eine schräge Vorstellung? Aber gar nicht so weit entfernt von den Konsequenzen der Masseneinwanderungs-Initiative. Weiterlesen

  • Natalie Ehrenzweig: «Aufbrausend, ungeduldig und ruppig» sei er. Trotzdem kann es Walti Mathis gut mit Kindern.

    «Ich bin wie der Piratenkapitän: ein autoritärer Sack»

    Für den leidenschaftlichen und langjährigen Theaterpädagogen Walti Mathis ist jedes Kind gleich viel Wert, vom kleinen Knirps bis zum Jugendlichen. Er freut sich, wenn er Profikarrieren anstossen kann, verdrückt auch mal eine Träne – und er sagt, wieso er alle zwei Monate eine Rettungsinsel braucht. Weiterlesen

  • mbe.: Daniel Brunner vor dem von ihm gegründeten Dokumentationszentrum doku-zug.ch an der St. Oswalds-Gasse 16 in Zug.

    Doku-Zug sucht weitere Geldgeber: Kanton will sich noch nicht beteiligen

    Das öffentliche Dokumentationszentrum doku-zug.ch ist aus Zug nicht mehr wegzudenken. Seit Jahren sammelt die Institution Millionen Dokumente – davon viele mit regionalem Bezug. Seit Gründer Daniel Brunner 2017 eine Stiftung ins Leben gerufen hat, geht es nun um die künftige Finanzierung des Zentrums. Und da fehlt noch einiges an Barem. Weiterlesen

  • woz: Robert Bösch ist seit 35 Jahren Fotograf. Jüngst wurde der Oberägerer zum Zuger Fotografen des Jahres gekürt.

    Ein Fotograf – so kompromisslos wie Stein

    Auf dem Genuss Film Festival wurde er vor kurzem zum Zuger Fotografen des Jahres gekürt: Robert Bösch aus Oberägeri. Der 63-Jährige ist extrem in seinen Bildern. Das verwundert nicht. Weiterlesen

  • Marlis Huber: Die Tourismusexpertin, Guido Graf, die asylsuchende Afrikanerin und ein einfacher Bürger.

    Kleintheater nimmt Guido Graf und Yvette Estermann auf die Schippe

    Das Luzerner Kleintheater schenkt sich zum 50-jährigen Jubiläum eine Satire auf die Luzerner Touristenstadt. «Visit Pyöngyang» ist eine rohe Komödie, in der sich die Luzerner Politprominenz mit der Weltpolitik herumzuschlagen hat und sogar Yvette Estermann im Casting für «Die Schweiz sucht den Superintegrierten» durchfällt.  Weiterlesen

  • Ingo Höhn: Nicht nur spielerisch, auch sportlich zeigen die Darstellerinnen von actNow auf der Bühne volle Leistung.

    Jugend unter Druck – mit voller Leistung auf die Bühne

    Frühförderung, Erwartungen, Ziele – Kinder und Jugendliche sind täglich mit den Anforderungen der Leistungsgesellschaft an die «künftige Elite» konfrontiert. Das Luzerner Jugendtheater actNow zeigt in seinem neuen Stück «Leistung. Karriere. Scheisse.», wie sehr der Druck belastet. Und dass der Humor trotzdem nicht verloren geht. Weiterlesen

  • wom: Für Goldschmied Max Iten bilden Originalität und Engagement das Erfolgsrezept in der Altstadt.

    Kulturinteressierte Touristen sollen Zuger Ladenbesitzer retten

    Der Detailhandel wandert zusehends ins Internet ab, die Innenstädte veröden. Nun will Stadtentwicklerin Regula Kaiser andere Wege gehen und Zug als Kulturstandort positionieren, so wie etwa Basel oder Luzern. Doch was halten die Ladenbesitzer in der Altstadt von den Plänen? Weiterlesen

  • Valentin Luthiger: Hinter alten, rostigen Kuttern versteckt sich die Seerose im Urner Seebecken, wo sie momentan lagert.

    Kampf gegen die Umnutzung der Seerose geht weiter

    Kleiner und besser in die Landschaft integriert: Die Seerose soll auch zukünftig als schwimmende Kulturplattform dienen. Dies will der Vitznauer Investor Peter Pühringer. Nur: Für den einflussreichen Landschaftsschutzverband ändert das nichts am Widerstand. Er kündigt bereits eine Einsprache an. Weiterlesen