Quecksilberalarm: Lonza muss aufräumen

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Die Chemiefirma Lonza soll die alte Deponie in Visp umfassend untersuchen und ein Sanierungskonzept vorlegen, fordert der Kanton Wallis vom Konzern. Neue Untersuchungen zeigten erhöhte Quecksilberwerte in einzelnen Stickwasser- und Grundwasser-Messstellen. Deshalb seien alte Vorhaben, wie der Boden vom Quecksilber befreit werden könne, zu überdenken, so der Kanton. Die Behörden gehen davon aus, dass mindestens 71 Grundstücke saniert werden müssen. Über 104 Parzellen gelten als «leicht verschmutzt». Die alte Deponie Gamsenried enthält rund 1,5 Millionen Kubikmeter Produktionsabfälle der Lonza, die zwischen 1923 und 1978 abgelagert wurden.
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